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Arturia AudioFuse Test

Fazit

Mit dem AudioFuse, ihrem ersten (!) Audiointerface, machen die Arturias ganz viel richtig. Man bekommt für sein Geld ein richtig gut klingendes und ziemlich komplettes 12 x 12 x 6 cm kleines Audiointerface mit vielen Ein- und Ausgängen, einem dreifachen USB-Hub und sogar einem sehr brauchbaren Monitorcontroller. Für die meisten Producer, die eine portable und hochqualitative Soundkarte suchen, dürfte das AudioFuse die nötigen Anforderungen erfüllen. Und sein Einsatzgebiet ist nicht aufs Studio beschränkt. Man kann es praktisch überallhin mitnehmen, überall arbeiten, über aufnehmen. Eigentlich ein Traum. Meine große Freude über dieses tolle Teil wird leider durch die wackeligen Verbindungen sehr getrübt. Warum konnte es nicht USB 3.0 mit einer großen Steckverbindung sein? Warum keine Phono-Cinchbuchsen, in die man auch die Cinchbuchsen eines Technics stecken kann? In einigen Aspekten ist das AudioFuse leider nicht so perfekt wie erhofft.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • umfangreiche Features in einem sehr kompakten Gerät
  • Monitorcontroller
  • durchdachtes Konzept
  • alle wichtigen Anschlüsse und Bedienelemente im direkten Zugriff
  • gut klingende Mikrofoneingänge
  • Phonoeingang
  • dreifacher USB-Hub
  • praktischer Software-Call-Button
  • stabiles Metallgehäuse mit Deckel
Contra
  • wackelige USB-2.0-Verbindung
  • Gerät wird im Dauerbetrieb unangenehm heiß
  • Cinchbuchsen mit dicken Steckern nicht nutzbar
  • kein An- und Ausschalter
Artikelbild
Arturia AudioFuse Test
Für 469,00€ bei
15_Arturia_AudioFuse
Features und Spezifikationen:
  • class-compliant USB-2.0-Interface
  • kompatibel mit PC, Mac, iOS, Android & Linux
  • 14 Eingangs-, 14 Ausgangskanäle
  • 4 analoge Eingänge
  • 2 Kombo-Mikrofon-/Instrument-/Line-Preamps
  • 2 Line-Preamps oder 2 Phono-RIAA-Preamps
  • 4 analoge Stereoausgänge
  • 2 analoge Stereoausgangspaare (Klinke)
  • 2 Kopfhörerausgänge mit jeweils 1/8″- und 1/4″-Klinkenbuchse
  • 2 analoge Inserts (TRS)
  • ADAT In/Out (bis 8 Kanäle In/Out) oder S/PDIF In/Out
  • Wordclock In/Out (über Cinch)
  • MIDI In/Out (über mitgelieferte Adapter auf 5 Pin und über USB)
  • 3-Port-USB-Hub
  • 24Bit-AD/DA-Wandler mit bis zu 192 kHz Samplingrate
  • Talkback über integriertes Mikrofon
  • A/B-Lautsprecher-Umschaltung
  • sirektes Monitoring ohne Latenz
  • separate Master- und Monitormischung
  • Aluminiumgehäuse mit lederumzogener Abdeckung
  • drei Farbvarianten: Space Grey, Dark Black, Classic Silver
  • Preis: € 599,– (Straßenpreis am 14.9.2017)
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von Mijk van Dijk

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Profilbild von Pat

Pat sagt:

#1 - 02.05.2018 um 17:00 Uhr

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Das mit den Cinch-Buchsen ist natürlich nicht ordentlich durchdacht von Arturia, aber mal ehrlich: Wer hat den heutzutage noch die Original-Kabel an den 1210ern? ;-)

Kommentare vorhanden
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