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Drum Play-Alike – Ahmir Questlove Thompson

Es ist keine Übertreibung, wenn man diesen Mann aus Philadelphia als den fleischgewordenen Hip-Hop bezeichnet. Durch seine Adern fließt der pure Groove und sein Herz schlägt im Rhythmus alter Motown oder Stax Hits. Er wird völlig zu Recht als ”The Godfather of Hip-Hop-Drumming” bezeichnet, ist Mitbegründer der legendären Band The Roots und ein Mitglied der Soulquarians. 

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Das Kollektiv aus Neo Soul und Hip-Hop-Musiker/innen sowie Produzenten hat um die Jahrtausendwende die weltweite Soul- und Hip-Hop-Gemeinde mit Produktionen wie D’Angelo’s ”Voodoo”, ”Like Water For Chocolate” von Common oder ”Mama’s Gun” von Erykah Badu beglückt. In seiner Plattensammlung befinden sich ungefähr 60000 Stück, Tendenz steigend. Lasst euch das einmal auf der Zunge zergehen und sprecht die Zahl laut aus. Aktuell sind ,,The Roots” mit Questlove als Musical Director die Hausband der NBC-Show ,,Late Night with Jimmy Fallon“.  Sehr empfehlenswert ist die Performance des Hip-Hop-Klassikers ,,So Wat’cha Want” von und mit den ,,Beastie Boys”. Videos hierzu sind im World-Wide-Web auf Youtube zu finden. Prädikat: Besonders sehenswert!
Es gibt nur ganz wenige Musiker, die es schaffen, Tradition und Moderne so sehr in ihrem musikalischen Sein zu vereinen, wie Brother Question aka Questo aka Amir Khalib Thompson.
In unserem Play-Alike Video-Workshop wollen wir uns den Ausnahmedrummer intensiv zur Brust nehmen. Und da zu einem schicken Groove auch meistens eine schöne Bassline gehört, habe ich meinen Bruder Michael Vinne gebeten, mich bei den Grooves zu begleiten.

Inhalte
  1. Video 1: Don’t Say Nothing (Remix) – The Tipping Point
  2. Video 2: Typische Questlove-Sounds
  3. Video 3: Hard Knock Life – Jay Z MTV Unplugged
  4. Video 4: The Next Movement – Things Fall Apart
  5. Video 5: Jigga What, Jigga Who – Jay Z MTV Unplugged
  6. Video 6: The Funky Drummer – James Brown

Die Noten des Workshops als PDF

Video 1: Don’t Say Nothing (Remix) – The Tipping Point

Der erste Questlove-Groove, den ich euch präsentieren möchte, ist im Original auf dem Album ,,The Tipping Point” von ,,The Roots” zu hören. Der Remix des Songs ist aber, wie ich finde, noch gelungener als das Original. Rau wie Schmirgelpapier und absolut ,,in the pocket”!

Titel: Don’t Say Nothing (Remix)
Artist: The Roots
Album: Homegrown! The Beginners Guide To Understand The Roots Vol.Two

Video 2: Typische Questlove-Sounds

Im zweiten Clip geht es um typische ,,Questlove-Sounds”. Selbstverständlich macht der Drummer die Musik, aber dafür benutzt er ganz bestimmte Klänge!

Video 3: Hard Knock Life – Jay Z MTV Unplugged

Die nächsten zwei Grooves sind auf dem legendären ,,Jay Z MTV Unplugged” Album zu hören. Da die Songs direkt ineinander übergehen, habe ich sie einfach in ein Video gepackt.

Titel: Hard Knock Life / Ain’t No
Artist: Jay Z
Album: Jay Z MTV Unplugged

Video 4: The Next Movement – Things Fall Apart

Wenn man diesen Groove auf dem Papier betrachtet, erscheint er nicht besonders aufsehenerregend. Wer aber versucht, ihn mit dem ganz speziellen ,,Questlove-Feeling” zu spielen, wird schnell begreifen, warum ich den Beat ausgesucht habe.

Titel: The Next Movement
Artist: The Roots
Album: Things Fall Apart

Video 5: Jigga What, Jigga Who – Jay Z MTV Unplugged

Eigentlich schade, dass es dieses MTV Unplugged bisher nicht auf DVD zu kaufen gibt. Bei der Umsetzung des Grooves solltet ihr besonders die Dynamik der Hi-Hat-Figur beachten. Ein wahrer ,,Kopfnicker-Broove”.

Titel: Jigga What, Jigga Who
Artist: Jay Z
Album: Jay Z MTV Unplugged

Video 6: The Funky Drummer – James Brown

Dieser Groove ist einer der meistgesampelten aller Zeiten und eignet sich sehr gut, will man die musikalischen Wurzeln des ,,Beat-Zauberers” aus Philadelphia darstellen. Ohne den im Original achttaktigen Drumbreak würde sich Hip-Hop heute anders anhören.

Titel: The Funky Drummer
Artist: James Brown
Berühmter Drumbreak vom Originaltitel ,,Cold Sweat”
Drummer: Clyde Stubblefield
Interpretation der Vinne Brothers

Weitere interessante Inhalte:

Drum Recording – Basics und Tipps – Video-Workshop von Nick Mavridis und Christoph Behm
Selfmade Grooves mit Rudiments – So baut ihr Rudiments in Grooves ein
Groupings am Drumset – Superdrummer Moritz Müller erklärt im Video Dreier-, Fünfer- und Sechsergruppen
Drum Cover Workshop – Legendäre Schlagzeug-Beats zum Nachspielen

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von christian.vinne

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Profilbild von Jake

Jake sagt:

#1 - 10.01.2012 um 16:55 Uhr

Empfehlungen Icon 0
Profilbild von Willi

Willi sagt:

#2 - 09.03.2012 um 14:29 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Wunderbar unaufgeregt und super tight gespielt!
Fette Sache:)

Profilbild von Peter Lichtneckert

Peter Lichtneckert sagt:

#3 - 13.01.2019 um 08:27 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hi,
Kannst du bitte dein Setup der @Dush@ Snare erläutern?
Die Snare scheint nicht ultratief gestimmt zu sein, aber dennoch den fetten Sound zu liefern.
Vielen Dank schon mal!

    Profilbild von bonedo Chris

    bonedo Chris sagt:

    #3.1 - 14.01.2019 um 14:50 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hi Peter, unabhängig von späterer Sound-Bearbeitung (EQ, Gate, Compressor) kannst du vorher versuchen, das Schlagfell mitteltief zu stimmen, das Resonanzfell straff und dann ordentlich Dämpfung draufpacken. Wichtig ist auch, den Snare-Teppich nicht zu straff zu spannen, sonst atmet die Trommel nicht, verliert Bauch und klingt eher abgewürgt. Viel Spaß beim experimentieren. Chris
    P.S. Schau dir doch auch mal unseren Workshop zur Snare-Modifikation an: https://www.bonedo.de/artik...

    Antwort auf #3 von Peter Lichtneckert

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