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Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs – Joe Bonamassa – The Ballad Of John Henry

Er galt als Wunderkind an der Gitarre und hatte die Ehre, schon im zarten Alter von 12 Jahren mit B.B. King auf der Bühne stehen zu dürfen. Diese Woche ist ein Riff von Joe Bonamassa bei uns zu Gast, bei dem es sich um ein etwas untypischeres Stück vom Blues-Rock-Chef aus den Vereinigten Staaten handelt. Das spielte der Meister nämlich mit der Bariton-Gitarre ein, und es geht ganz schön in den Keller – der tiefste Ton ist also ein dickes B.

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Wer keine Bariton sein eigen nennt, muss jetzt nicht in die Röhre gucken, denn es ist – mit etwas Kurbelei an der tiefen E-Saite – auch möglich, das Riff mit einer normalen Gitarre zu spielen. Dazu gleich mehr, hier erst einmal das Riff in Originalform.

Main Riff

Die Baritongitarre hat folgende Stimmung:
B – E – A – D – F# – B
Unser Riff ist in einem recht getragenen Tempo und sollte auch entsprechend schwerfällig gespielt werden. Bei den Stellen, wo mehrere Saiten gleichzeitig klingen, ziehe ich auch das Pick etwas langsamer durch die Saiten, dadurch klingen auch diese Stellen noch etwas breiter. Die leere B-Saite wird ganz leicht mit dem Handballen abgedämpft.

SDW22JohnHenry1
Main-Riff
Audio Samples
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Main-Riff

Main Riff (ohne Bariton-Gitarre)

Wenn man nun das Riff mit einer normalen Gitarre in Standard Tuning spielen möchte, bedarf es eines kleinen kosmetischen Eingriffs. Die tiefe E-Saite muss nach B heruntergestimmt werden. Die ist zwar dann etwas träge, aber für das Riff sind keine schnellen Attacken auf der tiefen Saite notwendig, es kommt ja eher schwer und langsam um die Ecke. Hier ist die modifizierte Version.

SDW22JohnHenry2

Sound

Der Sound darf einiges an Gain haben, aber bei den tiefen Riffs muss man vorsichtig sein, zu viel Verzerrung führt zu undefiniertem Sound und Matsch im Bassbereich. Ein Overdrive-Pedal reicht also völlig aus. Humbucker-Pickups sind von Vorteil, auf jeden Fall ist der Steg-Pickup das Modell meiner Wahl, weil er etwas knackiger in den Bässen klingt und dem Riff dann mehr Präsenz gibt. Da im Original der Ton etwas weicher daherkommt, habe ich den Tonregler an der Gitarre etwas zurückgenommen. Folgende Einstellungen gelten für das aktuelle Beispiel:

GitarreOverdriveAmp
mit HumbuckerLevel: 12Clean eingestellt
Volume: 10Tone: 11Bass: 12
Tone: 7Balls: 11Middle: 12
Gain: 15Treble: 12
Input: 11Presence: 12

Viel Spaß mit Joe’s „John Henry“ und bis zum nächsten Mal!
Thomas Dill

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von Thomas Dill

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