Test
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19.06.2020

Presonus StudioLive AR16c Test

18-Kanal-Analogmischpult mit USB-Audio-Interface

Hybrid-Mischpult mit Stereo SD-Recorder, Bluetooth 5.0, Effekten und Mehrkanal-DAW-Interface

Wer heute in die Musikproduktion einsteigt, hat es wirklich verdammt gut. Zwar steht ein noch frischer Audio-Adept angesichts der kaum zu überschaubaren Auswahl aktuell angebotener Produkte erst einmal ochsengleich vor einem gigantischen Berg an Angeboten. Dafür bekommt er allerdings immer öfter eine Phalanx an Extras und Killer-Features oben drauf gelegt, dass eigentlich jeder Grundbedarf über die Maßen erfüllt wird. Hallo Überforderung, my old friend.  Auch der Presonus StudioLive AR16c gehört zu dieser eher neuen Kategorie der verführerisch daher kommenden eierlegenden Mischpultsäue. Entschuldigung, der Hybrid-Live und Studiomixer, wollte ich sagen.

Details

An Schmerzen erinnert man sich immer ganz genau: Für ein 16-Kanal-Mischpult mit integrierter Digitalaufnahmefunktion, Digital-Reverb, Drahtlosverbindung, sauberen Mic-Pres nebst 48 Volt Phantomspeisung, zwei x AUX-Bussen sowie „Computerintegration“ hätten wir alle damals getötet. Ja, sogar die netten Hippies von der garagelastigen Psychedelicband im Proberaum nebenan hätten das getan. Du auch. Und falls du nicht jemanden kanntest, der dir zum Einfangen deines finalen „Mixes“ kurzfristig einen dieser sehr begehrten und sündhaft teuren DAT-Recorder (Digital Audio Recorder) lieh, warst du eh tot. Tot wie ca. 1990 hinter dem Sendeschluss um 1:20 h bei der ARD. Denn als wir damals um genau jene Zeit nach frisch gesigntem Bandübernahmedeal bei einem lokalen Indie-Label in die Phase der Professionalisierung unserer jungen Electro-/EBM-Combo eintraten, war das Musikproduzieren noch exklusiv, elitär und vor allem eins: scheiße teuer.

Im Ernst, es war für jeden, der mitmachen wollte, ein finanzielles Gemetzel. Überall um uns herum explodierten die Sparbücher und vorzeitig gekündigte Lebensversicherungen verbrannten in der vor flirrender Aufbruchsstimmung und Musikerträumen heiß gewordenen Luft.

Gute Geräte mussten her. Die Verkäufer waren damals für uns so etwas ähnliches wie ein unnahbares, arrogantes, höheres Elfenvolk, das nichts Besseres zu tun hatte, als die noch zarten, jungen „Producerpflänzchen mit Kleinbudget aber coolen Frisuren“, die wir damals nun mal waren, dazu zu zwingen, mit frequenztechnisch völlig verbogenem Unfug wie Yamaha NS10s zu mischen.

Alle anderen „Monitore“ konnten sich ja eh nur Jean Michel Jarre, Propaganda, Trevor Horn, Rupert Hine oder Michel Cretu leisten. Wie Skinny Puppy es schafften, derart fett zu klingen, war uns damals ein absolutes Rätsel. Wir hatten ja Yamaha NS10s.

Aus schierer Verzweiflung mischten dann gezwungenermaßen viele von uns mit tief durchgedrücktem Loudness-Schalter an miserabel aufgestellten Mittelklasse-HiFi-Speakern zu Hause und hörten danach in mindestens zwanzig völlig verschieden abstrahlenden Abhörszenarien wie Auto, Kofferradio, Walkman oder auf dem Ghettoblaster der Imbissbude nebenan, wo man gelegentlich auf Steuerkarte als ungelernter Friteur arbeitete, ab.

Manche von uns fragten auch verlegen bei einem soundafinen und in Vollzeit schufteten etwas älteren Bekannten nach, ob man an seiner esoterisch überzüchteten HiFi-Anlage, dessen Kabel über sündhaft teure Holzplättchen verlegt waren, kurz mal in den Mix reinhörten durfte. Wir durften. Aber das machte die Sache nicht besser. Wer legt auch schon Holzplättchen unter seine HiFi-Audioverbinungskabel? Eben. 

Wir hatten strenggenommen keine Chance gegen das Universum und das Universum wusste genau, dass wir wiederum keine Ahnung und vor allem keine dicke NEVE-Konsole mit meterweise Outboard daran angesteckt hatten. Überall klangen unsere „finalen“ Mixe völlig anders. Viele von uns verloren dabei den Verstand. Traf man dagegen irgendwann einen oder eine, der/die „es geschafft hatte“ und stellte man dieser Person dann die sinnvolle Frage nach gehobenen – heute völlig stinknormalen — Abhöransprüchen, wurde diese mit einem gehässigen „Parametrische EQs? Lineare Abhöre? Mehrspuraufnahme? Muahahahaharharchr... röchel!...hust!“ [Spuckte verächtlich auf den Boden]

„Vergiss es, das kostet ’ne Million — du Arsch!“, quittiert.

Ok, das Produzentenleben war damals gleichzeitig auch sauspannend, ziemlich vibey und sowieso extrem cool, aber ich bin andererseits doch eher froh, dass die Zeiten der mischtechnischen Enthaltsamkeit nun endgültig vorbei sind. 

Willkommen in der Zukunft

Heute können sich nämlich die meisten in der ersten Welt eine ganz bestimmte neue Gattung Mischpult leisten, dessen überbordender Funktionsumfang dem angehenden Musikproduzenten gleich von Anfang an das Leben vereinfacht und versüßt. Inklusive Heckspoiler, Raketen und Saftpresse. Genau so eine Sache möchte das StudioLive AR16c sein.

Presonus nennt diese Kategorie „HybridMixer“. Ähnliche hybride Konzepte mit Analogmischpult und professioneller AD/DA-Wandlung in vergleichbarer Ausstattung machen zurzeit vor allem von Herstellern wie Soundcraft, Yamaha oder Tascam die Runde, wobei genau diese Riege alter Hasen der Gerätebauzunft die meines Erachtens bisher stimmigsten Serien in den Markt einbrachte. Es ist weiterhin auch nicht zu erwarten, dass diese relativ junge Gerätegattung so schnell wieder ausstirbt, dafür ist sie mittlerweile längst zu beliebt. Sie macht derart viel Sinn, dass Fachleute und Kollegen bisher auch nicht das Bedürfnis hatten, darüber zu streiten, ob die Welt das braucht oder nicht, wie seinerseits bei der elenden und im Rückblick komplett unnötigen Summierer-Debatte. Möge die Person, die mit Letzterem damals zuerst angefangen hat, für immer und zehn  Ewigkeiten in einer Hölle fertig schmoren, wo unentwegt „Halleluja“ in einer bei 8 Bit/11 kHz gemasterten Schlumpftechno-Version läuft, die von Bob Dylan persönlich und kautabakkauend auf einer Mundharmonika summiert wurde ...

Aufbau, Konzept und Features

Das Konzept des sehr robust verarbeiteten AR16c ist nicht neu. Schon 2017 stellte mein Kollege Kai Schwirzke hier den Vorgänger AR16-USB vor, damals noch mit „gewöhnlicher“ USB 2.0-Schnittstelle versehen. Die wohl leicht wackeligen 60-mm-Fader der ersten Version hat die neue Serie nicht, im Gegenteil für die Größe sind sie erstaunlich präzise und smooth wie es sein soll.

Das robuste Metallgehäuse macht ebenfalls einen absolut tour- und proberaumtauglichen Eindruck, was wirklich nicht viele Hersteller dieser Hybridgattung für offiziell 699,- Euro UVP betriebswirtschaftlich umgesetzt bekommen. Für den Einsatz als Standgerät werden kleine Gummifüßchen zum Ankleben beigefügt. Wer es ins 19-Zoll-Rack einschrauben möchte, nimmt gleich die mitgelieferten Einbaublenden.

Insgesamt ist die gebotene Verarbeitungsqualität auch bei Steckern und Knöpfen als durchgängig sehr gut zu bewerten. Eine klitzekleine Korinthe hätte ich aber dann doch: Der hinten befindliche USB-C-Anschluss könnte eingesteckt bitte nicht 1,2 mm blankes Metall der Steckverbindung sichtbar entblößen, denn auch wenn das Kabel hier beruhigend leise klickt und „verriegelt“, könnte man sich im Eifer des Gefechts einbilden, es sei eben nicht ganz drin. Immerhin dürfte USB Typ C während eines Live-Einsatzes um einige Faktoren stoßfester im eingesteckten Zustand bleiben, als das gruselige Typ A mit der von allen so geliebten Rausrutschgarantie. 

Super Channel

Obwohl als 16-Kanal-Mixer im eigenen Namen ausgezeichnet, besitzt der Presonus StudioLive AR16c (Achtung: Manchmal auch als StudioLive AR16-USB-C gelistet!) 18 Kanäle, denn die 17 und 18 bilden zusammen den sogenannten „Super Channel“, eine Art moderner Bonuskanal. Der ist deswegen super, weil er den gleichzeitigen Anschluss von Cinch, Miniklinke, USB-Stream vom Rechner und Bluetooth auf einem Stereostrip erlaubt. Im Prinzip ist der „Super Chanel“ ein „digitaler Minisummierer im Stereokanal“. Konkret bedeutet das, ich kann einen angeschlossenen CDJ-Player (oder ein anderes Abspielgerät) dort an Cinch oder Miniklinke einstecken, Musik abspielen und die Introfläche des nachfolgenden Stücks ganz entspannt von meinem Smartphone über Bluetooth 5.0 über das Outro des laufenden Tracks legen, während mein Sitznachbar wiederum den übernächsten Track über den USB-Stream einer angeschlossenen DAW auslöst.

Nicht, dass so eine Funktionalität als „Habenmuss“ in klassischen Mischpult-Konfigrationen am Markt vehement per Fax, Telefon und E-Mail abgefragt würde, aber wer schon mal aufgelegt hat, den kitzelt es sofort in den Fingern, das zu nutzen. Mindestens also die Zielgruppen der DJs oder Party- und Event-Veranstalter sowie ihre Schnittmengen werden hier einmal zufrieden das Produkt nickend, wisserisch anlächeln.

Selbstverständlich eignet sich der Super Chanel auch hervorragend als Bedroom-Producing/DJ-AfterHour-Schnittstelle für Leute, die sich am späten Wochenende nicht mehr bewegen können. Achtung: Die Bluetooth-Übertragung brach beim Test mit einem mittelmodernen Smartphone öfters ab, sobald das sendende Gerät durch einen Menschen oder große Gegenständen kurz verdeckt wurde. Vor dem Live-Einsatz empfiehlt es sich daher, ruhig einen Test mit Sender und Empfänger zu üben, um zu sehen, wie zuverlässig das Ganze am Tag des Einsatzes ist. Prinzipiell ist hier mittlerweile Bluetooth 5.0 verbaut, das sehr gut klingt und sehr schnell, unkompliziert und latenzarm verbindet. Ich stelle mal die intuitive Vermutung an, dass betagtere Bluetooth-Sender den neuen Standard 5.0 nicht so ganz für voll nehmen, weil er zu schnell plappert. Ich vermute, es sind also Bluetooth 5.0 auf beiden Seiten empfehlenswert. Am besten also einfach mal vorher ausprobieren.

Doch kommen wir zurück auf die Hauptspur: Ich zähle hier als Erstes 12 Kanäle mit XLR-Eingängen, die als hervorragend klingende Class-A-Mikrofonvorverstärker aus der eigenen Presonus XMAX-Reihe ausgeführt sind und zuschaltbare Phantomspeisung von +48 Volt bieten. Es gibt dafür allerdings oben rechts am AR16c nur einen globalen Schalter, was nicht ganz unkritisch beim gleichzeitigen Einsatz von verschieden ausgelegten Mikrofonen ist. Bei größeren Pulten ist es nämlich üblich und löblich, die Zuschaltung der Phantomspeisung in zusammengefassten Gruppen à vier Kanäle zu realisieren auf denen sich dann jeweils nur dynamische oder nur Großmembran-Mikrofone angesteckt finden. Ein Beinbruch ist das Ignorieren dieses Designrituals nicht, aber man sollte sich dringend vorher informieren, ob die „ausnahmsweise geliehenen“ Mikrofone eines präziosensammelnden Gearheads hier bei versehentlich zugeschalteten +48 Volt nicht selbstmordgefährdet sind (Warnhinweise in Mikrofonhandbüchern beachten!). Aufsteigender Rauch gilt hier nicht als Erfolg.

Und anschließen lässt sich am AR16c eine ganze Menge: Die Kanäle 9 bis 12 sind, wenn nicht als Mikrofoneingang in Mono genutzt, praktischerweise Stereokanäle, benannt mit den klassischen Doppelbezeichungen wie „Kanal „9/10“, „11/12“, „13/14“ und final eben „15/16“. Das kennt man ja. Insgesamt sind also 16 symmetrische Line-Eingänge (8 Monokanäle und wie gesagt 4 Stereokanäle) vorhanden, wobei Kanal 1 und 2 auch als Instrumenteneingänge (Hi Z!) nutzbar sind und sogar über einen Insert-Patchpoint verfügen. Das sind nicht gerade viele Inserts, aber immerhin sind sie da. Hier werden die meisten User höchstwahrscheinlich ihr externes 19-Zoll-Rack, durch das sie gerne mal Instrumentensignale hindurch jagen, in den Hybridmixer integrieren wollen.

Killer, Filler oder Filter?

Die Kanäle 1 bis 8 sind mit parametrischen Mitten und einem Trittschallfilter bei 100 Hz ausgestattet. Ich weiß, einige andere wie ich favorisieren Low-Cuts bei 80 Hz, ich habe aber beim Mischen mit dem Presonus bemerkt, dass der 100 Hz Cut sehr gut mit der Abstimmung der Bassregelung des Kanal-EQs harmoniert. Wem 100 Hz zu hoch sind, der kann mit `nem kleinen Hub beim Low-Shelf kompensieren. Anders herum kann man das Hochpassfilter in bestimmten Anwendungsszenarien auch auslassen und lieber etwas Low-End mit dem Shelving-EQ rausdrehen. Die Einsatzfrequenzen des Mitten-EQs reichen in den Monokanälen von 140 Hz bis lediglich 3,5 kHz! Da schon wieder: Der Profi in mir vermisst da irgendwie eine 5 oder 7 im höheren Mittenbereich, aber auch hier ist alles so abgestimmt, dass es ganz gut auch ohne die hohen Mitten funktioniert und auch klingt. Alles Zusätzliche an Vollparametrik oder erweitertem Frequenzgang hätte sicherlich den Kostenrahmen bei der Produktion gesprengt. Und schließlich hebt der High-Shelving-EQ schon bei 10 kHz an, was folgerichtig auch etwas den Präsenzbereich knapp darunter sowieso mit hoch nimmt. Wer damit im Einzelfall nicht klarkommt, kann ein anliegendes Line-Signal auch alternativ über die Stereokanäle einfliegen. Dort fehlt zwar die durchstimmbare Parametrik, aber es darf bei 2,5 kHz breitbandig angehoben oder abgesenkt werden.

Der Hauptausgang (Main Out L/R) geht per XLR raus an die Welt und wird an der LED-Aussteuerungsanzeige angezeigt, weiterhin gibt es symmetrische Klinkenausgänge für den Control Room. Ein Stereo-Kopfhörerausgang ist natürlich ebenfalls vorhanden, der auch sehr gut und extrem sauber klingt. All diese Anschlüsse sind von oben erreichbar, was das typische Gefummel hinten am Gerät erspart.

Wer dennoch hinten aus Neugier einen Blick auf das AR16-c wirft, wird sich erst wundern und dann hoffentlich wieder schnell freuen. Außer dem Anschluss für den Kaltgerätestecker und den USB-C-Connector ist da rein gar nichts. Moment, das stimmt nicht ganz, ein bisschen leer ist es schon. Es wäre noch locker Platz für einen kleinen verkehrt herum bedruckten Aufkleber in der Art von: „Hier gibt es nichts zu sehen oder zu stecken. Bitte gehen sie weiter und nehmen sie die Taschenlampe aus dem Mund. Diese Maschine möchte von oben angefasst werden und Ihnen außerdem auch keine Rückenprobleme bereiten.“

Das eingebaute Effektgerät

Per Aux1 und Aux2-Potis, vorhanden auf jedem Kanal, kann man dann typischerweise die einzelnen Instrumente einer Band auf ein Stereomonitoring auf die Bühne zurück mischen. Für externe Effektzumischungen bliebe dann kein AUX-Weg mehr übrig, in diesem Falle wird das Monitoring für die Band in Mono ausfallen müssen. Das kann sich aber lohnen, denn dann bliebe Aux2 zum Beschicken eines externen Multi-Effektgeräts oder Hallgeräts übrig, das dann wiederum über einen der Stereo-Inputs bequem im Mix eingebunden und per EQ geformt werden könnte.

Aber keine Panik, der AR16c besitzt ja noch ein als Dreingabe nicht zu verachtendes eingebautes digitales Effektgerät. Dieses hat praktischerweise einen eigenen Kanal inklusive Fader, der als „FX“ ausgezeichnet ist. Es kommt mit 16 Presets daher, welche man schnell mit einem Poti, das zum Einschalten gedrückt werden kann, ausgewählt und aktiviert hat.

Die „großen“ Hallräume (01 bis 05) wie Kathedrale usw. konnten mich persönlich nicht so brutal umhauen, da erwarte ich 2020 dann doch etwas dichtere und weniger scheppergefährdete Reflexionscluster, die im zeitlichen Verlauf eindeutiger in den oberen Mitten in die Dämpfung/Modulation fahren, wie es Schall in der Luft in einer komplexen Innenarchitektur tut. Schlechtreden möchte ich diese Presets aber nicht, denn dumpfe Instrumente lassen sich mit algorithmischen Halleffekten, die auf lediglich vielen Delay-Repetitionen basieren, prima im Mix einen Tick nach vorne holen.

Aus demselben Grunde, aber auch um die Klangpalette deutlich zu erweitern, wäre der Einbau eines Tilt-EQs für eine schnelle und einfache „Umfärbung“ des Effektsignals anstelle des dort vorhandenen Balancereglers aber noch besser gewesen. Vielleicht in der nächsten Serie? Während meiner Testmixerei ertappte ich mich dann dabei, dass ich die Programme „Vibrant Room“ und „Sweeping Reverb“ öfters mal einsetzte, um Signalen eine interessante Deepness zu geben, denn die klingen hervorragend. Es folgt meine übliche Standardkritik bezüglich integrierten Effektgeräte: Liebe Hersteller, wenn Delay-Programme an Bord sind, möchte ich wenigstens die BPM-Zahl live eintappen dürfen — meinetwegen aktiviert und illustriert durch 5 Sekunden langes Halten des Navigationspotis bis irgendwas zu blinken beginnt und damit anzeigt dass er auf ein paar Tappings vom Mischerpiloten wartet, um die BPM-Zahl zu errechnen.

Dafür braucht es keinen Flashram, das darf von mir aus flüchtig im Speicher resident sein, bis ich ein neues Programm auswähle. So etwas ist im Jahre 2020 etwas ärgerlich, aber die anderen Hersteller machen es ja fast alle auch so, mit dem Ergebnis, dass die meisten FOHs oder Tontechniker von einem eingebauten Effektgeräten als Add-on nie viel halten und es tendenziell eher ignorieren. Ich würde mir da mal was bei den Effekten der DJ-Hersteller abgucken, speziell bei Pioneer oder anderen Playern, die das Eintappen von BPM-Zahlen ermöglichen.

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