Test
5
26.04.2021

Fazit
(4 / 5)

Ob getriggerte Drum-Patterns oder gespielte Melodien, Serato Sample setzt keine Limits. In puncto Funktionen und Workflow orientiert das VST/AU-Plug-in an der Software Serato DJ. Die Handhabung ist selbsterklärend und mit dem Plug-in zu musizieren und den Modifikationsmöglichkeiten zu experimentieren, macht richtig Spaß. Dank mono- oder polyphoner Spielweise per Klaviatur und Anschlagsdynamik beziehungsweise Glide für einen Bending-Effekt klingen die Samples erstaunlich authentisch. Verschiedene Modi weisen automatisch geeignete Hotcues zu, nerviges Schneiden und Bearbeiten gehört hier der Vergangenheit. In Ableton Live und Maschine bringt sich der Sampler in den Workflow ein, also gehört er zum festen Bestand. Die Controller-Unterstützung könnte für meinen Geschmack noch etwas ausgereifter sein und bisher ist Serato Sample ausschließlich für Computer zu haben, doch das könnte sich zukünftig vielleicht noch ändern.

  • Pro
  • einfache Installation
  • übersichtliche Oberfläche
  • selbsterklärender und schneller Workflow
  • Soundqualität auf Studio-Niveau
  • tonales Sampling
  • Files bleiben unverändert
  • Contra
  • nur beschränkte native Unterstützung von Controllern
  • (noch) keine Tablet-Unterstützung
  • Features
  • Audio Unit- und VST-Plug-in
  • mono- und polyphone Spielweise
  • Keyshifting und Timestretching mit Pitch ´n Time
  • Waveform-Ansicht und Hot Cue Workflow von Serato DJ
  • 32 Pads mit jeweils individuellen Effektmodifikationen (Filter, Attack, Release; Reverse)
  • Keyboard-Modus für tonales Sampling über eine komplette Piano-Klaviatur
  • automatisches Finden von Samples
  • Slicer-Funktion
  • Beatgrid-Management
  • Velocity für eine anschlagsdynamische Spielweise
  • Glide-Knob als Bendingeffekt zwischen zwei gespielten Samples
  • Import der Hotcues von Serato DJ
  • kompatibel mit Ableton Live, FL Studio, Logic Pro, Maschine und anderen DAWs, die AU/VST-Plug-ins unterstützen
  • Preis: 99,- Euro
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