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07.09.2017

Reamping-Workshop

Die alte neue Produktionstechnik für E-Gitarrenaufnahmen

Les Paul hat´s gemacht, Karlheinz Stockhausen und Phil Spector auch – und ganz sicher die Beatles! Alle haben „Re-Recording“ oder „Re-Amping“ betrieben: Sie haben bereits aufgenommene Signale erneut in ein Wiedergabesystem gejagt und das Schallergebnis auf eine neue Aufnahmespur gebannt. Ein bekanntes Beispiel für den Einsatz dieser „Wiederaufnahme-Technik“ sind die legendären Hallkammern im Keller der Abbey Road-Studios, wo Signale zur „Ver-Räumlichung“ über Lautsprecher abgespielt und mit Mikrofonen wieder aufgenommen wurde – fertig war das Reverb und auch das eine Art des Reampings. Hören kann man diese Hallkammern auf vielen klassischen Beatles-Hits, so zum Beispiel auf „Help!“ oder „A Hard Days Night“.

Reamping heute: Eine Produktionstechnik für E-Gitarrenaufnahmen

Zu Zeiten der Pilzköpfe gab es den Begriff „Reamping“ noch nicht. Der Name für diese (eigentlich alte) Produktionstechnik geht auf den Toningenieur John Cuniberti zurück. Der entwickelte 1994 ein kleines Kästchen, welches ein paar elektrotechnische Probleme beim Wieder-Aufnehmen von Gitarrenverstärker lösen sollte. Cuniberti nannte sein Kästchen „Reamper“ und meldete ein Patent auf seine Schaltung an. Deshalb spricht man heute fast ausschließlich im Zusammenhang mit E-Gitarren-Aufnahmen von Reamping und im folgenden soll es auch genau darum gehen: Das Reamping als Produktionstechnik bei E-Gitarrenaufnahmen.

Was ist Reamping?

Reamping bedeutet frei übersetzt „wieder verstärken“. In unserem Fall ist das „wiederverstärkte“ Signal eine bereits aufgenommene Gitarrenspur. Diese Gitarrenspur wird dann durch einen Gitarrenverstärker geschickt und das Sound-Ergebnis wird auf einer neuen Spur aufgenommen. Reamping besteht also immer aus zwei Arbeitsschritte: In Schritt Eins wird ein möglichst unverfälschtes Gitarrensignal aufgenommen, ich nenne es das „Rohsignal“ der Gitarre, oft wird es auch das „DI-Signal“ genannt (weil bei der Aufnahme eine DI-Box zum Einsatz kommt). Im zweiten Schritt wird mit diesem Rohsignal der Gitarrensound gebastelt und letztlich wie bei einer normalen Gitarrenaufnahme mit Mikrofonen aufgenommen.

Reamping in der Praxis: Gar nicht so einfach!

Ganz grundsätzlich gilt: Reamping können wir in der digitalen und analogen Domäne betreiben. Bei der digitalen Variante machen Amp-Modeller den Sound, bei der analogen ist es ein „echter“ Gitarrenverstärker. Das ideale Rohmaterial für das spätere Reamping ist aber immer das direkte Ausgangssignal der Gitarre. Leider ist es technisch nicht möglich dieses Signal in seinem Urzustand aufzunehmen. Während des Aufnahmeprozesses wird das Gitarrensignal deutlich in seiner „Konsistenz“ verändert: Es erfährt eine Pegel-Änderung und es wird von einem unsymmetrischen in ein symmetrisches Signal transformiert. Und zudem müssen wir uns mit dem Audio-Mysterium schlechthin auseinandersetzen: Mit der Impedanz, diesem ominösen frequenzabhängigen Widerstand einer elektrischen Schaltung. Das aufgenommene Signal verhält sich zum direkten Ausgangssignal der Gitarre wie koffeinfreier Kaffee zu koffeinhaltigem: Beides ist schwarz, aber jeder schmeckt sofort den Unterschied. Auf Grund dieser elektrotechnischen Stolpersteine ist das eigentlich einfache Thema Reamping in der Praxis komplexer als gedacht. So komplex, dass John Cunibert seine Reamper-Schaltung zur Lösung dieser Probleme patentieren lassen konnte!


Reamping – Schritt Eins: Die Aufnahme des cleanen Gitarrensignals

OK, beginnen wir mit dem einfachen Part: Der Aufnahme des cleanen Gitarrensignals. Im Zusammenhang mit dem Reamping wird dieses Signal oft als „DI-Signal“ oder „DI-Spur“ bezeichnet, weil für diese Aufnahme gerne ein DI-Box verwendet wird. Das Problem – ja, schon wieder ein Problem! – ist nämlich: Leider klingt das cleane Gitarrensignal so ganz ohne den mächtigen Sound des Verstärkers recht unspektakulär. Selbst dem versiertesten Gitarristen wird es schwer fallen mit dem trockenen Signal knackige Rockriffs aufzunehmen. Obwohl also das Ziel der Aufnahme das cleane Gitarrensignal ist, benötigt man trotzdem einen Verstärker zu Monitorzwecken. Und dieser Verstärker will ebenfalls mit dem Gitarrensignal gefüttert werden! Irgendwo zwischen Gitarre und Aufnahmespur muss das Signal dafür aufgesplittet werden. Die DI-Box ist das ideale Werkzeug dafür, weil sie mit ihren zwei Ausgänge genau das erledigt: Über den Thru-Ausgang (an dem das Eingangssignal direkt wieder ausgegeben wird) können wir den Verstärker versorgen. Der XLR-Ausgang liefert das Signal für die Aufnahme, den verbinden wir über ein XLR-Kabel mit einem Mikrofon-Eingang am Interface.

Cleane Aufnahme über High-Z-Eingang und Amp-PlugIn

Wer keinen analogen Amp fürs Monitoring benötigt oder keine DI-Box besitzt, kann das cleane Gitarrensignal über den Instrumenteneingang des Audio-Interface aufnehmen. Fast alle modernen Audio-Interfaces haben diesen „High-Z“ genannten Eingang, speziell für hoch-ohmige Instrumente mit magnetischen Pickups. In der Aufnahmesoftware kann man in der Aufnahmespur dann ein entsprechendes Amp-Modeler-PlugIn öffnen und losrocken. Voraussetzung ist nur ein DAW-System, bei dem man die Latenz sehr weit runterschrauben kann, bevorzugt unter 64 Samples!

Anmerkung: Theoretisch könnte man das Signal natürlich wieder aus der DAW herausrouten und zu einem analogen Verstärker schicken. Aber würde ich dieses Routing jetzt erklären, würde ich den kompletten Vorgang des Reampings mit seinen ganzen Problemen vorwegnehmen müssen und meine ganze sorgfältig ausgedachte Gliederung wäre hinüber… deswegen bitte ich um Geduld! Wer den Artikel durcharbeitet, weiß danach wie´s geht!.

Tipp: Egal wie das Signal seinen Weg in den Computer findet, es muss für die Aufnahme eingepegelt werden. Generell werden Signale vor dem Aufnahmemedium vorverstärkt, damit das Nutzsignal deutlich lauter ist als alle möglichen Nebengeräusche. So ist gewährleistet, dass spätere Signalprozessoren – dazu gehört auch der Verstärker beim Reamping – möglichst viel gewolltes und möglichst wenig ungewolltes Signal bearbeiten. Achtung, das ist jetzt wichtig: Für Reamping-Zwecke sollte man das Signal besonders umsichtig und eher defensiv einpegeln! In einem 24 Bit-System genügt es, wenn das cleane Gitarrensignal bis maximal -18 db FS ausschlägt! Warum ist das so wichtig? Weil wir diese Pegeländerung gleich wieder rückgängig machen müssen, und je größer diese Pegeländerung ist, desto schwieriger wird das.

Der zweite Schritt: das eigentliche Reamping

Ist das cleane Signal im Kasten kommt der Fun-Part: Das eigentliche Reampen, bei dem das eben aufgenommenen Signal durch einen oder mehrere, bevorzugt analoge Gitarren-Verstärker gejagt wird. Dazu wird das Signal über einen Line-Ausgang am Interface ausgespielt und auf den Eingang eines Verstärkers geroutet. Es gibt drei Möglichkeiten, wie man den Line-Out des Audio-Interfaces mit dem Eingang des Gitarrenverstärkers verbindet.

Der „falsche“ Weg des Reampings

Wer es nicht besser weiß, nimmt ein unsymmetrisches Instrumentenkabel und verbindet den symmetrischen Line-Ausgang des Interfaces direkt mit dem Eingang des Verstärkers. Jeder der sogenannten Reamping-Experten wird einem jetzt erklären, dass das nicht geht! Alles falsch! Weil der Gitarrenverstärker ein Gitarrensignal erwarten, das Signal aus der DAW aber ein Line-Signal ist. Ihr erinnert euch an den Vergleich mit dem Kaffee? Für den Gitarren-Amp ist das Line-Signal viel zu laut, die Ausgangs-Impedanz ist viel zu niedrig und das Signal ist ein symmetrisches, wo der Eingang des Amps ein unsymmetrisches erwartet. Das Problem mit der Lautstärke kann man einfach lösen: Man reduziert den Ausgangspegel in der DAW. Aber das falsche Impedanz-Verhältnis bleibt ungelöst, was zu einer mehr oder weniger deutlichen Verbiegung des Frequenzgangs führt. Wie genau und wie stark ist vom verwendeten Equipment abhängig und lässt sich schwer vorhersagen. Schwerwiegender ist die Tatsache, dass wir einen symmetrischen Ausgang mit einem unsymmetrischen Eingang verbinden. Der „kalte“ Rückweg der symmetrischen Leitungsführung wird durch das unsymmetrische Kabel mit der Abschirmung kurzgeschlossen und somit ist den bisher abgefangenen Einstreuungen Tür und Tor zum Audiopfad geöffnet. Das Ergebnis: Brummen! Aber auch hier gilt: unter (zufällig positiven) Umständen, treten die Nebengeräusche vielleicht nicht so deutlich in den Vordergrund das es nervt. Fazit des „falschen Weges“: Letztlich schickt man ein Signal, dass wie eine Gitarre klingt in einen Gitarrenverstärker und dieser wird deshalb ein Signal wiedergeben, das nach Gitarre klingt. Es wird anders klingen, als würde das Instrument direkt mit dem Amp verbunden sein, aber wenn man Glück hat, kommt man auch trotz eines theoretisch falschen Signalflusses zu seinem Gitarrensound. Versucht es einfach mal, es ist eine lehrreiche Erfahrung! Dreht zur Sicherheit nur vorher den Ausgangsfader des Line-Outs ganz herunter! Wer es „richtiger“ mag, liest weiter.

Der „old school“ Weg des Reampings

Für das Reamping wird einem oft empfohlen eine passive DI-Box in umgekehrter Richtung zu benutzen, um das Line-Signal zum Amp zu schicken. In einer passiven DI-Box steckt ein Transformator und der kennt kein links oder rechts, keine Eingangs- oder Ausgangsseite. Das haben sich Toningenieure jahrelang zu Nutze gemacht: Sie haben den Line-Ausgang der DAW mit dem eigentlichen XLR-Ausgang der DI-Box verbunden und den eigentlichen Klinkeneingang der DI-Box mit dem Eingang des Gitarrenverstärkers. Der eigentliche Sinn und Zweck einer DI-Box ist folgender: Sie macht aus einem unsymmetrischen ein symmetrisches Signal, sie passt die Impedanz hochohmiger Signalquellen für nachfolgende Geräte mit niedriger Impedanz an und sie reduziert den Signalpegel für die weitere Verarbeitung durch eine Mikrofonvorstufe.

Verkabelt man eine DI-Box nun falsch rum, passiert die Umkehrung davon: Erstens macht sie aus einem symmetrischen Signal ein unsymmetrisches. Zweitens passt sie eine nieder-ohmige Signalquelle auf nachfolgende Geräte mit hoher Eingangs-Impedanz an. Drittens macht sie aus einem leisen Signal ein lautes. Damit sind zwei der eben genannten Probleme gelöst: Das falsche Impedanz-Verhältnis ist zwar nicht perfekt angepasst, aber weitaus besser als beim überhaupt nicht angepassten „falschen Weg“. Und die ungünstige symmetrisch auf unsymmetrische Verbindung ist brummfrei aufgelöst, dank Transformator und seiner galvanischen Trennung. Das Signal ähnelt schon deutlich mehr einem echten Gitarrensignal, es ist nur viel zu laut!

Das Pegel-Problem

Beim Reampen tauch ein Problem auf, dass man eigentlich mit modernen 24-Bit-Systemen hinter sich gelassen glaubte: Dem Verlust an Bit-Auflösung durch Lautstärkereduzierung auf digitaler Ebene. Die Natur der AD/DA-Wandlung bringt es mit sich, dass leisen Signalen weniger Bits zur Verfügung stehen als lauten Signalen. Deswegen war es in den 16-Bit-Zeiten Gang und Gebe seine Signale möglichst nahe an die 0 dB FS heranzupegeln. Mit den 24-Bit-Systeme hat sich das Problem erledigt, erst unter -48 dB FS Signalstärke fällt die Bit-Auflösung unter die 16 Bit der CD-Spezifikation. Im Falle des Reampings kann es aber passieren, dass man das Signal um mehr als 50 dB reduzieren muss, damit der Gitarrenverstärker ein Signal erhält, was dem Pegel einer Gitarre entspricht. Aus diesem Grund habe ich Euch geraten das cleane Signal nicht so laut aufzunehmen. In den meisten Fällen kann man dann das cleane Signal auf digitaler Ebene im Bereich von unkritischen – 20 bis -30 dB reduzieren. Dennoch: Besser wäre eine Lautstärkenreduzierung auf analoger Ebene und genau hier kommt John Cuniberti mit seinem „Reamper“ ins Spiel.

Der „professionelle“ Weg des Reampings

Damit das aufgenommene cleane Gitarrensignal wieder so gut wie möglich einem echten Gitarrensignal ähnelt, sind drei Dinge von Nöten: Man muss eine Impedanz-Anpassung vornehmen, man muss aus einem symmetrischen ein unsymmetrisches Signal machen und man muss auf analoger Ebene den Pegel reduzieren. All das macht Cunibertis Reamper und alle anderen kommerziell erhältlichen Reamping-Boxen. Oft sogar mit dem Zusatz, dass man das Signal vor dem Verstärker im Pegel regeln kann und somit der Verstärker immer mit idealem Signalpegel beschickt werden kann. Für erste heimische Reamping-Experimente benötigt man keine dieser dezidierten Reamping-Boxen. Der große Vorteil solcher Reamping-Boxen ist die Tatsache, dass sie verlässlich zu einem erfolgreichen Reamping-Ergebnis führen, egal wie das cleane Signal aufgenommen wurde und egal welches Equipment fürs Reamping am Ende verwendet wird.

 

"Digitales Reamping"

Es spricht natürlich nichts dagegen, die echten Verstärker beiseite zu stellen und Modeler-PlugIns wie Guitar Rig oder Amplitube zum Reampen zu verwenden. Oder das cleane Signal durch einen digitalen Amp-Modeler wie den Kemper-Amp oder ein Axe-FX zu schicken. Der große Vorteil liegt auf der Hand: Da das cleane Signal die digitale Domäne nicht verlässt, müssen wir uns nicht um die ganzen Miesepeter wie Impedanzen, Pegel-Änderungen und Signal-Symmetrierung kümmern.

Warum sollte man das alles auf sich nehmen?

Im Vergleich zu einer „normalen“ E-Gitarrenaufnahme unterscheidet sich das Reamping in einem ziemlich bedeutenden Punkt: Beim Reamping wird die künstlerische Performance am Instrument von der Sound-Suche und Klang-Arbeit abgekoppelt! Es werden zwei Vorgänge daraus, die zeitlich und örtliche getrennt stattfinden können. Die Trennung von künstlerischer und tontechnischer Arbeit ermöglicht dem Gitarristen eine Produktionsweise, wie sie bisher den Keyboardern vorbehalten war: Die können zu Hause gemütlich ihre MIDI-Parts aufnehmen und ihre Takes in Ruhe editieren und optimieren. Erst im Studio werden diese MIDI-Daten durch die entsprechenden Klangerzeuger gejagt und diese Klänge aufgezeichnet. Genau das erlaubt das Reamping nun dem Gitarristen, mit genau den Vorteilen, wie sie die Keyboarder schon so lange genießen: Im ersten Schritt kann sich der Gitarrist voll auf das Erstellen des perfekten Takes konzentrieren, in einem entspannten Umfeld und ohne dass die Studiouhr die Euros runtertickt. Im zweiten Schritt kann der Toningenieur mit der in Schritt eins erstellen Gitarrenspur den perfekten Sound für das Musikstück basteln. Sein Ausgangsmaterial ist dabei immer dasselbe, er muss nicht mit Konzentrationsschwächen oder gelegentlichen Fehlgriffen des Gitarristen leben.

Aber gibt es noch jede Menge anderer Vorteile und Gründe Reamping zu betreiben. Meine sicherlich unvollständige Liste:

– Auch wenn das Reamping generell nicht Zeit einspart (eigentlich sogar mehr Zeit in Anspruch nimmt) kann man zumindest die teure Studio-Zeit reduzieren, wenn man die Takes zu Hause in Ruhe vorproduziert.

– Die Muse küsst einen ja bekanntlich nicht immer im gewünschten Moment, und oftmals genügt die stressige Studio-Situation um sie komplett zu vertreiben. Produziert man seine Gitarren-Takes fürs Reamping zu Hause, kann man auf den berühmten magischen Moment warten – und dann den perfekten Take aufnehmen.

– Die Aufnahmen können danach ohne Zeitdruck editiert werden.

– Für die Reaming-Session selbst können Verstärker-Legenden dazu gebucht oder geliehen werden.

– Man kann endlos experimentieren und verschiedenste Kombinationen von Verstärker, Mikrofonen und Mikrofonpositionen ausprobieren, ohne den Gitarristen zu verschleißen.

– Bands können zusammen in einem Raum aufnehmen, ohne das laute Amps auf Schlagzeug-Mikrofone einstreuen.

– Cleane Gitarrenspuren lassen sich wesentlich leichter editieren als schon verzerrte Aufnahmen.

 

Für alle Fälle: Eine Reamping-DI-Spur mitnehmen!

In einer Recording-Session im Tonstudio hört man oft den Satz „eine DI-Spur mitnehmen…“. Der Toningenieur meint damit, dass er trotz aufgebauter Gitarrenverstärker und Mikrofonen das Signal splittet und ein cleanes DI-Signal zusätzlich zum Verstärker-Signal aufnimmt. Es bedeutet keinen großen technischen Aufwand und Spuren sind heute auch keine Mangelware mehr. Meist landet diese Spur spätestens beim Mix-Engineer im virtuellen Papierkorb, aber sie kann auch Produktionen retten, wenn man plötzlich Probleme mit dem Gitarrensound bekommt, die beim Recording nicht aufgefallen sind. Oder sie dient als Ausgangsmaterial für allerlei Klangexperimente. Im stummsten Fall hilft sie beim Editieren von verzerrten Gitarren und ich kann aus Erfahrung sagen: Selbst ausschließlich für diesen Zweck lohnt es sich immer „eine DI-Spur mitzunehmen“!

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