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Presonus Studio 192 Test

Fazit

Mit seinen digital steuerbaren Preamps und der gelungenen Integration in Studio One sorgt das Presonus Studio 192 für eine ordentliche Brise frischen Wind. So nah kommen sich ein Audio-Interface und eine DAW-Software wirklich selten. Im Kombination mit den hochwertigen Vorverstärkern und den DSP-Effekten entsteht ein absolut stimmiges und zeitgemäßes Bild. Der virtuelle Mischer ist im Auslieferungszustand zwar nicht gerade praxisnah konfiguriert, aber das kann man nach ein wenig Einarbeitung ändern. Dass sich die hübschen Buttons für die Mono- und Dim/Mute-Funktionen nur auf den Main-Out auswirken, lässt sich möglicherweise noch durch ein Firmware-Update beheben. Wirklich schade ist dagegen, dass die Latenzwerte trotz USB 3.0 recht hoch liegen und keine MIDI-Ports integriert wurden. Wer sich damit arrangieren kann, erhält ein flexibles Audio-Interface zu einem fairen Preis.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • hochwertige Vorverstärker
  • interner DSP mit Effekt-Suite fürs Monitoring
  • Zusatzfunktionen eines Monitor-Controllers
  • zwei separat adressierbare Kopfhörerausgänge
  • hervorragende Integration in Presonus Studio One 3
Contra
  • komplizierte Einrichtung der Software
  • Dim/Mute- und Mono-Funktion nur für Main-Out
  • keine MIDI-Schnittstelle
  • erhöhte Latenzwerte
Artikelbild
Presonus Studio 192 Test
Für 599,00€ bei
Presonus_Studio_192_24Ende
FEATURES UND SPEZIFIKATIONEN
  • USB 3.0 Audio-Interface
  • Wandlung bei bis zu 24 Bit/192 kHz
  • DSP Mixing und Effektbearbeitung
  • Zusatzfunktionen eines Monitor-Controllers
  • Bauform: 19″/1 HE
  • Anschlüsse:
  • 2 Mikrofon-/Instrumenten-Eingänge (XLR/Klinke)
  • 6 Mikrofon-/Line-Eingänge (XLR/Klinke)
  • Zuschaltbare Phantomspeisung pro Kanal
  • 10 Line-Ausgänge (Klinke)
  • 2 Kopfhörer-Ausgänge (6,3 mm Klinke)
  • 2 ADAT-Schnittstellen
  • S/PDIF-Schnittstelle
  • Wordclock-In/Out
  • USB 3.0 (abwärtskompatibel zu USB 2.0)
  • Preis: € 999,– (UVP)
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Der Klang der Vorverstärker zeigt Gemeinsamkeiten mit der Optik der Vorderseite: leichter silbriger Glanz.

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von Alexander Berger

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Profilbild von Tommy Bassalot

Tommy Bassalot sagt:

#1 - 01.06.2016 um 15:49 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Presonus sind im generellen anscheinend Midi/Hardware User egal. Fehlender Midiport am Interface, keine Sysex unterstützun in Studio One.. etc...

Profilbild von Patrick

Patrick sagt:

#2 - 07.09.2016 um 09:20 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Aus irgendwelchen Gründen haben es die Tester von Amazona allerdings geschafft die Karte bis auf 2,5ms Latenz zu bekommen...
https://www.amazona.de/test...

    Profilbild von Alexander Aggi Berger (bonedo)

    Alexander Aggi Berger (bonedo) sagt:

    #2.1 - 08.09.2016 um 08:22 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hallo Patrick, danke für deinen interessanten Beitrag! Die im Test genannten Latenzwerte gelten für eine Samplerate von 44,1 kHz. Bei 96 kHz wird dieser Wert natürlich geringer. Trotzdem reicht das nicht aus, um einen so markanten Unterschied zu rechtfertigen. Möglicherweise haben die Kollegen bei Amazona die internen Mixing-Funktionen deaktiviert und sind damit auf so gute Werte gekommen. Das ist aber nur reine Vermutung. Ich habe das Interface leider nicht mehr hier, um das zu überprüfen.

Kommentare vorhanden
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