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Fun Generation ColumnMix Test

PA-Säulensysteme erleben aktuell einen Run und werden immer beliebter. Diesem Trend will sich auch das Fun Generation ColumnMix anschließen. Dabei soll es mit der 200 W RMS Class-D-Endstufe, dem 8-Zoll-Tieftöner und den 4x 2,5-Zoll Hochtontreibern für den optimalen Klang sorgen. Dass mit der Bestückung keine Mega-Events beschallt werden können, ist jedem klar. Aber bei kleineren und mittelgroßen Veranstaltungen könnte es als mobile Lösung mit kompakten Abmessungen durchaus zum Einsatz kommen, sofern es den jeweiligen Anforderungen standhält und der Klang es hergibt.

Fun-Generation-ColumnMixtest-review Bild


Die Features sprechen die Sprache einer bewusst auf den Punkt gebrachten Ausstattung, bei der auf preistreibende Bauteile zugunsten des niedrigen Preises verzichtet wird. Schauen und hören wir uns an, was der Hersteller für weniger als zwei grüne Scheine auf die audiophilen Beine stellen kann.

Details

Aufbau und Konstruktion

Äußerlich besteht das Säulensystem Fun Generation ColumnMix aus vier Komponenten: dem Subwoofer, dem Säulenlautsprecher und den beiden Abstandsmodulen. Die Teile werden ab dem Subwoofer einfach ineinander gesteckt. Eine weitere Arretierung ist nicht nötig. Das System ist vergleichsweise kompakt. Der Subwoofer hat die Maße von 499 x 453 x 590 mm, das Distanzmodul und das Hochtonmodul messen 90 x 100 x 520 mm. Dabei bringt das Gesamtsystem ein Gewicht von ca. 15 kg auf die Waage.

Fotostrecke: 2 Bilder Alles mit dabei für den sofortigen Einsatz

Das Herzstück des Systems – der aktive Subwoofer

Herz und Lunge des ColumnMix von Fun Generation ist der aktive Subwoofer. Interessant an der Form der Box ist, dass sie im unteren Bereich nach vorne ausladend konzipiert ist. Sicherlich ein winziges Detail, allerdings wird dadurch die Standsicherheit des Woofers und somit des gesamten Systems unterstützt. Bestückt ist der Woofer mit einem 8-Zoll-Tieftöner. Auf der Oberseite hat Fun Generation der Bass-Box einen soliden Tragegriff spendiert. Zudem befindet sich hier der Flansch für die Verbindung mit Abstands- oder Hochtonmodul.

Fotostrecke: 4 Bilder Das Herzstück des ColumnMix

Backside mit Anschlüssen, Ein- und Ausgängen

Auf der Rückseite der Bass-Box befinden sich die Ein- und Ausgänge, der Mediaplayer und Regelmöglichkeiten. Beim Mediaplayer wurde keinesfalls gegeizt, stattdessen bietet der ColumnMix die Möglichkeit, Musik über den MP3-Player, die SD-Card, USB oder Bluetooth abzuspielen. Der Mediaplayer wird als interne Quelle verstanden und auch so ausgewählt. Zu den Anschlüssen zählen der SD-Kartenslot, die TWS-Verbindungstaste für Bluetooth, der USB-Anschluss. Der Mediaplayer besitzt ein übersichtliches Display, das die Quellenauswahl erleichtert. Die Anwahl erfolgt über die Steuerungstasten des Mediaplayers. Per Play-/Pause-Taste können die Titel angehalten und abgespielt werden. Auch kann die Wiedergabe wiederholt, zum vorigen oder nächsten Titel gesprungen oder der Schnellvorlauf genutzt werden. Über den 3,5 mm Stereoklinkeneingang können weitere externe Quellen zugespielt werden.
Dazu gesellen sich zwei XLR/Klinke-Combo-Eingänge, die gleichzeitig zum besagten Miniklinken-Input genutzt werden können. Außerdem befinden sich auf dem Bedienfeld der Drehregler zum Einstellen der Gesamtlautstärke und der Drehregler, mit dem der Bassanteil eingestellt wird. Die Lautstärke des Eingangssignals am Line-Eingang wird wiederum über den Level-Regler justiert.

Fotostrecke: 3 Bilder Durchdachte Aufteilung der Bedien- und Anschlusskomponenten
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Michael sagt:

#1 - 08.05.2022 um 20:40 Uhr

0

Wer 19kHz als zu niedrig empfindet, ist entweder eine Fledermaus, oder max.20 Jahre alt. Vergl. auch den Test mit db techn. ES602: hier Freq.-gang "nur" bis 15kHz und keine Kritik in Bez. auf mangelnde Übertragung der Höhen.

    Profilbild von Loetkolben

    Loetkolben sagt:

    #1.1 - 19.09.2022 um 20:24 Uhr

    0

    Richtig, Michael - du hast eigentlich schon alles geschrieben, was dazu gesagt/geschrieben werden muss. Wenn zu der Aussage im Text keine akkurate Wiedergabekurve oder allerwenigstens eine Angabe, mit wieviel dB unterhalb der '0-Linie' (Referenzschalldruck im wirklich nützlichen Bereich) steht (also z.B. ''obere Grenzfrequenz: 19 kHz bei -3 dB''), ist die Angabe von 19 dB erst einmal völlig akzeptabel; völlig ANDERS wäre das, wenn der Schalldruck bei 19 kHz schon deutlich oberhalb von 5-8 dB oder gar noch mehr unterhalb der Solllinie wäre. Viele Hochtöner (v.a. Hörner), gerade im Musikerbereich, erreichen nicht (unbedingt) 20 kHz - oder, wenn doch, dann mit teils deutlich geringerem Schalldruck als z.B. bei Frequenzen unterhalb der etwa 15 kHz. Und nur die Jüngeren hören überhaupt 20 kHz (na ja, bis die hohe Lautstärke über Kopf-/Ohrhörer die Löffel und insbesondere das dahinter verborgene Hörvermögen bleibend schädigt ...).

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Loetkolben sagt:

#2 - 19.09.2022 um 20:25 Uhr

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Richtig, Michael - du hast eigentlich schon alles geschrieben, was dazu gesagt/geschrieben werden muss. Wenn zu der Aussage im Text keine akkurate Wiedergabekurve oder allerwenigstens eine Angabe, mit wieviel dB unterhalb der '0-Linie' (Referenzschalldruck im wirklich nützlichen Bereich) steht (also z.B. ''obere Grenzfrequenz: 19 kHz bei -3 dB''), ist die Angabe von 19 dB erst einmal völlig akzeptabel; völlig ANDERS wäre das, wenn der Schalldruck bei 19 kHz schon deutlich oberhalb von 5-8 dB oder gar noch mehr unterhalb der Solllinie wäre. Viele Hochtöner (v.a. Hörner), gerade im Musikerbereich, erreichen nicht (unbedingt) 20 kHz - oder, wenn doch, dann mit teils deutlich geringerem Schalldruck als z.B. bei Frequenzen unterhalb der etwa 15 kHz. Und nur die Jüngeren hören überhaupt 20 kHz (na ja, bis die hohe Lautstärke über Kopf-/Ohrhörer die Löffel und insbesondere das dahinter verborgene Hörvermögen bleibend schädigt ...).

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