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Kiviak Instruments WoFI: Sampler bald beim Händler und Updates

Kiviak Instruments WoFI ist ein etwa Microkorg-großer französischer Sampler und Synthesizer mit Sequencer. Er wurde bisher in der Kreativszene herumgezeigt. Das Team wirbt mit einer Design-affinen Webpage und strahlt wie das Team von Teenage Engineering zu ihrer Anfangszeit, in denen es noch keine Tische gab. Damals konntest du dich für 599-799 Euro am Kickstarter beteiligen. Nun ist er kurz vor dem Release.

Kiviak instruments WoFI

WoFI Updates vom Synthfest 2024

WoFI macht einen weiteren Sprung aufgrund des Feedbacks von den Messen und interessierten Usern. So haben sich viele Leute mehr Hüllkurven gewünscht und deshalb gibt es nun für das finale Gerät einen neuen Taster, der weitere Hüllkurven ansprechen und bedienen kann. Bisher war dort ein Taster mit dem Namen “Both”. Dazu gibt es unterhalb des Displays ein Ribbon, der frei zu belegen ist.
Samples, die in die Cloud geladen werden, bekommen automatische Tags per “KI”, die man jedoch auch selbst definieren kann.

Der SampleEditor ist nun im Gerät umgesetzt aber auch über Software verfügbar. Natürlich sind Samples erst einmal nur für dich gesichert, du kannst sie aber für alle freigeben oder für eine Gruppe, wie etwa deiner Band.

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Kiviak geben sich viel Mühe Samples und Einstellungen dazu leicht zu finden und zu speichern. Die Firmware ist massiv gewachsen. Neu ist tatsächlich ein wechselbarer Akku. Neu ist daher eine Klappe, um dort selbst Hand anlegen zu können. An der Hardware wurde also einiges optimiert.

Wer sich das Gerät auf der letzten Superbooth angeschaut hat, wird viele Dinge finden, die dort noch nicht vorgesehen waren. Der Kreativ-Sampler ist noch aktiver geworden. Auch der Sequencer wurde verbessert und ist mehr “Hands-on”. Kiviak möchten ihn unbedingt mit 1.0 Firmware ausliefern. Der Sampler ist gedacht um Klänge zu zerstören oder zu verändern und ein Live-Sample schnell total mutieren zu lassen. Es gibt nach wie vor Cards zum Sichern von Sounds und Samples für 18 Minuten pro Card. Die Cards kosten 10 Euro.

Dieses Bild zeigte Tom (synthanatomy) von seinem Besuch beim Synthfest in Frankreich:

Kiviak Wofi Update 2024
Kiviak Wofi Update 2024

WoFI nicht WiFi – was bis 2023 geschah

Der kleine Sampler-Formwandler steckt in einer Art generischem System und erinnert ein bisschen an die Controller, die bereits Bedienelemente für Hüllkurven und bestimmte Elemente eines Synthesizers besitzen. Es wirkt fast wie ein Gerät zu “Lernzwecken” und dennoch hochfunktional und sicher nicht überladen. Er hat Granular, Sampler-Wandler-Emulation von Emulator bis Casio.

Bekannt wurde der Wofi im Februar ’23 und spätestens zur Superbooth haben ihn die meisten bereits ausprobieren können. Die Kickstarter Aktion ist seit 2 Tagen aktiv. 66k€ von 100k€ wurden bereits erreicht. Es fehlen also nur noch ein paar Unterstützer.

Vor allem ist der Wofi aber ein CharakterSampler, er kann diverse “Sampler-Klänge” liefern, interessante Verbiegungen durch direkte Bedienung sofort auslösen und ist daher eher ein Kreativ-Tool und Instrument. Seine Sounds sind 100 Patches intern mit Samples, Sounds auf Cards und man kann auch per Cloud Sounds für sich oder für die Band verteilen. Der Platz ist unbegrenzt. Das Gerät funktioniert natürlich auch ohne WiFi und man kann es auch abschalten. Dennoch ist damit Sharing und Zwischensichern kein Problem.

Das Gerät ist eher als Chamäleon konzipiert und kann dies oder das sein. Dennoch bleibt die Struktur eher einfach und erinnert somit an einen größeren OP-1 als an einen SH-101 der Neuzeit. Der WiFi Aspekt des Gerätes ist die Zulieferung von neuen Synthesizern oder Sounds ohne Kabel. Der Klangtausch ist fester Bestandteil der “Community“, die Kiviak als Teil des WoFI sieht.

Kiviak WoFI
Kiviak WoFI

Was ist WoFI?

Der WoFI hat Sampler, Simulationen und Abspieler zu bieten und erlaubt direktes Sampling über interne Eingänge oder das ebenfalls verbaute Mikrofon. Für die Außenwelt sind MIDI, USB, analoge Steuerspannung (CV/Gate) und ein Clock-Signal vorgesehen. Intern gibt es je einen LFO und je eine Hüllkurve für Filter und Amp bzw. zur freien Verfügung sind weitere geplant. Diese ADSR-Hüllkurve(n) ist/sind auch genau so als Fader-Set vorhanden. Auch ein Filter gehört zu jedem der Synthese-Modelle. Diese nennen sich offenbar auch “machines” – wie bei Elektron. Von Grund auf ist bereits eine gewisse “Zerstörung” per Glitch und ein Stretching vorgesehen und offenbar gibt es Loop-Funktionen, die sich auf den “Player” und damit den Oszillator beziehen.

Das Filter hat eine eigene Abteilung mit 12 und 24 dB-Modusschalter und für die Basiseinstellungen. Der Shaper ist offenbar eine Art “Texturer“-Bereich, der ebenfalls in allen Modellen vorkommt. Er hat mit seinen Parametern eher den Charakter einer Nachbearbeitung oder eines oszillatornahen Shapers, um mehr Chaos und Dreck, aber auch “Dichte und Räumlichkeit” hinzuzufügen. Dennoch befindet sich die Abteilung am Ende der Signalkette des WoFI wie ein Formgeber oder Effekt.

Die Taster des WoFI sind für den Sequencer bereit Step-Sequenzen zu erstellen und nicht einfach nur Klanganwähler. Es könnte ein interessanter Allrounder werden. Was meint ihr?

WoFI mal drüber nachdenken?

Der WoFI ist nicht mehr im Entwicklungsstatus und soll zum Ende des Jahres 2024 fertig werden. Der Preis wird 799 Euro sein. Darüber reden kann man aber bereits jetzt schon.

Mehr und weitere Informationen über den Sampler und Kiviak Instruments

Ab jetzt kann man ihn über die Kickstarter Aktion für 599 Euro bestellen. Alternativ kann man das zum Wofi gehörige Granular-Texturer-System als Plugin erwerben. Der finale Preis bei Thomann und Co. wird bei 799 Euro sein. Die Kickstarter-Leute werden ihre Geräte bald bekommen, die Händler etwas später.

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von Gearnews

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