Image-Line FL Studio 12 (Producer Edition) Test

Fazit

FL Studio bleibt dem Pattern-Konzept treu, und das ist gut so! Die Bedienoberfläche wurde mit dem Update auf Version 12 nicht nur optisch verschönert, sondern auch durch Workflow-steigernde Details verbessert. Eine frei anpassbare Kopfleiste und selbst definierbare Key-Command-Buttons ermöglichen es, die DAW an die eigene Arbeitsweise anzupassen, was auch den Betrieb auf Tablets erleichtert. Durch den übersichtlicheren und klarer strukturierten Browser wird die Sound-, Plug-in und Projektsuche im Vergleich zu vorigen Versionen absolut beschleunigt. Umfangreiche Recordings und Editings sind mit FL Studio zwar möglich, jedoch leider weiterhin eher unpraktisch. Vielmehr liegen FL Studios Stärken nach wie vor bei der patternbasierten Komposition, welche nicht zuletzt durch die Verschmelzung von Step-Sequencer und Pianorolle noch einmal schneller zu guten Ergebnissen führt. Das Update wird jedem ans Herz gelegt, der den ohnehin flüssigen Fruity-Workflow nochmals beschleunigen möchte.

Pro
  • moderne, 8K-fähige Benutzeroberfläche
  • Pattern und Pianorolle in einer Spur nutzbar
  • übersichtlicher Browser
  • frei anpassbare Kopfzeile
  • erstellbare Shortcut-Buttons für Touchscreens
  • unterstützt Multitouch-Gesten
  • umfangreiche Ausstattung
Contra
  • Mac-Version noch im Alpha-Stadium
  • Audio-Recording und Editing weiterhin unpraktisch
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Features
  • patternbasiertes Kompositionskonzept
  • unendlich viele Patterns
  • digitaler Mixer mit 103 Tracks mit je 10 Effektkanälen
  • Patterns in der Playlist arrangieren (Clips)
  • Sidechaining und Plug-in Delay-Kompensation im Mixer
  • externe MIDI-Controller-Einbindung
  • gleichzeitige Audioaufnahme mehrerer Spuren/Quellen
  • VST-/VST2-/VST3- & DX-Unterstützung
  • Import/Export von WAV, MP3, OGG & MIDI
  • Pianorolle inklusive Kompositionshilfen für Akkorde und Skalen
  • interne Controller können als Modulationsquelle dienen
  • Clip-Automation
  • Audio & MIDI Clips schneiden, stretchen, umarrangieren
  • einsetzbar als VST-Instrument in Host-Applikationen
  • kann als VST- und Rewire-Host oder Client genutzt werden
  • DirectWave Player
  • Synths: Autogun – Sound-Optimizer, Bass Drum, BeepMap, Drumpad, Fruity Kick, Groove Machine Synth, MiniSynth, Speech Synthesizer, FL FlowStone, Sytrus, SimSynth Live – Synthesizer, WASP/WASP XT, DrumSynth Live, DX10 – FM Synthesizer, BooBass, Channel Sampler, FL Keys, Fruity Pad Controller, Granulizer, Wave Traveller, TS404 & 3OSC
  • Edison – Audio Editor
  • Event Editor
  • Slicex – Loops zerschneiden und neu anordnen
  • Vocodex Vocoder
  • SynthMaker – Modulare Synths und Effekte selber erstellen
  • Fruity Convolver – Convolution Reverb
  • Tools: Control Surface, Patcher, Dashboard, Layer Channel, MIDI Out, Rewired, FL Studio Mobile Plugin, Formula Controller, Peak Controller, X-Y-Controller,
  • Rendern in WAV, MP3, FLAC und OGG
  • ASIO-Treiber-Unterstützung
  • Systemvoraussetzungen: 2 GHz Intel Pentium 4 / AMD Athlon 64 (oder neuer), 32- oder 64-Bit-Version von Windows 10/8.0/8.1/7, Vista oder XP (inklusive Service Pack 3), Intel Mac mit Mac OS X 10.8 oder neuer, 1 GB RAM, 1 GB freier Festplattenspeicher
Preis
  • Update: kostenlos
  • Fruity: 89 EUR
  • Producer: 189 EUR
  • Signature: 289 EUR
  • All Plug-ins Bundle: 826 EUR
Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • moderne, 8K-fähige Benutzeroberfläche
  • Pattern und Pianorolle in einer Spur nutzbar
  • übersichtlicher Browser
  • frei anpassbare Kopfzeile
  • erstellbare Shortcut-Buttons für Touchscreens
  • unterstützt Multitouch-Gesten
  • umfangreiche Ausstattung
Contra
  • Mac-Version noch im Alpha-Stadium
  • Audio-Recording und Editing weiterhin unpraktisch
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