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Heri H. Hasyim Laras Composition Test

Das leidige Thema Musiktheorie plagt so einige Producer. Wer hat denn im Musikunterricht wirklich aufgepasst? Nun gibt es allerdings ein Freeware-Tool, das diese Wissenslücke schließt: Laras Composition.

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Allgemeines

Das Tool läuft unter den Systemen Windows, macOS und Linux, allerdings gibt es dafür keine Installer. Sobald Java installiert ist, kann man Laras Composition direkt aus einem Ordner heraus starten. Die Nutzung als Plugin direkt in der DAW ist dadurch zwar nicht möglich, aber auch gar nicht nötig: Das Tool kann einfach parallel zum Musikprogramm laufen. Momentan gibt es Laras Composition nur bei den Kollegen von KVR, weil es deren Beitrag zur Developer Challenge 2021 war.

Konzept und GUI

Laras Composition stellt vordergründig ein Tool für die Komposition dar, darüber hinaus eignet es sich aber auch bestens zum Erlernen von Musiktheorie. Mit 175 Tonleitern, 74 Akkordtypen, vielen hundert Akkordfolgen und einem Songkatalog von mehr als 1.000 Stück, weiß das Tool weit mehr als jeder Musiklehrer je könnte.  

Das GUI von Laras Composition.
Das GUI von Laras Composition.

Der Startton und die Tonleiter werden auf dem Main-Screen ausgesucht und schon werden die Tonschrittzusammensetzung der Leiter sowie alle darin vorkommenden Akkorde direkt angezeigt, auch auf der kleinen MIDI-Tastatur. Aus den Akkorden lassen sich per Drag-and-drop eigene Akkordfolge bauen, acht Akkord-Slots stehen dafür zur Verfügung. Das Ergebnis kann dann direkt im Tool abgespielt oder ebenfalls per Drag-and-drop ganz einfach in eine DAW exportiert werden.
Außerdem gibt es eine Random-Funktion, über die die Tonart, die Tonleiter, die Akkordfolge, das Instrument und sogar das Tempo zufällig ausgesucht werden. Wer über die Diatonik (hier werden nur leitereigene Töne verwendet) hinaus möchte, findet über das Tab „Custom“ unter „Music Tools“ die etwas ausgefalleneren Harmonien. Und für die Gitarristen unter uns gibt es unter Note Map auch eine Tabulatur für Gitarre und Ukulele.  

Fotostrecke: 2 Bilder Das Tool kennt selbst die verrücktesten Akkorde…
Fotostrecke

Die implementierte Datenbank umfasst zusätzlich hunderte Akkordfolgen, die sich in der Musik der letzten Jahrhunderte durchgesetzt haben, sowie eine Song-Datenbank mit über 1.000 Titeln, etwa von Kelly Clarkson, Avicii, Kiss, Michael Jackson oder den Rolling Stones. Ein Doppelklick auf den Titel und die Akkordfolge des jeweiligen Songs werden in die Akkord-Slots geladen.   
Außerdem findet man viele Informationen zur Musiktheorie, wie etwa den Quintenzirkel oder Übersichten zu den Verwandtschaften der Akkorde und deren Verhältnis innerhalb der verschiedenen Tonarten.

Fotostrecke: 3 Bilder 1.000 Songs wurden analysiert und in die Datenbank implementiert.
Fotostrecke

Fazit

Egal ob Anfänger oder Profi, von Laras Composition profitieren alle Musiker früher oder später. Anfänger navigieren damit sicher durch die rauen Fahrwasser der Musiktheorie und können wohlklingende Beats bauen oder gar Stücke komponieren. Profis finden dort seltene Akkordfolgen oder Tonleitern, von denen sie noch nie gehört haben. Durch die Drag-and-drop-Funktionalität der MIDI-Daten lässt sich Laras Composition dazu leicht in den eigenen DAW-Workflow einbinden. 

Pro

  • umfasst quasi das komplette musiktheoretische Wissen
  • riesige Auswahl an Tonleitern, Akkordfolgen und Songvorlagen
  • Drag-and-drop-Funktionalität
  • alle Ergebnisse können direkt im Tool abgespielt werden

Contra

  • kein Contra

Features

  • Tool für Komposition und Lernen
  • 175 Tonleitern
  • 74 Akkord-Typen
  • Song-Library mit 1000 Songs
  • MIDI-Daten können per Drag-and-Drop in DAW importiert werden
  • enthält zusätzlich Lernmaterialien rund um das Thema Musiktheorie

Preis

  • kostenlos
Unser Fazit:
Sternbewertung 5,0 / 5
Pro
  • umfasst quasi das komplette musiktheoretische Wissen
  • riesige Auswahl an Tonleitern, Akkordfolgen und Songvorlagen
  • Drag-and-drop-Funktionalität
  • alle Ergebnisse können direkt im Tool abgespielt werden
Contra
  • kein Contra
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Heri H. Hasyim Laras Composition Test
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von Tobias Homburger

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