Anzeige
ANZEIGE

MusicLab RealRick Test

Fazit

Ich muss gestehen, dass mir MusicLab RealRick trotz des offensichtlich guten Sounds auf den ersten Blick nicht besonders zugesagt hat. Anfangs erschien mir die Rickenbacker-Emulation etwas zu kompliziert in der Bedienung und der Zugewinn an Authentizität gegenüber der Arbeit mit herkömmlichen Libraries in Relation dazu nicht deutlich genug spürbar. Dann hat es plötzlich Klick gemacht! Wenn man sich mit dem „MusicLab-Way“ des Gitarrenspielens erst einmal eingegroovt hat und bereit ist, an der Performance zu feilen, „geht dann doch so einiges“, was man mit herkömmlichen Libraries nicht so hinbekommt. Musikproduktionen sind eigentlich immer ein ständiges Herumfeilen, warum sollte das bei virtuellen Gitarren-Parts anders sein? Es steht außer Frage, dass man für ein Gitarren- oder Rockalbum nach wie vor Gitarristen und Gitarren braucht, wer allerdings hin und wieder mal einen Gitarren-Part für Pop, Werbe- oder Filmmusik benötigt, der kann hier auf ein hervorragendes Produkt zurückgreifen, das trotz seines stilbildenden Grundsounds durch die Verwendung unterschiedlicher Amps und Effekte sehr wandelbar ist. Damit kann man die Rickenbacker Emulation nicht nur Retro-Freaks sondern jeglichen DAW-Musikern empfehlen, die authentisch spielbare E-Gitarren Sounds benötigen.

Pro:
  • tolle Soundqualität
  • authentischer, legendärer Sound
  • 6- und 12-saitige Gitarre
  • umfassende Artikulationskontrolle
  • schnelle Ladezeiten / RAM-schonend
Contra:
  • magere Velocity-Stufen der Hauptsamples
  • erfordert gründliche Einarbeitung
  • Pattern-Mode nicht besonders authentisch
Real_Rick_Joystick_B04
Für Guitar Heroes!
FEATURES
  • Virtual Guitar Instrument
  • DVD- und Download Version
  • 24Bit/96 kHz
  • 790 MB
  • 6 Presets
  • 6-string / 12-string Samples in mono und stereo
  • Chord- und Intervall Samples
  • Viele Artikulationen und authentische Spielgeräusche
  • umfangreiche Key Switches und Spielhilfen
  • Pattern Mode
  • inkl. IK Multimedia Amplitube 3 Custom Shop
  • Standalone und Plug-In Betrieb
  • Systemanforderungen PC: Windows XP SP3/Windows Vista SP2 32bit or 64bit, Windows 7 SP1 32bit or 64bit, Windows 8.1 32bit or 64bit, VST2 32bit or 64bit/VST3 32bit or 64bit/AAX 32bit or 64bit host, Mac: OS X 10.6/10.7/10.8/10.9/10.10, VST2 32bit/VST3 64bit/AU 32bit or 64bit/AAX 32bit or 64bit host, AAX support: Pro Tools 10.3.9 AAX32, Pro Tools 11 AAX64.
Preis:
  • EUR 169,- (UVP)
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • tolle Soundqualität
  • authentischer, legendärer Sound
  • 6- und 12-saitige Gitarre
  • umfassende Artikulationskontrolle
  • schnelle Ladezeiten / RAM-schonend
Contra
  • magere Velocity-Stufen der Hauptsamples
  • erfordert gründliche Einarbeitung
  • Pattern-Mode nicht besonders authentisch
Artikelbild
MusicLab RealRick Test
Hot or Not
?
Für Guitar Heroes!

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Peter Könemann

Kommentieren
Profilbild von Sir Typ

Sir Typ sagt:

#1 - 25.01.2015 um 20:42 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo,Anzumerken wäre noch das die Pattern Bibliothek durch eigene (dann gerne auch authentischere) Pattern ergänzt werden kann

Kommentare vorhanden
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
M-Audio Hammer 88 Pro Test
Test

M-Audio bieten mit Hammer 88 Pro einen attraktiven USB/MIDI Keyboard Controller, der über eine gewichtete Klaviatur, umfangreiche MIDI-Controll-Möglichkeiten sowie DAW-Integration in einem Komplettpaket vereint.

M-Audio Hammer 88 Pro Test Artikelbild

M-Audio bringen einen neuen USB/MIDI Keyboard Controller in deren Hammer-Serie auf den Markt, der Keyboarder*innen nicht nur mit einer skaliert gewichteten, 88-Tasten Vollformat-Tastatur (Graded Hammer) mit Aftertouch und frei zuweisbaren Zonen, sondern auch mit sehr umfangreichen Kontrollmöglichkeiten beglücken möchte.

Roland Zenology Pro mit ZEN-Core Test
Software / Test

Der Software-Synthesizer Zenology Pro ist das Herzstück von Rolands ZEN-Core-Technology. Damit lassen sich Klänge detailliert auf dem großen Bildschirm entwerfen und sich auch auf aktuellen Soft- und Hardwareprodukten spielen. Was dies konkret bedeutet, beleuchten wir einmal in der Praxis.

Roland Zenology Pro mit ZEN-Core Test Artikelbild

Mit dem Software-Synthesizer Zenology Pro und der ZEN-Core-Technologie öffnet sich ein neuer Kosmos. Der Eintritt erfolgt über die Roland Cloud mit verschiedenen Abo-Modellen und der Option, einzelne Softwareprodukte auf Lebenszeit zu erwerben. So ist auch der Roland Cloud Zenology Pro für etwas mehr als 200 Euro zu haben – kein Schnäppchen, aber gemessen an den Features könnte das langfristig ein guter Deal sein. Am besten probiert man die Roland Cloud erst einmal für 30 Tage unverbindlich auf einem möglichst aktuellen PC oder Mac aus.

Bonedo YouTube
  • BOSS RE-2 Space Echo Sound Demo (no talking) with ASM Hydrasynth
  • Endorphin.es Ghost & Qu-Bit Aurora Sound Demo (no talking)
  • Cre8audio Function Junction and AJH Multi Burst Envelopes Sound Demo (no talking)