Test
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20.05.2021

Sirus MP1 Test

Mediaplayer

Günstiger 19-Zoll-Player für Rack und Installation

Mediaplayer für DJs gibt es im beliebten Desktop-Layout oder im nicht weniger praktischen Rack-Format, letztgenanntes häufig zum Einbau in Event-Locations, Gastronomie und Handel oder das DJ- bzw. FoH-Rack verwendet. Doch vorbei sind die Zeiten, in denen ein MP3-fähiges CD-Laufwerk schon einen Verkaufsschlager in Aussicht stellte, denn die Ära des Silberlings scheint gezählt, ein USB-Anschluss für Wechseldatenträger, ein SD-Karteneinschub oder eine Netzwerkschnittstelle zur Computeranbindung gehören mittlerweile oftmals zur Ausstattung.

USB und dazu noch einen CD-Slot-In hat auch mein heutiger Testkandidat Sirus MP1 anzubieten, der für 179 Euro den Besitzer wechselt und damit zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Zeilen eines der günstigsten Produkte seiner Art im Thomann Store ist. Schauen wir uns an, wo Stärken und Schwächen dieses Modells liegen.

Details

Bei Maßen von 483 x 44 x 238 mm belegt der Sirus MP1 eine Höheneinheit im Rack und kommt auf 3,2 kg Eigengewicht. Die solide Metallschiene und das Blechgehäuse machen einen vertrauenerweckenden Eindruck, dass das Gerät das harte Leben on the road unbeschadet meistern und sich auch für die Festinstallation in Bars oder den Einsatz im Handel empfehlen kann. Einige der Schrauben sind zwar nicht perfekt versenkt, ansonsten aber rock-solides Industriedesign.

An der Unterseite schützen schmale Gummifüße gegen Kratzer und sorgen bei Tischaufstellung dafür, dass der Mediaplayer nicht verrutscht. Abnehmen kann man die Rack-Ohren allerdings nicht.

Zum Lieferumfang des Sirus MP1 gehören eine Fernbedienung, zwei Handbücher, Strom- und Cinch-Kabel. Das Datenblatt weist einen Frequenzbereich von 20 - 20000 Hz aus, das Ausgangslevel beträgt 0,9 V @ 1kHz +/-2 dB, der Rauschabstand ist mit 50 dB @ 1kHz angegeben. Die Leistungsaufnahme beträgt 45 W. Über den integrierten Antischock-Puffer sind keine Angaben verfügbar.

Vorder- und Rückseite

An der Rückseite befinden sich professionelle XLR-Ausgänge für lange Kabelstrecken und dazu ein Paar Cinch-Ausgänge. Ebenfalls sind hier ein 13,2 V Schraubklemmenblock, eine Kaltgerätebuchse mit Spannungswahlschalter (115V/230V) sowie ein Autoplay/Standby-Selektionsschalter auszumachen. Seitliche Lüftungsschlitze beugen Überhitzung vor.

25 leider nicht beleuchtete, hellweiße gummierte Tasten unterschiedlicher Größe und Form geben sich an der Vorderseite die Klinke in die Hand. Schön groß fallen hier Play/Pause und Stop/Eject aus. Der Rack-Player verfügt dabei nicht nur über eine Transportsteuerung und Tasten zur Direktanwahl eines Titels, er stellt unter anderem auch Speicherplätze zur Programmierung einer Abspielreihenfolge zur Verfügung, offeriert eine Tempokontrolle mit 20 Schritten und eine Loop-Funktion.

Das zweizeilige Display ist an zentraler Stelle arrangiert, gleich unter dem Slot-In CD-Einschub, es folgt der USB-Port rechts unten neben dem IR-Sensor. Der Einschaltknopf sitzt linker Hand. Power-on.

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