Hersteller_Korg
Feature
3
19.10.2018

Vintage Drum Machine: Korg DDD-1

Digitaler 12-Bit Drum Computer mit Samplingoption

8-Bit und 12-Bit Drum Computer aus den 1980er Jahren sind heutzutage gesucht: Ob Emu SP-12, AKAI MPC-60, Sequential Drumtraks oder Linn LM-2. Für die meisten dieser alten Maschinen wird inzwischen viel Geld verlangt. Eine Ausnahme ist die Korg DDD-1: Diesen 12-Bit Klopfgeist aus dem Jahr 1986 gibt es recht häufig gebraucht zu kaufen, und das sogar für recht kleines Geld.

Dabei bietet diese Drum Machine auf den ersten Blick viele interessante Features: Von anschlagdynamischen Pads und MIDI über 4 Erweiterungs-Slots für Sound-ROMS bis zu einer nachrüstbaren Samplingoption. Es gibt sogar einen Drittanbieter, der für die DDD-1 und den kleineren Bruder DDD-5 selbstentwickelte Sound-ROMS anbietet. Also ein guter Grund, sie in Erinnerung zu rufen – natürlich haben wir auch ein Sample-Pack zum Download (am Ende des Artikels) für euch! Los geht’s: Wie schlägt sich die Korg dreißig Jahre nach ihrem Erscheinen?

Details

Überblick

Die DDD-1 war im Jahr 1986 Korgs Top-Modell. Vorher hatte es mit der DDM-110 SuperDrums bereits einen kleinen günstigeren programmierbaren 8-Bit Drum Computer gegeben. Die DDD-1 kann im Vergleich deutlich mehr und bietet achtzehn 12-Bit Sounds, 12-stimmige Polyphonie, Speicherplatz für 10 Songs und 100 Pattern, Soundbearbeitungsmöglichkeiten sowie einen RAM- und vier ROM-Erweiterungsslots. Ein MIDI In/Out Pärchen fehlen ebenso wenig, wie reichlich Einzelausgänge, Metronome-Ausgang oder ein Tape-Interface. Recht ungewöhnlich ist, dass man eine Samplingfunktion nachrüsten kann: Rückwärtig lässt sich eine Platine mit dem klangvollen Namen DSB-1 einschieben, mit der dann bis zu zwei eigene Samples erstellt werden können. Diese Option ist relativ selten zu finden - dazu später noch mehr. An all diesen Features sieht man, dass Korg diese Maschine damals für professionelle Anwender konzipiert hatte.

Bedienfeld

Die DDD-1 hat 14 anschlagdynamische Pads, denen einer der 18 internen Klänge frei zugeordnet werden kann. Erweitern lässt sich die Klangpalette durch bis zu vier ROM-Karten, die in die frontseitig angebrachten Slots eingesteckt werden. Zugriff auf die verschiedenen Einstellmöglichkeiten, Parameter und Modi erfolgt über eine aufgedruckte Bedienmatrix nebst umlaufender Tastenreihen – eben typisch 80s. Den Registrierkassencharme verstärkt noch das rechts angebrachte 10er Zahlenfeld nebst Tap-Tempo und Transporttasten.

Anschlüsse

Die Rückseite bietet neben MIDI In/Out, Tap-Tempo- und Fußschalterbuchsen jede Menge Audioanschlüsse: Von einem Triggerausgang über Audioein- und -ausgang für die Samplingoption (nur aktiv, wenn diese eingebaut ist), 6 Einzelausgänge, extra Stereosumme und sogar ein Kopfhörerausgang. Dazu gibt es noch Tape-Interface und Metronomausgang. Der Audioeingang lässt sich auch als Triggereingang einsetzen. So flexible Anschlussmöglichkeiten gibt es heute kaum noch – die meisten Geräte haben nur noch ein paar Kombibuchsen mit Miniklinken. 

Interne Sounds

2 Kick Drums, 2 Snare Drums, Rimshot, Cowbell, Cabasa, Tambourine, 2 verschiedene HiHats Open/Closed, Crash, Ride, 3 Toms sowie ein akzeptabler Clap-Sound bilden die für heutige Verhältnisse übersichtliche Soundausstattung der Korg DDD-1. Klar, Speicher war damals noch teuer: So wurde er bis aufs letzte Byte ausgenutzt, und z. B. die Becken sind eher kurz und klingen nur im niedrigsten Tuning natürlicher.

Den Soundcharakter könnte man mit „80er Jahre Natursounds“ beschreiben - allerdings nicht die druckvolle Variante wie in einer Drumtraks, DMX oder der LM-2. Die On-Board Sounds haben auch nicht den kantigen Industrial-Charme einer Kawai R-100 oder R-50. Sie klingen eher „unaufdringlich“ und hauen einen selbst bei höherer Lautstärke nicht aus den Socken. Auch die Gated Snare, als einziger elektronischer Sound im Speicher, hat längst nicht den Punch z. B. einer EMU SP-12 Snare. Bei der Recherche für diesen Artikel stieß ich bei reverb.com auf jemanden, der die DDD-1 als „fat and punchy“ anpries. Ähh.... neee, echt nicht – eher „hölzern“. Hier einmal nacheinander alle internen Sounds (einzeln bekommt ihr sie als Sample Download am Ende dieses Artikels):

Korg Sound ROMS

Das Einsetzen einer der vielen optionalen DDC ROM-Karten macht die Maschine deutlich interessanter. Sie runden mit weiteren Kick Drums, Snare Drums, Percussion, Becken, Soundeffekten – und natürlich den unvermeidlichen Slap-Bässen oder Orchesterhits – die Palette ab. Man sollte beim Kauf einer DDD-1 möglichst darauf achten, dass schon ein paar Karten dabei sind: Denn die Interessanten kosten schnell nochmal so viel wie die Maschine selbst. Beim optionalen Kauf mehrerer Karten wird es schnell recht teuer, da sollte man sich besser gleich eine Maschine mit interessanteren Sounds kaufen. In diesem Zusammenhang: Die Korg DDD-5 ist ein etwas später veröffentlichtes, kleineres Modell, das fast die gleichen Features und mehr Onboard-Sounds bietet (auch ein paar elektronische) und dabei nur unwesentlich mehr kostet als eine ROM-Karte. Hauptunterschied sind das Fehlen von Einzelausgängen, die Reduktion auf 8 Pads und nur 2 Slots für ROM-Karten. Außerdem gibt es keine Sampleoption – dafür kriegt man sie manchmal für deutlich unter 100 EUR.

Bei Einsatz einer Karte geht klanglich die Sonne auf (oder „die holzigen Wolken“ verziehen sich ein wenig): Hat man das Glück, eine der gesuchten ROMs zu erstehen, bringt die DDD-1 auf Anhieb mehr Spaß. Insgesamt 45 Karten soll es von Korg geben, dazu noch ein paar von damaligen Drittanbietern wie Metra Sound. Relativ häufig tauchen die „Gated Reverb“ und „E Drums“ Karten auf, die mit Effekten versehene Samples bieten. Hier mal ein Beispiel mit Sounds der Karten Gate Percussion und Gate Reverb 4 (Electronic):

Nimmt man noch die Orchestra Karte DDC-C01 und Variation 3 (Bass) DDC-C05 hinzu, lässt sich in Kombination mit den anderen Sounds jederzeit eine 80er Party entfesseln:

Richtig sinnvoll finde ich die „Rhythm Box“ genannte Karte von Korg, die mir zusammen mit einer DDD-5 zugelaufen ist. Die Sounds klingen teilweise nach KPR-77 Samples, die Hat könnte fast TR-606 sein: 

Praxis

Im Gegensatz zu der Korg KPR-77 ist die Programmierung der DDD-1 ein „Träumchen“: Man findet sich Dank der aufgedruckten Funktionsmatrix schnell zurecht, und hat so eigentlich immer einen Überblick der zur Verfügung stehenden Parameter ohne jedes Mal die Anleitung hervorholen zu müssen.

Von links nach rechts kommen erst die Pattern-, dann die Songoperationen – danach die Instrumenten- und Systemeinstellungen. Im Vergleich zu digitalen Maschinen der ersten Generation findet sich hier schon einiges an Programmier-Luxus: Von einstellbarer Taktart (1/4 – 64/32) über die Auflösung (1/4 – 1/32T und „Hi“) bis hin zu einer flexiblen Patternlänge (wobei eine Länge größer eins die Anzahl der bis zu 100 Pattern entsprechend reduziert). Die Tempoeinstellung und Set-Auswahl auf Patternebene gilt global für alle Pattern. Im Songmodus lassen sich diese Parameter mit einem Song ablegen. Auch Tempo-Changes sind in Songs ablegbar.

Für die Auswahl einiger Funktionen muss man die Wiedergabe jedes Mal anhalten – hat man „Instrument Settings“ aber einmal angewählt, kann man während laufender Wiedergabe die verschiedenen Parameter Tune, Decay, Panning und Instrument auswählen und verändern, was das Einstellen erleichtert. Eine Besonderheit ist „Seq Parameter“: Hier lassen sich nachträglich Decay und Pitch mit dem Dataregler in Echtzeit verändern. Ein ungewöhnliches Feature für eine Maschine aus dieser Zeit. Schade ist, dass die „Shuffle“ Funktion erst nach dem Programmieren auf ein Pattern angewendet werden kann – und es gibt keine Möglichkeit eines Echtzeitpreviews. Ist immer ein bisschen Trial-and-Error, im Demobeispiel 1 habe ich Shuffle mal auf ein Pattern angewendet – ein zwingender Groove klingt sicher anders.

Die Programmierung von Songs erfolgt durch Auswahl einer Patternnummer und dann Auswahl des nächsten Schrittes – auch das geht einfach und ohne Anleitung. Wo man nicht ohne weiteres draufkommt, ist, dass man jedem Song ein Instrumentenset mitgeben kann: Dazu muss man den Cursor in die obere Zeile bewegen und von 0 - 5 das passende Set auswählen.

Die DDD-1 verfügt übrigens über einen eingebauten Tape-Synchronizer und lässt sich von Pads oder anderen Geräten per Audio-In Triggern: Neben MIDI stehen also weitere Möglichkeiten zur Verfügung, den Drum Computer synchron mitlaufen zu lassen oder die Sounds zu nutzen.

DSB-1 Samplingoption

Die DSB-1 Karte steckt man hinten in die Maschine rein, und hat damit sofort einen einfachen Sampler an Bord – als Besonderheit ist der Speicher batteriegepuffert. Samples bleiben also theoretisch nach dem Ausschalten erhalten. Theoretisch, weil dieser Akku nicht mehr verfügbar ist – man müsste also basteln, wenn man diese Funktion wieder nutzen möchte (das sollte aber nur ein Fachmann machen – denn Akkus können bei falscher Handhabung gefährlich werden!).

Das Sampling-Board ist monophon, es gibt Platz für bis zu 2 Samples – bei Auswahl des Modus „Block 0“ steht einem ein Sample mit 1,872 Sekunden zur Verfügung, bei Auswahl von „Block 1,2“ zwei Samples mit je 936 ms. Reduziert man die Samplerate auf 13,6 kHz, hat man insgesamt eine maximale Aufnahmezeit von 3,2 Sekunden. Es kann nur ein Sample-Block gleichzeitig gespielt werden: Also z. B. Kick und Snare auf der gleichen Zählzeit – Fehlanzeige. Alles sehr einfach.

Gesampelt wird über die analoge Audio Input Buchse. Der Pegel wird am Audio Input-Fader links oben eingestellt, das Sampling kann danach sowohl automatisch als auch manuell gestartet werden. Da es so gut wie keine Nachbearbeitung gibt, empfiehlt sich für Drumsounds in der Regel immer der Automatikmodus: Allerdings schneidet das unter Umständen etwas vom Attack ab.

Ich habe hier mal von der Roland TR-8 die TR-707 Kick und Snare abgesamplet. Erstes Beispiel die TR-8, zweites Beispiel mit Autosampling und beim dritten habe ich manuell das Sampling gestartet. Ihr findet die 12Bit-Samples davon übrigens auch im Samplepack:

Der 12Bit Charme ist auf jeden Fall hörbar – allerdings müsste man recht aufwändig manuell samplen, wenn man den Attack erhalten will. Das Problem beim manuellen Samplen ist nämlich, dass man eine kleine Pause am Anfang hat, und die kann man aufgrund fehlender Schneidefunktionen nicht entfernen. Zum Editieren stehen nur die Parameter Total Tune, Output Level und Touch Sense Parameter zur Verfügung. Decay, Output Assign und Assign Mode sind nicht aktiv. Gesampelte Sounds werden im Stereoausgang mittig ausgegeben. Sobald ein Kabel am Sampled Out Ausgang angeschlossen wird, kommt das Signal an diesem Ausgang heraus und ist im Stereoausgang stumm geschaltet.

Wenn man Glück hat, ist die Samplingoption in die DDD-1 bereits eingebaut. Dann ist es eine nette Option – sie extra dazuzukaufen sollte man sich genau überlegen, da ist meiner Meinung nach das Geld in ROM-Karten besser angelegt. Zumal man sogar noch neue kriegen kann – und dann nicht die beschriebenen Probleme von fehlender Nachbearbeitung bis Monophonie hat. 

ROM-Karten von 'korgdddmods' 

Man mag es kaum glauben: Aber es gibt eine Quelle für neue Sound-ROMS: Der englische Anbieter korgdddmods hat einige Soundsets im Angebot. Der Clou hierbei: Die Sounds sind auf EPROMS untergebracht, die Karten selbst haben Sockel, so dass die EPROMS austauschbar sind. Damian von korgdddmods kam auf die Idee, weil er selbst seit vielen Jahren die Maschine nutzt und fand, dass die alten Karten zu teuer wurden. Da er auch praktischer Weise Elektronikingenieur ist, hat er sie kurzer Hand Reverse-Engineered.

Es gibt zwei unterschiedliche Ausführungen, eine günstigere (und flachere) Karte nur mit Sockel, und eine zweite mit Wechselrahmen. korgdddmods waren so nett, mir für diesen Artikel die Standard-Karte und zwei EPROMS zum Testen zur Verfügung zu stellen.

korgdddmods bietet mehrere Sets zur Auswahl an: So zum Beispiel TR-909 Sounds (jeweils ein Set mit Kick, Snare, Rim, Hihat und Claps ODER nur Toms), Ein TR-808 Kit (auch ohne Toms und Becken), Simmons SDS V, LINN Drum Accoustic Kit, Latin Percussion und noch einiges mehr. Ich entschied mich für 909 und LINN. Hier einmal je ein Beispiel-Pattern mit den Sounds:

Die Karten haben nicht viel Speicher, es sind also immer nur etwa drei bis sechs Klänge auf diesen abgelegt (was auch bei den original Korg ROMs der Fall ist). Die Samplerate ist produktbedingt eher Lo-Fi, die Sounds haben den typischen 12-Bit Charakter. Natürlich hat eine echte LINN oder 909 mehr „Wumms“ – aber diese Karten geben einer DDD-1 deutlich mehr Flexibilität. Als zweite Option wird eine Karte mit Schnellwechselsockel angeboten – das ist natürlich deutlich komfortabler, wenn man nur eine Karte aber mehrere EPROMS nutzen will. Man sollte aber bedenken, dass sie noch höher sind – da geht die Klappe vorn an der DDD-1 gar nicht mehr zu. Bei der DDD-5 ist es kein Problem, da sie eh hinten raus steht.

EPROMS kosten einzeln 20 GBP (englische Pfund), im 3er Set 50 GBP – Karten werden momentan als Bundle mit jeweils einem oder 2 EPROMs angeboten, Kostenpunkt zwischen 70 und 85 GBP. Versand innerhalb der EU ist inklusive. Somit sind sie auch nicht teurer, als die gesuchteren alten ROM-Karten und bieten dafür die Sounds, die man will. Leider sind die Karten nicht immer verfügbar, man sollte also etwas Geduld mitbringen. Bei mir haben die Karten problemlos in einer DDD-1 und DDD-5 funktioniert - Ich finde, sie sind eine empfehlenswerte Option!

Video: Korg DDD-1 Sound Demo (no talking)

Fazit

Die Korg DDD-1 ist (noch) zu einem günstigen Preis zu erhalten – allerdings ist sie nicht uneingeschränkt zu empfehlen: Wer auf den „Wumms“ anderer Vintage Drum Computer hofft, wie z. B. einer Sequential Drumtraks oder Oberheim DMX, wird eher enttäuscht sein. Die Korg DDD-1 bietet zwar typische 80er Sounds aber die sind sehr „trocken“ und nicht die druckvolle Variante. Die Programmierung ist allgemein sehr einfach, und die Pads bieten sogar Anschlagsdynamik – MIDI hat die DDD-1 auch. Durch Erweiterung per ROM-Karten lassen sich weitere Klänge hinzufügen, was sie auch soundmäßig flexibler werden lässt. Programmierte Beats klingen recht maschinell, Shuffle ist zwar verfügbar aber nur im Nachhinein einem Pattern hinzufügbar. Wer einen erschwinglichen Ausflug in die 1980er wagen möchte, macht aber nichts verkehrt, wenn einem der Soundcharakter gefällt!

Sample-Pack für Korg DDD-1 zum Download

 

  • PRO
  • 18 Instrumente
  • MIDI In / Out
  • Sieben Einzelausgänge plus Mix-Out
  • Einfache Bedienung
  • Erweiterung der Sounds über bis zu 4 ROM-Slots
  • ROM-Karten von Drittanbieter verfügbar
  • CONTRA
  • Interne Werkssounds nicht sehr druckvoll
  • Sequencer muss gestoppt werden, um Shuffle einzustellen
  • FEATURES
  • Erscheinungsjahr: 1986
  • Klangerzeugung: digital (sample-basiert, 12-bit)
  • Polyphonie: 12-stimmig
  • Sounds: 2 Kick Drums, 2 Snare Drums, Rimshot, Cowbell, Cabasa, Tambourine, 2 verschiedene HiHats Open/Closed, Crash, Ride, 3 Toms, Clap
  • 5 Kits (Instrumentensets) abspeicherbar
  • Speicher: 100 Pattern / 10 S0ngs (bis zu 4458 Noten über RAM-Karte erweiterbar)
  • Slots für 4 ROM-Karten zur Sounderweiterung
  • Samplefunktion DSB-1 nachrüstbar
  • MIDI In/Out
  • Stereo Out, Headphone Out plus sieben Einzelausgänge, Audio-In
  • Kassetten-Interface zum Speichern
  • Clock Out
  • Metronom Out (+5V Pulse)
  • Tempo: 40 bis 250 BPM
  • Synchronisation: MIDI In oder Analog In (24/48/96 ppqn; Analog Out 24 oder 48 ppqn
  • 14 Triggerpads, Roll und Flam Tasten, Tap-Tempo

Verwandte Artikel

User Kommentare