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15.09.2021

Stairville WGF-2000 Water Ground Fog 2000 Test

Wasserbasierte Bodennebelmaschine

Bodennebel ohne Trockeneis

Dass es Thomanns Hausmarke Stairville versteht, qualitativ hochwertige Lichttechnik zum kleinen Preis zu produzieren, sollte mittlerweile eigentlich jedem bekannt sein. Das Portfolio reicht hierbei vom einfachen LED-Spot bis hin zu Moving-Heads und DMX-Controllern. Auch im Bereich der Nebelmaschinen bzw. Hazer war Stairville in der Vergangenheit nicht untätig und brachte mit dem HZ-1500 Pro Touring Hazer bereits ein absolut professionelles und zuverlässiges Gerät auf den Markt. Mit der WGF-2000 Water Ground Fog schlägt die Firma diesmal einen recht exotischen Weg ein, denn zur Standard-Bühnenausstattung gehören Bodennebelmaschinen nun wirklich nicht. Um so gespannter darf man sein, wie sich das Gerät in unserem Test behaupten kann und ob sich die Anschaffung einer solchen Maschine für euch lohnt.

Details

Die Stairville WGF-2000 ist eine wasserbasierte Bodennebelmaschine. Sie bietet eine Ansteuerung über DMX (3-Kanal-Mode) oder Einstellungsmöglichkeiten direkt am Gerät. Neben einem Fassungsvermögen von 1,2 Litern Nebel-Fluid fasst die WGF-2000 insgesamt 8 Liter Wasser. Abgesehen von der Nebelmenge lässt sich auch die Gebläsestärke regulieren und somit kann die Maschine bis zu einer Stunde kontinuierlichen Nebelausstoß leisten. Leistungstechnisch verbraucht das Gerät satte 2.000 Watt. Damit der Nebel auch wirklich auf dem Boden bleibt, wird das Wasser im Tank der WGF-2000 durch Ultraschall zerstäubt und anschließend mit dem Nebel vermischt.

Lieferumfang

Als mir das Gerät geliefert wurde, war ich im ersten Augenblick doch etwas über die Größe des Kartons erstaunt. Dieses Erstaunen sollte sich auch nach dem Auspacken der Nebelmaschine nicht legen. Es ist auf jeden Fall beeindruckend, wenn dieses Riesending zum ersten Mal vor einem steht. Zusätzlich zur umfangreichen Bedienungsanleitung, in deutscher und englischer Sprache, ist noch das Netzkabel sowie die kabelgebundene Fernbedienung mit dabei.

Gehäuse und Anschlüsse

Optisch könnte die 345 x 360 x 785 mm große und 24 kg schwere Nebelmaschine auch aus der letzten Dr. Who Staffel entsprungen sein. Das aus gebogenem Blech gefertigte, matt-schwarz lackierte Gehäuse macht einen wertigen und stabilen Eindruck und ist mit unzähligen Schrauben miteinander verbunden. Auf der Rückseite links oben befindet sich die DMX-Ein- und Ausgangsbuchse in Form einer dreipoligen XLR-Buchse. In der Mitte der Rückseite wurden das Display und sechs Auswahl-Buttons platziert, ebenfalls – wie die DMX-Buchsen –  im angeschrägten oberen Teil, sodass man das Gerät bequem bedienen kann. Eine grüne und rote Leuchte rechts daneben signalisieren, ob die Maschine noch ausreichend mit Wasser gefüllt ist. Hier ist es wichtig, die rote Lampe „Low Water Ind.“ im Auge zu behalten, da die Maschine bei zu wenig Wasser zu heiß werden und Beschädigungen davontragen kann.

Der Gummischlauch dient zum Ablassen des Wassers nach dem Gebrauch, dies erfolgt mit Hilfe des „Drainage Switch“, den man links auf der Rückseite einschalten kann. Daneben sind der On/Off-Netzschalter für den WGF-2000 und die Kaltgerätebuchse auszumachen. Außerdem verfügt die Nebelmaschine über einen Griff zum besseren Handling.

Auf der Oberseite der Maschine befinden sich insgesamt zwei Tanks: Der Tank im hinteren Bereich ist – wie bei einem herkömmlichem Hazer – für das Nebelfluid gedacht. Der vordere Tank dient zur Aufnahme des Wassers. Hierzu öffnet man einfach den Deckel der Maschine mit Hilfe des Drehgriffs und füllt den Tank bis zur Markierung auf. Insgesamt fasst der Wassertank maximal 8 Liter. In der Mitte der Oberseite entdecke ich zwei Ventilatoren.

Auf der linken Seite der Maschine befindet eine Skala, auf der sich ablesen lässt, wie viel Hazer/Nebelfluid im Fluidtank des WGF-2000 ist und wann es Zeit wird, diesen aufzufüllen. Auf der rechten Seite befinden sich Lüftungsschlitze zur Wärmeableitung. Auf der Unterseite im hinteren Bereich der WGF-2000 sind zwei Rollen angebracht, mit denen das Gerät einfacher zu bewegen ist. Praktisch, denn die Nebelmaschine ist voll befüllt nicht gerade ein Leichtgewicht.

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