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MXR M280 Vintage Bass Octave Mini Test

Der legendäre OC-2 ist wahrscheinlich der Octaver mit dem größten Kultfaktor, und nicht wenige der renommierten Effektschmieden orientieren sich bei ihren Oktaver-Pedalen an der zwischen 1982-2005 hergestellten Ikone aus dem Hause Boss. Ein Blick auf den brandneuen Vintage Bass Octave und dessen Regler-Layout legt die Vermutung nahe, dass sich auch die MXR-Entwickler vom legendären OC-2 inspirieren ließen. Der MXR Vintage Bass Octave verfügt laut MXR allerdings über bessere Tracking-Eigenschaften und deutlich mehr Headroom als die populären Vintage-Pedale, zudem kommt das neue Oktaver-Modell im platzsparenden Miniformat und passt damit problemlos auf die heutzutage sehr beliebten Nano-Boards.

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… werden wahlweise wunderbar klein oder bieten immer mehr Pedalen Platz.

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Details

Beim Formfaktor kann das neue Octaver-Pedal von MXR gegenüber der Konkurrenz direkt ordentlich punkten, denn mit den Abmessungen von gerade mal 90 x 40 x 55 mm dürfte es eines der kleinsten Modelle am Markt sein! Über die Stabilität des Geräts muss man sich trotzdem keine Sorgen machen, das Gehäuse wirkt ultra solide und an der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen.
Im Karton liegt neben dem Pedal übrigens auch gleich noch ein passendes 9-Volt-Netzteil. Dafür gehen bei mir alle Daumen nach oben, denn die meisten Firmen zeigen sich beim Zubehör eher von ihrer knauserigen Seite. Den Anschluss für das Netzteil finden wir auf der oberen Stirnseite des Pedals, rechts parkt die Klinkenbuchse zur Verbindung mit dem Bass und auf der gegenüberliegenden Seite finden wir eine weitere Klinke zur Weiterleitung des Signals an den Amp.

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Die Bedienung des Pedals ist wirklich selbsterklärend: Auf der Front sitzen zwei Regler mit den Bezeichnungen “OCT1” (eine Oktave nach unten), “OCT2” (zwei Oktaven nach unten) sowie ein dritter Regler mit der Beschriftung “Dry”, welcher für das Level des trockenen Signals zuständig ist.
Diese drei Regler finden wir – wie in der Einleitung bereits erwähnt – auch beim legendären OC-2. Mein Testkandidat hat allerdings noch ein weiteres Feature mit an Bord: Direkt neben Bypass-Fußtaster sitzt nämlich ein kleiner Taster, mit dem die Mitten bei 800Hz um 6dB geboostet werden können. Zumindest ist dies die Werkseinstellung, die Stärke der Mittenanhebung kann allerdings modifiziert werden: Wenn man die Bodenplatte des Pedals abschraubt, kommt ein Trimpot zum Vorschein, welches die Anhebung des Levels auf bis 13dB ermöglicht.

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Auch für die visuelle Kontrolle des Mitten-Boost ist gesorgt, denn eine kleine LED auf der Front leuchtet auf, sobald der Taster gedrückt wird. Eine weitere LED für den Betriebs-Zustand des Pedals sitzt unterhalb des Bypass-Fußtasters.

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