Harley Benton Pedal Board PB 5 Test

Details

Aufbau
Das PB 5 besteht aus  Kunststoff und ähnelt einem Hartschalenkoffer, nur eben sehr viel  schmaler und kleiner. Der Deckel wird auf der einen Seite in zwei  halb offene Scharniere verhakt und gegenüber mit einem Klappverschluss verriegelt. Er ist also komplett abnehmbar  und wird nur für den Transport angebracht. Das Deckelinnere ist mit Noppenschaumstoff ausgekleidet, der die Pedale auch unterwegs in ihrer Position hält. Im Schaumstoffbelag des Bodens entdeckt man fünf angedeutete Aussparungen. Bei Auslieferung sind diese noch gefüllt, aber das Material ist bereits ausgestanzt und lässt sich leicht entfernen. Bei den Aussparungen handelt es sich um maßgerechte Plätze für Boss- und Harley Benton Effekte. Wer Pedale andere Hersteller oder etwa ein Wah Wah  einsetzen möchte,  kommt leider mit den Maßen nicht hin. Entgegen dem Trend ist im Boden kein Klettband angebracht. Die Pedale halten also nur durch den umgebenden Druck der Schaumstoffmatte, was jedoch völlig ausreicht, um alles gut zu fixieren.

Die Stromversorgung
Obwohl sich noch genügend Platz im hinteren Bereich des Innenraumes befindet, hat man sich vermutlich aus Kostengründen dazu entschlossen, das Netzteil nicht in das Board zu integrieren. Im Lieferumfang befindet sich deshalb ein externes 9V-Gleichspannungs-Netzteil, das mit satten 1000 mA genug Leistung besitzt, um ein Vielfaches an analogen Bodentretern mit Energie zu versorgen. Bedenkt man, dass ein Boss Bluesdriver gerade einmal 13 mA Strom benötigt, kann man sich leicht ausrechnen, wie viele Geräte hier versorgt werden könnten. Unter einer abschraubbaren Leiste befinden sich die Zuleitungen zu den Geräten in Form einer Kabelpeitsche. Die Geräte hängen also alle in Serie an ein und derselben Strippe.

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