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LD Systems Maui 5 Go 100 W Test

Praxis

Akku und geringe Ladezeit

Für den mobilen Betrieb muss das akkubetriebene Säulensystem zunächst geladen werden. Der Akku wurde bei der upgedateten Version nochmals überarbeitet, wodurch eine noch schnellere Ladezeit erreicht wurde. Während die Ladezeit von Status 0 auf 100 beim Familienmitglied Maui 5 Go drei Stunden beträgt, sind es bei der Maui 5 Go 100 nur noch zwei Stunden.
Das Laden erfolgt unmittelbar über den Kaltgerätestecker am Subwoofer. Optional ist auch ein externes Lademodul erhältlich. Pragmatisch ist die Tatsache, dass eines der Säulenelemente gleichfalls mit einem Akku ausgestattet ist, zumal diese Säulenelemente auch als Zubehör dazugekauft werden können und sich somit leere gegen vollgeladene Säulenelemente in wenigen Sekunden austauschen lassen.

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Aufbau der Säulenkonstruktion

Der Aufbau ist innerhalb von Sekunden erledigt. Letztlich geht es nur darum, zunächst den Bass aufzustellen und anschließend die drei Säulenelemente ein- und ineinanderzustecken. Die Steckvorrichtung im Subwoofer findet ihr Pendant in den Säulen, die nach demselben Prinzip zusammengesteckt werden. Die Steckverbindung sitzt nicht übertrieben fest, ist dennoch ausreichend haltsicher und muss nicht arretiert werden. Auch den kompakten Maßen und der Standfestigkeit der Bass-Box geschuldet, sind keine weiteren Fixierungen nötig.

Fotostrecke: 2 Bilder Durchdachte Steckhalterung im Woofer
Fotostrecke

Signalzuspielung über Bluetooth

Die Bluetooth-Kopplung mit Smartphone, iPad und sonstigen mobilen Endgeräten erfolgt über den „Hold to Link“-Button auf der Oberseite vollkommen unkompliziert. Lediglich ein Knopfdruck, schon ist das mobile Endgerät mit der Säulen-PA verbunden. Für die Lautstärkeeinstellung zugespielter MP3-Dateien befindet sich ein separater Regler auf dem Bedienfeld, der über den gesamten Bereich hin zuverlässig und gleichmäßig funktioniert.

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Soundqualität und Klangbild

Die Anlage zeichnet sich soundtechnisch durch schlanke untere Mitten aus, erscheint also in diesem Spektrum nicht wuchtig oder übermächtig, wodurch sie auch ihren Anwendungszweck beispielsweise für Sprache, akustische Gitarren oder digitale Zuspielungen definiert. Die Regler funktionieren einwandfrei; über den Hochton- und den SUB-Level-Regler lässt sich mit wenigen Handgriffen ein ebenso transparentes wie ausgewogenes Klangbild frei von schrillen Mitten erzielen.

Frequenzspektrum und Abstrahlwinkel

Nicht zu vergessen das große Frequenzspektrum, das sich ebenfalls nicht in den unangenehmen Vordergrund drängt. Die Lautsprecher decken einen Frequenzgang von 50 – 20.000 Hz ab. Dabei positiv ist der breite Abstrahlbereich von horizontal 120° x vertikal 20°, aufgrund dessen auf zusätzliche Monitore bei den für die Säulen-PA vorgesehenen Anwendungen verzichtet werden kann. Tatsächlich ist die Feedbackanfälligkeit äußerst gering bis – bei vernünftigem Betrieb – nicht vorhanden. Das könnte auch an der etwas zurückhaltenden Sensitivität des Comboeingangs liegen, die sich dadurch keineswegs als Nachteil, sondern vielmehr als pragmatischer Vorteil entpuppt.

Dynamik und Leistungsreserven

Mit unterschiedlichen Zuspielungen aus gleichermaßen unterschiedlichen Genres machen wir uns langsam auf den Weg von mittleren bis zu hohen Lautstärken. Von Reggae über Alltags-Pop, von Hardrock bis zu Klassik wird die Maui 5 Go 100 W mit Musik in verschiedenen Dynamikzuständen gefüttert. Der Klang bleibt sauber und frei von unerwünschten Übersteuerungen. Die herstellerseitig angegebene Leistung von 200 Watt RMS bei 800 Watt Peak ist glaubhaft. Für ein System dieser Preisklasse und Größenordnung macht die Maui 5 richtig Dampf. Über den SUB-Level-Regler am Subwoofer kann das Lautstärkeverhältnis von Subwoofer und Säulenelementen eingestellt werden, über den Main-Level-Regler die Gesamtlautstärke.

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Im Live-Check mit elektroakustischer Gitarre

Machen wir den Test noch mit ein paar unterschiedlichen Signalquellen, um den bislang guten Eindruck mit ein paar praktischen Ergebnissen zu untermauern. Zunächst nehmen wir eine Elektroakustik mit Piezosystem, genauer gesagt eine Takamine EN10 mit integriertem Preamp. Angeschlossen über den Comboeingang spielen wir ein wenig mit den Reglern. Zunächst fahren wir das Signal linear auf jeweils 12 Uhr. Die Klampfe klingt bislang neutral und wenig spektakulär. Tatsächlich lässt sich aber durch Anhebung der Höhen eine deutliche Klangverbesserung erzielen; die Bässe und Mitten werden vorsichtig abgesenkt, damit das Instrument nicht zu bauchig klingt. Der EQ des On-Board-Preamps der Gitarre bleibt im Testszenario linear und unangetastet. Der Eindruck: Die Regler der Maui 5 Go greifen bestens zu, besser als von einem solch kompakten System erwartet. Als Akustik-Verstärker ist das PA-Säulensystem von LD-Systems ideal geeignet.

Zwischen Sprachqualität und Sprachverständlichkeit

Im nächsten Stepp wird das System über zwei unterschiedliche Mikrofone befeuert, zunächst über das dynamische Shure SM58, anschließend über das Kondensatormikrofon Røde NT3, das keine externe Phantomspeisung benötigt. Beim Shure scheint der Input ein bisschen dünn, im Gesamtkontext muss nachgeregelt werden. Auch wird das Ergebnis durch die Nachjustierung über den Sub-Regler besser, zumal hier das Verhältnis der Mitten zum Subwoofer im Kontext von Stimme und Musik abgeglichen werden kann. Das Røde NT3 hingegen hat bereits eigenständig ausreichend Output und muss eher gebremst werden. Das wiederum funktioniert über die EQ-Sektion sehr gut; insbesondere die Mitten müssen hier zu ca. 90 Prozent weggeregelt werden. Auffällig ist, dass die Sprachverständlichkeit über einen dezenten Eingriff im höheren Frequenzspektrum deutlich optimiert werden kann.

E-Gitarre mit Röhrenpreamp

Hauen wir mit einer Music Man Steve Lukather noch eine aktive E-Gitarre in die Signalkette; genauer gesagt, abgenommen über eine ADA-Preamp. Der Bassregler steht auf 12 Uhr, die Mitten auf 8 Uhr, die Höhen auf 14 Uhr. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Maui 5 Go das Klangergebnis frei von Verfälschungen überträgt und der der Eingang ausreichend Eingangsspannung zur Verfügung stellt. Eine Klein-PA kann und soll in dieser Hinsicht keine Wunder vollbringen, außer eben als möglichst authentisches und verfälschungsfreies Übertragungs- und Verstärkungsmedium zu dienen. Die LD System Maui 5 Go 100 W klingt kaum nach dem Vollgasfaktor einer 4 x 12-Zoll-Box mit vorgeschalteter Vollröhre. Aber sie kompensiert die eingespielten Frequenzen wirkungsvoll und sorgt für eine saubere Übertragung.

Fotostrecke: 4 Bilder Ansprechendes Design der Bass-Box …
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Geräuschentwicklung

Zumal wir hier keineswegs von einem Monumental-System, sondern von einer kompakten Einheit zum geringen Preis für den schellen Betrieb sprechen, wollte zunächst etwas Anfangsskepsis entschärft werden. Leicht nachvollziehbar steht erstmal die Frage im Raum, ob und welche Nebengeräusche sich im Betrieb zu Wort melden. Also heißt es, einschalten und hinhorchen. Wie Sie hören, hören Sie nichts. Die Anlage verhält sich ruhig und leise, geradezu flüsterleise. Zumal keinerlei Lüfter verbaut sind und das Säulensystem auf Konvektionskühlung setzt, ist die Maui 5 Go 100 auch in Sachen Kühlung geräuschfrei. Zudem ist der Mikrofoneingang sogar mit einem eingebauten 100-Hz-Trittschallfilter ausgestattet, wodurch störende tieffrequente Signale unterdrückt werden.

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Rusty Karaoke & Music Entertai sagt:

#1 - 12.10.2021 um 13:32 Uhr

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Eins mal vorweg, Ich bin ein großer Fan der Maui Serie und verwende selbst auch seit Jahren die Maui 5 Go (die Ursprüngliche Version nicht die neue 100er-Version) und die Maui 11 G2 welche ich beide nicht mehr missen möchte. Was ich jedoch an diesem Test nicht verstehe, was ist genau an der neuen Auflage 100 welche 5 Sterne bekommt besser als die ursprüngliche Version welche im Test vom 16.02.2018 nur 4 Sterne bekommen hat, die Contras die damals angeführt worden sind, gelten doch auch für die Neuauflage welche aus meiner Sicht nach baugleich (selbe Leistung, die selben 5 Hochtöner im obersten Element, der selbe 8 Zoll Subwoofer etc...)ist, jedoch einen geringere Akku (3200mah statt 5200mah) hat. Lt. Adam Hall um die Transportkosten geringer zu halten, dafür ist das System 40 Euro günstiger, (die Ersatzakkus sind ebenfalls rund 40 Euro günstiger), dafür büßt man rund 30 % an Laufzeit ein, also nochmal die Frage (das der kleinere Akku schneller geladen ist, sollte einem die Logik sagen --> halbiert die Kapazität des Akkus nochmal um die Hälfte, dann ist das Teil in 1 Std. von 0 auf 100 % geladen), was ist an der "neuen" Maui 5 Go 100 zur alten genau besser was 5 Sterne rechtfertigt. Ich lese sehr gerne die Testberichte von Bonedo (wohl wissentlich das Medium ausschließlich von und für Thomann ins Leben gerufen wurde, aber hey man bekommt doch viele Informationen)

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