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Blackstar HT-Dual Test

Details

Der HT-Dual ist wie eingangs erwähnt zweikanalig ausgeführt, mit einer Clean/Overdrive-  und einer Distortion-Sektion. Die Klangregelung mit Bässen, Mitten und Höhen sowie dem Blackstar-typischen „ISF”-Regler (ISF steht für „Infinite Shape Feature”) teilen sich beide Kanäle. Das Gain lässt sich jeweils separat mit dem Doppelpoti ganz links, die Ausgangslautstärke jedes Kanals mit dem Doppelpoti ganz rechts einstellen. Außerdem finden wir noch einen kleinen Druckschalter, der in Kanal 1 zwischen „Clean”- und „Crunch”-Grundabstimmung wählt. Der Input ist an der rechten Gehäuseseite untergebracht. An der linken Seite sitzt, neben dem normalen Ausgang zur Verbindung mit dem Amp, eine zweite Klinkenbuchse, an der ein Speaker-emuliertes Signal zwecks direktem Anschluss an ein Mischpult anliegt. Die Speakersimulation ist – wie das komplette Pedal – analog aufgebaut.

Die Schaltlogik fand ich zunächst etwas ungewöhnlich. Hier gibt es nämlich nicht „On/Off” und „Kanalumschaltung”, stattdessen wird der gewünschte Kanal durch direkten Tritt auf den zugehörigen Fußschalter aktiviert. Der linke Fußschalter nimmt Kanal 1 in Betrieb, angezeigt durch eine grün leuchtende LED, ein Tritt auf den rechten Schalter bringt Kanal 2 an den Start, optisch unterstrichen durch eine rote LED. Zurück zum Bypass geht es durch erneutes Treten auf den jeweils aktiven Kanal. Der Bypass ist übrigens nicht „true”, es bleibt immer ein Buffer im Signalweg, welcher das Signal niederohmig macht. Da sich der Buffer des Blackstar sehr neutral gibt und den Sound weder unangenehm färbt noch durch Nebengeräusche auffällt, finde ich persönlich das völlig in Ordnung. Es gibt da verschiedene Philosophien, aber meiner Ansicht nach sollte man ohnehin einen Buffer in seiner Effektkette haben, um Höhenverluste durch den Kabelweg vom Effekt bzw. Effektboard zum Amp zu vermeiden.

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