Gitarre Hersteller_Beetronics
Test
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28.07.2018

Beetronics Octahive Test

Fuzz/Oktaver-Pedal

Fuzz mit Oberstimme

Mit dem Beetronics Octahive präsentiert der Pedalhersteller neben dem Whoctahell das zweite Pedal, das ein Fuzz mit einem Oktaver kombiniert. Anders als beim erstgenannten gesellt sich jedoch diesmal eine höhere Oktave zum Originalsound hinzu und erlaubt dadurch sehr abgedrehte Sounds.

Der kalifornische Effektspezialist weiß schon seit längerer Zeit durch hochwertige Verarbeitung und eine sehr geschmackvolle, individuelle Optik zu trumpfen, die auf jedem Pedalboard aus der Masse heraussticht. Ob die klangliche Qualität mit dem ansprechenden Design mithalten kann und was alles im Octahive steckt, wird euch dieser Test zeigen.

Details

Gehäuse/Optik

Der Beetronics Octahive kommt in einem robusten Metallgehäuse mit den Maßen 13,8 x 9,6 x 7,1 cm, das sich keilförmig unter den Fuß des Spielers schiebt. Das Design sämtlicher Beetronics Pedals sticht sofort ins Auge und der Octahive macht da keine Ausnahme, denn auch ihn hat man mit einer ansprechenden road-worn-bzw. distressed-Optik versehen, die dem Pedal etwas sehr Eigenes verleiht. Kein Wunder, denn jedes Pedal wird individuell designt und stellt deshalb ein Unikat dar.

Das Octahive basiert laut Herstellerangaben auf dem Octavia von Tycobrahe aus den 70er Jahren und kann gemäß Produktbeschreibung sowohl klassische als auch moderne Sounds reproduzieren. Auf der Pedaloberseite versammeln sich drei Potis mit schwarzen Drehknöpfen, darunter der Pre-Regler, der die Eingangslautstärke des Octahive bestimmt. Hinter Honey verbirgt sich, wie schon beim Overhive, der Gainregler, der den Zerrgrad bestimmt, wohingegen das Vol-Poti die Masterlautstärke des Pedals festlegt. Natürlich darf auch der obligatorische Fußtaster nicht fehlen, der das Gerät einschaltet oder in den True-Bypass-Modus versetzt. In vorderster Front zeigt eine juwelenförmige LED den Betriebszustand je nach Oktaveinstellung mit einem roten oder blauen Leuchten an.

An der rechten Seite wartet die Eingangsbuchse und ein Oktav-Kippschalter, der die obere Oktave aktiviert, was die LED durch ein rotes Leuchten signalisiert. An der linken Seite finden sich schließlich noch der Ausgang und die Buchse für das optional erhältliche 9V-Netzteil. Über vier seitliche Inbusschrauben kann man das Gehäuse zwar öffnen, was allerdings nicht nötig ist, denn der Octahive erlaubt keinen Batteriebetrieb. Die Unterseite ist mit vier Gummifüßen bestückt, die Rutsch- und Kratzsicherheit gewähren sollen.

Insgesamt vermittelt das Pedal optisch und technisch einen sehr robusten und exquisiten Eindruck. Der Lieferumfang beinhaltet ein kleines Manual sowie ein Prospekt und einen Sticker.

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