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Soyuz SU-017 Test

Fazit

Eine Kernaussage über das Soyuz SU-017 lässt sich treffen, und sie ist kurz: Das Röhrenmikrofon ist wirklich sehr gut, aber es ist einfach verdammt teuer – zu teuer. Es klingt sehr fein und klar, nicht warm und dick, wie man vielleicht vermuten könnte. In jedem Fall ist es aber ein sehr hochwertiger Sound. Wenn man aber überlegt, welche anderen hervorragenden Röhrenmikrofone im gleichen Preissegment liegen oder sogar darunter, muss man festhalten, dass das Aufrufen von 3800 Euro (UVP) nur sehr schwer zu rechtfertigen ist. Für essentiell weniger erhält man ein Microtech Gefell UM92.1S, mit PVC-M7-Kapsel und umschaltbarer Richtcharakteristik. Das umschaltbare Neumann-Schlachtschiff M 149 Tube ist etwas teurer als das SU, genauso Brauners Top-Modelle und die Bottle von Blue. Manche Telefunken-Nachbauten sind preiswerter, ebenso Horch RM3, Manley Reference Cardioid … das wird auf dem Markt nicht einfach für das russiche Mikro. Würde es die Hälfte kosten, hätte ich Soyuz eine hervorragende Preisgestaltung attestiert.

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,5 / 5

Pro

  • sehr detailliert
  • transparenter, konturierter Sound
  • robuste Bauweise

Contra

  • sehr teuer
Artikelbild
Soyuz SU-017 Test
Für 3.495,00€ bei
Soyuz_SU_017_2 Bild
Features und Spezifikationen
  • Membrangröße: groß
  • Empfängerprinzip: Druckgradientenempfänger
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Eigenrauschen: 20 dB(A)
  • maximaler Schalldruckpegel: Keine Angabe
  • Ausgang: XLR an der PS
  • Lieferumfang: Mikrofon, Holzschatulle, Spinne, Multipin-Kabel
  • Preis: € 3.799,– (UVP)
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von Nick Mavridis

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