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Tama S.L.P. Dynamic Kapur Drumset Test

Praxis

Leichte Stimmbarkeit und gute tonale Abstimmung

Das Set macht auch klanglich direkt einen guten Eindruck. Die Kessel sind leicht zu stimmen, und auch der Tomhalter erleichtert durch seine praktische Positionierung die Arbeit. Insgesamt klingt das Dynamic Kapur etwas dunkler, mit kompaktem und eher aufgeräumtem Frequenzspektrum, also nicht so obertonreich und resonant wie das Studio Maple Set. Dadurch ist das Set – saubere Stimmung vorausgesetzt – sicher eine unkomplizierte Wahl für Close Miking auf Live-Bühnen. Die Trommeln sprechen auch in leisen Dynamikstufen direkt und  leicht an, auch die Abstimmung der Kesseltiefen finde ich absolut gelungen. Ich bin recht erstaunt, wie viel Sustain aus den kleinen Hängetoms im Keksdosen-Format herauskommt. Hier kommen die Soundfiles in mittlerer Stimmung, die Bass Drum ist geschlossen und nicht zusätzlich gedämpft.

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Mittlere Stimmung – Check Mittlere Stimmung – Tom-Groove Mittlere Stimmung – Rimclick-Tom-Groove Mittlere Stimmung – Toms mit Mallets

Auch eine etwas höhere Stimmung machen die Kessel ohne Murren mit, die Toms schwingen mit den G1 Fellen sauber aus, klingen aber insgesamt etwas dünner. Ihre Stärken können sie vor allem in mittleren und tieferen Lagen ausspielen, wo sie die beste Mischung aus Attack und Klangfülle offenbaren.

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Höhere Stimmung – Check Höhere Stimmung – 16tel Groove Höhere Stimmung – Slow Swing

Für den letzten Test habe ich die Bass Drum mit einem gelochten Resonanzfell versehen und im Inneren gedämpft, das Floor Tom ist jetzt noch einen Ticken tiefer als bei den ersten Soundfiles. So rockt das Set schön los und wäre eine unkomplizierte Wahl für viele Pop/Rock-Anwendungen.

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Tiefere Stimmung – Check Tiefere Stimmung – Tom-Groove Tiefere Stimmung – Full Set Groove
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