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Fender Squier Standard Stratocaster MN Test

Die Squier Standard Strat im bonedo-Test – Hier kommt die zweite Squier-Gitarre aus unserem Vergleichstest, in dem wir uns den unterschiedlichen Stratocaster-Typen des Jahrgangs 2013 angenommen haben. Sie hört auf den Namen Standard Strat, hat aber mit der sehr beliebten American Standard Serie nicht viel am Hut. Zum einen zeigt sich das schon rein äußerlich an der größeren Kopfplatte, zum anderen kommt unser Testinstrument mit einem anderen Korpusholz als die üblichen Strats.

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Die Gitarre wird in Indonesien gefertigt und ist daher schon für recht kleines Geld zu haben. Welche Abstriche man aber deshalb unter Umständen machen muss und wie sich die Unterschiede zu den Instrumenten aus der Mutterfirma darstellen, erfahrt ihr im folgenden Test.

Details

Korpus

Normalerweise werden Strat-Bodys aus Esche oder Erle gefertigt, aber bei der Squier Standard Strat sieht das etwas anders aus, denn hier kommt beim Korpus Agathis zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Holzart mittlerer Dichte, die der Erle nahekommt und in Asien und Australien beheimatet ist. Auf jeden Fall ist es ein günstiges Klangholz, das sehr häufig für Einsteigerinstrumente aus Fernost eingesetzt wird. Weil es auch eine Idee leichter ist, kommt unsere Kandidatin mit 3,3 Kilo aus, dem geringsten Gewicht aller Strats, die sich an unserer Testreihe beteiligen. Bestückt ist das Instrument mit den üblichen Strat-Bedienelementen, die auf dem weißen, dreilagigen Schlagbrett ihren Platz einnehmen.

Fotostrecke: 3 Bilder Kommt mit Agathis-Korpus: Die Squier Standard Strat
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Im Vergleich zur Squier Affinity Strat wurden etwas wertigere Parts verwendet, auch das Tremolo-System macht einen sehr soliden Eindruck. Bei ihm handelt es sich um ein 2-Punkt Synchronized System, das an zwei Schrauben gelagert ist und von drei Federn gehalten wird. Die Saitenreiter sind im modernen Gewand als einzelne Metallblöcke mit einer guten und glatten Auflagefläche für die rechte Hand ausgeführt.  Das Ganze ist freischwebend justiert, ein Ganzton nach oben ist möglich und nach unten geht es bis zur kompletten Entspannung der Saiten.
 Pickups
Zur Standard-Strat gibt es drei Standard Single Coils, die aber mit unterschiedlich hohen Pole Pieces ausgestattet sind. Geregelt wird wie seit über 50 Jahren mit einem Master Volume und zwei Tone-Reglern, Tone 1 ist für den Hals-Pickup, Tone 2 für den mittleren, der Steg-Tonabnehmer soll brillant klingen, deshalb gibt es für ihn keine Klangregelung.

Fotostrecke: 2 Bilder Standard Singlecoils mit unterschiedlich hohen Pole-Pieces
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Hals
Unser Testmodell besitzt einen „One Piece Maple Neck“, also einen einteiligen Ahorn-Ast mit einer Standard C-Form und 22 Medium Jumbo-Bünden. Mit 42 mm am Sattel fällt er recht schmal aus, schwarze Punktmarkierungen auf dem Griffbrett und an der Halskante dienen der besseren Orientierung, und was das Abrichten und Polieren der Bünde anbetrifft, hat man sich bei diesem Instrument schon etwas mehr Mühe gegeben. Der Hals ist dünn lackiert, am Rücken schön glatt und die Bünde erlauben angenehme Bendings und Fingervibrato-Aktionen. Die werkseitige Voreinstellung ist wesentlich besser als beim Affinity-Modell aus China. Die Squier Standard Strat ist mit einer großen Kopfplatte im 70‘s Style und den üblichen sechs Mechaniken in einer Reihe ausgestattet. Dabei handelt es sich um geschlossene Standard-Tuner, die tadellos und geschmeidig ihren Job verrichten. Am Übergang zum Hals, direkt vor dem weißen Kunststoffsattel, befindet sich die Einstellschraube des Halsstellstabs, die bei unserem Testmodell allerdings nicht zum Einsatz kommen muss, denn die Gitarre ist ab Werk spielbereit eingestellt.

Fotostrecke: 4 Bilder Der einteilige Ahorn-Hals…
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