Anzeige

MXR Poly Blue Octave Test

Das MXR Poly Blue Octave-Pedal vereint die Klänge von klassischen und modernen Pitch-Shifting-Effekten und kombiniert diese zusätzlich mit einem Fuzz– und Modulationseffekt. Laut Hersteller stellt dieser Kandidat damit den ultimativen Octaver für Spieler dar, die auf der Suche nach spannenden Klängen sind. Das Poly Blue Octave arbeitet wahlweise polyphon oder monophon und hat jeweils zwei separat steuerbare Oktaven oberhalb und unterhalb des Originalsignals zu bieten.

MXR Poly Blue Octave Test

Einen Octaver mit einem Fuzz zu paaren ist indes im Hause MXR nichts Neues. Denn zu den berühmten Pedalen des Herstellers zählt neben dem Phase 90, dem Distortion + oder dem Dyna Comp auch die Blue Box, die wie die anderen genannten  ebenfalls schon in den Siebzigerjahren das Licht der Welt erblickte. Im Gegensatz zu unserem heutigen Testkandidaten fällt der Funktionsumfang des ausschließlich monophon arbeitenden Pedals aber deutlich geringer aus. Was sich mit dem neuen MXR Poly Blue Octave im Detail alles anstellen lässt, gilt es nun herauszufinden.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lieferumfang, Größe, Gewicht und Verarbeitung

Ins Haus geschneit kommt das MXR Poly Blue Octave Pedal in einem Pappkarton, der erfreulicherweise auch gleich das passende 9-V-Netzteil mit diversen Aufsätzen für verschiedene Regionen dabei hat. Ferner befindet sich ein allgemeiner Quickstart-Guide für die MXR-Produkte im Lieferumfang. Eine explizite Bedienungsanleitung für das vorliegende Gerät gibt es aber nur auf der Website des Herstellers. Passend zur Namensgebung präsentiert sich der 108 x 65 x 47 mm große und 256 g leichte Octaver je nach Lichteinfall mit einer bläulich bis lila schimmernden Metalliclackierung und wirkt tadellos verarbeitet.

Fotostrecke: 4 Bilder Im MXR Poly Blue Octave-Pedal stecken mehrere Effekte.
Fotostrecke

Anschlüsse und Stromversorgung

Eingang und Netzteilanschluss befinden sich auf der rechten Pedalseite, wobei die Buchse für das Netzteil in meinen Augen an der Stirnseite besser und praktikabler aufgehoben wäre. Gegenüber auf der linken Seite sitzen der Ausgang und der Anschluss für ein Expression-Pedal. Über Letzteren lässt sich mit einem externen Taster das Fuzz aktivieren oder deaktivieren. Alternativ kann außerdem mit einem Expression-Pedal zwischen zwei vorab festgelegten Einstellungen hin- und her- „gefahren“ werden. Das Pedal lässt sich ausschließlich mit einem 9-V-Netzteil betreiben und die Stromaufnahme wird vom Hersteller mit 265 mA angegeben.

Fotostrecke: 4 Bilder Die Anschlüsse befinden sich alle auf den Außenseiten rechts und links.
Fotostrecke

Bedienelemente

Auf der Oberseite befinden sich sechs Potis, mit denen das unbearbeitete Signal (Dry), die beiden unteren Oktaven (Sub-1 & Sub-2), die beiden Oktaven oberhalb des Originalsignals (Oct+1 & Oct+2) und die Geschwindigkeit der zusätzlichen Modulation (Mod) gesteuert werden. Bei der Modulation haben wir es im Detail mit einem Phaser zu tun, der vom berühmten Phase 90 des Herstellers inspiriert ist. Zwei zusätzliche kleine Taster oberhalb der Potis aktivieren den monophonen Modus (Mono) und das Fuzz. Auch bei diesen beiden Optionen stand die schon eingangs erwähnte MXR Blue Box für den Charakter des Fuzz sowie im Monobetrieb das MXR Vintage Bass Octave für die tiefen Oktaven und das MXR Octavio Fuzz mit zurückgenommenem Fuzz für die hohen Oktaven Pate. Nachjustieren lässt sich die Ausgangsintensität des Fuzz bei Bedarf über das Dry-Poti, nachdem man den Fuzz-Taster einen Moment länger gedrückt gehalten hat. Last but not least wird das Pedal über einen relativ lautlos arbeitenden Soft-Switch-Fußschalter aktiviert.

Fotostrecke: 3 Bilder Sechs Potis mit durchsichtigen Potiknöpfen steuern die Sounds des Pedals.
Fotostrecke
Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.