Anzeige

Phonic Celeus 100 und Celeus Tube Test

Praxis

Die Mischpulte stehen gut auf dem Tisch und erlauben dank des luftigen Layouts reibungsloses Arbeiten. Warum beide Pulte andere Potikappen haben, ist mir nicht ersichtlich, zumal ich die abgerundeten Kappen des Celeus 100 für geschmeidiger halte als die kantigen des Celeus Tube.

Fotostrecke: 2 Bilder Vorbildliche Auflösung des Master-Signals.
Fotostrecke

Celeus 100 – Klang

Zunächst teste ich den Celeus 100 und fange mit den üblichen Sprechtests über ein Shure SM58 und Neumann TLM 103 an. Der E-Bass demonstriert ersatzweise die Aufnahmefähigkeit des Line-Eingangs für Pick-up-Instrumente. Abschließend gibt es eine Fahrt durch die Effekte. Bei der Groove-Aufnahme habe ich alle analogen Eingänge, auch Tape-In, belegt und arbeite ausschließlich mit Bordmitteln.

Audio Samples
0:00
Sprachprobe mit einem Shure SM58, EQ und One-Knob-Kompressor Das Gleiche mit einem Neumann TLM 103 Britzelfrei, aber unspektakulär: Ein Bass an einem Line-Eingang Die Effektshow der Celeus-Mixer Volle Auslastung mit Playbacks und Instrumentarium

Celeus Tube – Klang

Wie beim Celeus 100 klingt die Transistorschaltung sehr gut. Die Röhre verursacht einen massiven Schub an Bässen, in meinen Augen vollkommen überbetont. Röhrensound kenne ich sonst als extrem sauber, rauscharm und seidig. Die folgenden Aufnahmen habe ich parallel vom Transistor- und Röhrenausgang mitgeschnitten. Das ursprüngliche Soundmaterial ist identisch.
Es gibt zwei Sprachaufnahmen mit dem Shure SM58 und Neumann TLM-103, eine Basslinie via Instrumenten-Eingang, einen Groove und eine Acid-Linie. Beim Groove ist am ersten Kanal ein Bass Bot TT-303 angeschlossen und mit Kompression sowie Effekten versehen. Die Kick liegt auf Kanal 2, die Snare auf Kanal 3. Weitere Playbacks finden über den Stereo-Tape-In Eingang.
Die Acid-Linie habe ich in den ultraroten Bereich gefahren, um die Punk-Fähigkeit der Eingangskanäle zu demonstrieren. Natürlich rauscht jetzt das ansonsten recht störfreie Pult, aber die Atmosphäre ist genau richtig!

Fotostrecke: 4 Bilder Phonics Celeus Tube macht eine scharfe Figur.
Fotostrecke
Audio Samples
0:00
Sprachprobe mit einem Shure SM58, Transistoraqusgang Sprachprobe mit einem Shure SM58, Röhrenausgang Sprachprobe über ein Neumann TLM 103, Transistorausgang Sprachprobe über ein Neumann TLM 103, Röhrenausgang Basslinie über den Instrumenten-Eingang, Transistorausgang Basslinie über den Instrumenten-Eingang, Röhrenausgang Groove mit TT-303, Transistorausgang Groove mit TT-303, Röhrenausgang Bass Bot TT-303 im Overdrive, Transistorausgang Bass Bot TT-303 im Overdrive, Röhrenausgang

Mediaplayer/Rekorder

Die Bedienung des Players gelingt intuitiv; die Steuerung ist zwar einfach gehalten, doch effektiv. Songs und Playlisten lassen sich sogar auf großen Speichermedien leicht auffinden. Das Füllen des internen Speichers soll per USB-A -auf-USB-A-Kabel gelingen, zum Beispiel über einen Computer. Das hat im Test leider nicht funktioniert, weder von einem Mac noch von einem Windows-PC. Schade, denn dort hinein passen immerhin 60 Minuten Audio bei 128 kbs.
Aufnahmen sind nur im MP3-Format (128 kbs) möglich. Allerdings verzerren sämtliche Versuche, einen Mitschnitt von meinem Mix aufzunehmen. Zudem produziert der Rekorder Dropouts. Kurioserweise werden Vocals sauber aufgenommen – so taugt der Rekorder höchstens als Diktiergerät.

Audio Samples
0:00
Mix mit internem Rekorder aufgenommen Sprachprobe mit internem Rekorder aufgenommen EFX Show mit internem Rekorder aufgenommen
Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.