Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS ist ein kompakter, vielseitiger Moving‑Head, der mit seiner 60‑W‑RGBW‑LED gestochen scharfe Gobos, satte Farben und eine für diese Größe beeindruckende Lichtqualität liefern soll. Der Namenszusatz „ILS“ steht dabei für die Möglichkeit, das Gerät unproblematisch mit weiteren Chauvet DJ Geräten zu synchronisieren. Dazu benötigt man lediglich den optional erhältlichen ILS-Command. Sanfte Bewegungen, konstante Farbmischung und eine angenehm einfache Bedienung runden das kompakte Gesamtpaket ab und machen den Q60 ILS zu einem vermeintlich starken Werkzeug für mobile DJs und kleine Event‑Produktionen – so der Hersteller. Dabei kostet der Mini-Spot gerade einmal 399 Euro. Was der Sentinel Spot Q60 ILS wirklich kann, lest ihr hier im Testbericht.

- Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS – das Wichtigste in Kürze
- Ein paar technische Details …
- Was ist im Lieferumfang des Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS enthalten?
- Beschaffenheit des Chauvet DJ Sentinel Spot Q60
- Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS im Praxischeck
- Der Spot Q60 ILS im Standalone-Modus
- Aautomatischen Programme und Sound‑to‑light‑Modus
- Zwei DMX-Modi stehen zur Auswahl
- Mögliche Alternativen zum Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS findet ihr hier:
- Fazit zum Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS Test
- Features Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS
- Chauvet DJ – Website des Herstellers
Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS – das Wichtigste in Kürze
- flüssige Bewegungen
- weiche Übergänge
- großer Funktionsumfang
- gute Farbdarstellung
- Totem-Mode
- scharfe Projektionen
- zuverlässiger Sound-to-Light-Modus
- DMX-PAN/TILT etwas träge
- nicht Outdoor-geeignet
Ein paar technische Details …
Im Sentinel Spot Q60 ILS arbeitet eine 60‑W‑RGBW‑LED, die 8.687 lux auf 2 m liefert. Der 12-Grad‑Abstrahlwinkel sorgt für einen klar definierten Beam, während 540-Grad-Pan und 229-Grad-Tilt ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. Das LC‑Display kommt als mehrfarbige Anzeige und ermöglicht die Navigation durch Menüfunktionen.
Die Stromversorgung erfolgt über einen herkömmlichen Kaltgerätestecker, wobei das Gerät gerade einmal 76 W verbraucht. Dabei ist zu bedenken, dass die Lampe aufgrund ihres Anschlusses nicht für Outdoor-Events zur empfehlen ist. Zur Steuerung stehen DMX (9 oder 15 Kanäle), eine optional erhältliche IR-Fernbedienung sowie ILS-Command (ebenfalls optional erhältlich) zur Verfügung.
Effektseitig stehen 5 rotierende, austauschbare Gobos plus Open, kontinuierlicher Gobo‑Scroll sowie ein Strobe von 0–20 Hz bereit. Der Totem-Mode begrenzt die Bewegungsfreiheit des Moving-Heads auf der Tanzfläche, was das unnötige Anstrahlen von Decken oder das Blenden von Personen im Bestfall vermeiden soll – ideal für mobile DJs.
Anschlussseitig stehen 3‑Pol‑DMX und Netzbuchse bereit. Das schwarze Kunststoffgehäuse misst 204 x 150 x 332 mm, wiegt 4,1 kg und bleibt damit angenehm kompakt für mobile Setups.

Was ist im Lieferumfang des Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS enthalten?
Der Sentinel Spot Q60 ILS erreicht mich in einer auffällig bedruckten Verpackung, die sich von den sonst eher sachlich gehaltenen Kartons vieler Mitbewerber abhebt. Die Box zeigt detailreiche Produktfotos, technische Angaben und verschiedene Anwendungsszenarien, was dem Gerät bereits vor dem Auspacken einen modernen, gut durchdachten Auftritt verleiht.


Im Pappkarton befinden sich laut Hersteller nebst Spot Q60 ILS noch ein Omega-Bracket für die fliegende Nutzung und ein klassisches Kaltgerätenetzkabel. In meinem Fall fehlt Letzteres, was wahrscheinlich daran liegt, dass mein Paket schon andere Tester gesehen hat. Vom Lieferumfang gesehen, war es das dann auch schon.
Beschaffenheit des Chauvet DJ Sentinel Spot Q60
Der Chauvet DJ Sentinel Spot Q60 ILS setzt auf futuristisches Design. Auffällig ist die nicht mittig platzierte Linse, die die Front des Kopfes markant betont. Zusammen mit den geschwungenen, kantigen Linien der schwarzen Kunststoffhülle entsteht ein dezenter Sci‑Fi‑Look. Trotz der Optik bleibt der Spot mit seinen 204 x 150 x 332 mm und 4,1 kg angenehm kompakt, ist schnell aufgebaut und macht insgesamt einen für die Preisklasse recht robusten Eindruck.
Der Kopf ist bewusst nicht vollständig symmetrisch gestaltet – eine Seite fällt etwas runder aus als die andere. Auf der Rückseite sitzt ein großer Lüfter, flankiert von weiteren Luftschlitzen auf Ober‑ und Unterseite, die für eine zuverlässige Kühlung sorgen. Die breiten Flächen tragen ein gut sichtbares Produktlogo.


Der mechanische Aufbau folgt dem klassischen Moving‑Head‑Prinzip: Der Kopf ist an einem seitlich drehbaren Arm montiert, der funktional bleibt und keine besonderen Designexperimente wagt, abgesehen vom großen Chauvet‑DJ‑Logo auf den Außenseiten.
Die Base dient als „Hirn“ des Q60. Zwar verzichtet Chauvet DJ auf seitliche Griffe, doch dank der kompakten Maße lässt sich das Gerät dennoch gut greifen und transportieren. Rundherum finden sich zahlreiche Lüftungsschlitze, während die Unterseite mit vier Gummifüßen, Quick‑Lock‑Aufnahme und Safety‑Öse ausgestattet ist.



Alle Anschlüsse liegen auf der Rückseite: DMX-In/Out sowie die Power-In- und Output. Die Vorderseite beherbergt die komplette Bediensektion. Ein LC‑Display mit vier Tasten, flankiert von einer USB‑C‑Schnittstelle für Firmware‑Updates auf der einen Seite und Mikrofon, Signal‑LED sowie IR‑Empfänger auf der anderen.
































