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Marleaux Soprano Bass Test

Der Marleaux Soprano Bass im bonedo-Test – Handgefertigte Produkte aus unserem Land haben weltweit Rang und Namen und die Anerkennung für deutsche Wertarbeit begegnet einem im Ausland ständig und überall. Das gilt auch für Musikinstrumente und ganz besonders für die Hersteller von Bässen aus unseren Landen. Gerald Marleaux zählt zu diesen erlesenen Konstrukteuren, die mit ihren Produkten die Welt beliefern und auf eine stetig wachsende treue Fangemeinde stolz sein können. Seit über 20 Jahren konstruiert und baut er im beschaulichen Clausthal-Zellerfeld edle E-Bässe und überraschte vor geraumer Zeit mit einem Instrument, das seinesgleichen sucht. Ein Bass, der eigentlich nicht tatsächlich ein Bass ist, aber auch nicht Gitarre und schon gar nicht Mandoline, der aber irgendwie schon nach Gitarre klingt, aber definitiv wie ein Bass aussieht, nur lediglich drei Nummern kleiner als gewohnt.

Der Soprano Bass sieht wirklich putzig aus, doch ist es ein ernstzunehmendes Instrument...?
Der Soprano Bass sieht wirklich putzig aus, doch ist es ein ernstzunehmendes Instrument…?


Die Idee für den Soprano Bass wurde geboren, als es um ein Geschenk für Stützpunkthändler ging. Das Resultat war eine Wanduhr, deren Basis ein vollwertiger Miniaturkorpus des Marleaux Consat Basses war. Ein treuer Kunde fand das dermaßen cool, dass er unbedingt einen Minibass auf dieser Korpusbasis haben wollte. Das Instrument wurde gebaut und überraschte sogar den Hersteller so positiv, dass er sich entschied, weiter an diesem Unikat zu experimentieren. Auf der NAMM Show 2008 schließlich war der kleine Außenseiter die Sensation schlechthin, und die Amerikaner, darunter auch Legende Victor Wooten, stürzten sich förmlich auf den Winzling, der seither fest zum Produkt-Lineup von Marleaux gehört. Das hat mich natürlich extrem neugierig gemacht. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich nicht unbedingt als Freund unnützer Gadgets bekannt bin. Aber der Marleaux Soprano könnte sich als weitaus mehr entpuppen, als man vielleicht auf den ersten Blick vermuten würde.

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Profilbild von Norbert

Norbert sagt:

#1 - 07.01.2014 um 01:32 Uhr

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Die Soundbeispiele sind toll gespielt. Respekt!1500€ sind ganz schön viel Geld. Aber eigentlich würde ich sowas sehr gerne spielen. Gibt´s solche "Bässe" auch günstiger von anderen Firmen?

Profilbild von Oliver (Bonedo Red. - Bass)

Oliver (Bonedo Red. - Bass) sagt:

#2 - 07.01.2014 um 16:19 Uhr

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Hallo Norbert, 1.500,- Euro sind in der Tat viel Geld. Es gibt allerdings nichts Vergleichbares gegenüber dem Marleaux Soprano. Er ist ein vollkommen eigenständiges Instrument. Betrachtet man ihn als Gelegenheitsinstrument oder Gimmick, ist der Anschaffungspreis sicherlich zu hoch. Verwendet man ihn jedoch regelmäßig und als vollwertiges Instrument, relativieren sich die Kosten entsprechend. Für ca. 500,- Euro könnte man als Alternative eine Solid-Body U-Bass Ukulele der Firma Kala erwägen. Diese ist allerdings nicht mit Metallsaiten, sondern mit Kala eigenen Polyurethan-Kunststoffsaiten bespannt und nähert sich klanglich eher einem Kontrabass an (ähnlich wie früher der Guild/DeArmond Ashbory Bass mit Silikonsaiten).
(Oliver - Bonedo Red. Bass)

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