Anzeige

Blackstar HT-Dual Test

Einzige Mankos des Blackstar HT-Dual sind für mich die schlecht ablesbaren Potis und der schwachbrüstige Speaker Emulated-Output, aber damit kann man durchaus leben. Ach ja, die deutsche Anleitung verdient noch eine Extraerwähnung. Die ist leider unfassbar schlecht übersetzt und vor allem zum Ablachen geeignet – Originalzitat aus dem Manual: “Wir danken Ihnen für den Kauf dieses Blackstar Ventileffektenpedals”. Alles klar? Das wird aber wohl niemanden vom Ausprobieren des Blackstar abhalten. Kann man sich mit Größe, Gewicht und Extra-Netzteil anfreunden, dann punktet der zweikanalige Röhrenverzerrer mit gutem Spielgefühl, schöner Dynamik und einem über den gesamten Gainbereich guten Grundsound, sogar mit weiteren Boostern arbeitet er gutmütig zusammen. Einzig eisenharte Deathmetal-Freaks werden hier nicht so richtig bedient, ansonsten lässt das Pedal sich durch die umfangreiche Klangregelung vielen Geschmäckern und Einsatzgebieten anpassen. Ganz klar ein Pedal, das man antesten sollte.

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,0 / 5

Pro

  • Grundsound
  • umfangreiche Klangregelung
  • Spielgefühl
  • Dynamik

Contra

  • Potis schlecht ablesbar
  • Speaker Emulated-Output zu leise
  • deutsche Anleitung unbrauchbar
Artikelbild
Blackstar HT-Dual Test
Für 149,00€ bei
138934
Capturefile: H:Photo convertingprocessing2007-03CRW_4321.CRW CaptureSN: 19A421843.004321 Software: Capture One PRO for Windows
Facts
  • Typ: Zweikanaliger Verzerrer mit 12AX7 Röhre
  • Regler: 2 x Gain (als Doppelpoti), Bass, Middle, Treble, ISF (Infinite Shape Feature) 2x Level (als Doppelpoti)
  • Schalter: 2 Fußtaster, 1 kleiner Drucktaster
  • Anschlüsse: In, Out, Speaker Emulated Out, 16 Volt AC Netzteilbuchse
  • Preis: 236,81 Euro (UVP)
Hot or Not
?
6535-12 Bild

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von chris.adam

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Blackstar Dept.10 Dual Distortion Test

Gitarre / Test

Der Blackstar Dept.10 Dual Distortion zeigt sich als extrem flexibles Tool, sei es als Zerrer vor dem Amp, als Preamp oder als Recording-Lösung an der DAW.

Blackstar Dept.10 Dual Distortion Test Artikelbild

Der Blackstar Dept.10 Dual Distortion des britischen Herstellers ist ein weiterer Streich aus der brandneuen Dept.10 Serie. Hinter diesem Namen verbirgt sich das Forschungs- und Entwicklungsteam der Company, das im britischen Northampton ansässig ist und eine neue Pedalreihe ins Leben gerufen hat. Selbige setzt sich aus drei Bodentretern zusammen, die allesamt mit einer ECC83-Vorstufenröhre bestückt sind, und deren Spannung trotz der Verwendung eines handelsüblichen 9-Volt-Netzteils auf satte 200 Volt hochgepumpt wird.Das Dept.10-Produktportfolio setzt sich aus dem Dept.10 Boost, einem Booster/Buffer, dem Dual Drive

Blackstar Dept.10 Dual Drive Test

Gitarre / Test

Der Blackstar Dept.10 Dual Drive ist ein sehr flexibler Röhren-Preamp, der mit Lautsprechersimulation, Hall und einer externen Software jedes Szenario meistert.

Blackstar Dept.10 Dual Drive Test Artikelbild

Der Blackstar Dept.10 Dual Drive versucht, die Energie einer satten Röhrenvorstufe in ein handliches Bodentreterformat zu packen. Das Pedal kommt mit zwei Kanälen, die jeweils noch mal zwei verschiedene Voicings besitzen, und bietet sogar DI-Ausgänge, die mit einer Auswahl aus drei Cab-Simulationen versehen werden können. Dazu stehen drei Speicherplätze bereit, die sich über eine externe Software mit diversen Cabinets und Settings frei belegen lassen und eine tolle Flexibilität ermöglichen.

Honey Bee Amps Double Trouble Dual Overdrive Test

Gitarre / Test

Der Honey Bee Amps Double Trouble Dual Overdrive kommt mit zwei Overdrives in einem Pedal und hat sich den Sound Stevie Ray Vaughans zum Vorbild auserkoren.

Honey Bee Amps Double Trouble Dual Overdrive Test Artikelbild

Das Honey Bee Amps Double Trouble Dual Overdrive-Pedal vereint gleich zwei Overdrive-Schaltkreise in einem Gehäuse. Im Detail haben wir es dabei mit einem Overdrivezu tun, der schon vorab mit der Bezeichnung SRV-Land die klangliche Richtung vorgibt. Außerdem hat das das Double Trouble einen Clean-Drive zu bieten, der bestens mit seinem Overdrive-Pendant harmonieren soll.Der ungarische Hersteller Honey Bee Amps macht erst seit kurzem mit handgefertigten Röhrenverstärkern und Zerrpedalen von sich reden. Wie schon angedeutet, nimmt das Pedal dabei gleich mehrmals Anspielung auf den legendären texanischen Blues-Sound Stevie Ray Vaughans

Wampler Dual Pantheon Deluxe Test

Gitarre / Test

Das Wampler Dual Pantheon Deluxe ist ein zweikanaliges Overdrive-Pedal, das alle Vorzüge des Standard-Pantheons und des Blues Breaker Verzerrers vereint.

Wampler Dual Pantheon Deluxe Test Artikelbild

Das neue Wampler Dual Pantheon Deluxe ist ein Dual-Overdrive-Pedal mit zwei völlig unabhängigen Schaltkreisen. Die Modellbezeichnung „Pantheon“ ist für Overdrive-Kenner allerdings kein Neuland mehr, gilt doch die einkanalige Ur-Version als sehr gelungene Interpretation des Marshall Blues Breaker Verzerrers, eines Pedals, das wiederum die Soundstruktur des Blues Breaker Combos oder des JTM45 einfangen wollte. Brian Wampler ist es dabei gelungen, die klanglichen Nuancen des Originals abzubilden, aber dem Pedal eine große zusätzliche Flexibilität einzuverleiben.

Bonedo YouTube
  • Guild Starfire I-12 CR - Sound Demo (no talking)
  • MXR Duke of Tone - Sound Demo (no talking)
  • Epiphone Power Players SG - Sound Demo (no talking)