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Drum Cover: Pharrell Williams – Happy

Kaum ein Song hat in der Vergangenheit weltweit für so viel gute Laune gesorgt wie “Happy” von Pharrell Williams. Ich habe Stunden damit verbracht, mir das 24-Hour Musikvideo zum Song anzugucken, dabei besteht die Nummer vor allem aus penetranter Eintönigkeit. Aber zwei Komponenten halten die Spannung aufrecht: Der besinnungslose Frohsinn und der Groove. Letzterer wird spätestens nach zwei Stunden zu einer Art Voodoo-Rhythmus, und die eigene Physis verfällt in Trance. Stimulanzien könnten helfen – seeehr viel Kaffee reicht für’s Erste.

Pharrell_Williams_Happy_Drum_Cover_Workshop

Inhalte

  1. Der Groove
  2. Sound und Equipment


Der Groove besteht im Grunde genommen nur aus einem eintaktigen Loop. Das reicht allerdings bereits, denn dieser eine Takt hat es in sich. Dabei ist das Basic-Feel, das mit seinen 160 Beats per Minute stark an alte Motown-Soul-Rhythmen erinnert, eigentlich nicht sonderlich kompliziert. Raffiniert ist die etwas untypische Hihat, die dem ganzen Song einen speziellen Dreh gibt. Check this!

Der Groove

Um dir den Rhythmus “drauf zu schaffen” (Musikerdeutsch für lernen), beachte unbedingt die grundlegendsten aller Groove-Lern-Regeln: Starte in einem extrem langsamen Tempo. Tempo 60 ist in solchen Fällen häufig die Metronom-Geschwindigkeit meiner Wahl, manchmal sogar 30. Sobald du dich in einem bestimmten Tempo sicher fühlst, erhöhe die Geschwindigkeit in Fünferschritten. Normalerweise werde ich in Zweierschritten schneller, aber es ist ein langer Weg bis zum Originaltempo 160.
Ein weiterer wichtiger Tipp: Starte den Beat ohne das Hihat-Opening und ergänze dieses erst dann, wenn du dich im Basic-Groove sicher fühlst.

Pharrell_Williams_Happy_Noten_Gut
Audio Samples
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Der Groove

Und, wie läuft’s? Die Hihat-Öffnung ist auf der dritten Zählzeit etwas untypisch gesetzt und läuft eventuell leicht gegen das eigene Körpergefühl. Versuche, eine Körperbewegung zu finden, die den Rhythmus unterstützt.

Sound und Equipment

Weitere interessante Inhalte:

Workshop Leadsheets für Drummer – Grooves raushören und notieren lernen im zweiteiligen Workshop
Drum Play-Alike Workshop – Wir verraten euch die Tricks der großen Drummer

Hot or Not
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von soenke.reich

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Stefan Freischlader sagt:

#1 - 28.04.2014 um 15:05 Uhr

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