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Test
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10.09.2010

Pioneer CDJ900 Test

Durch und durch digitaler Workflow

Viele Club-DJs haben in ihrer Laufbahn schon mal vor einem Set CDJs von Pioneer gestanden. Dabei ist es nicht nur die Creme de la Creme der Tanztempel, die den Quasi-Standard für sich adaptiert hat. Auch in kleineren Etablissements, ja sogar in manchem Pub gehören die Dauerbrenner einfach zur Standardausrüstung. Hier mal ein CDJ-500 oder 100 (das sagt natürlich auch was über die Langlebigkeit aus), dort ein 400-er oder 850-er. Lediglich die jeweilige Typennummer scheint proportional zur Größe und Besucheranzahl der Lokalität zu wachsen, könnte man meinen.

Das aktuelle Spitzenprodukt trägt die Bezeichnung CDJ-2000 und hat kurz nach seiner Markteinführung preiswerteren Familienzuwachs bekommen - meinen heutigen Testkandidaten CDJ-900. Dieser integriert eine Wolfson 24-Bit/48-kHz-Soundkarte, liest MP3, AAC, WAV, AIFF und Tonium Pacemaker-Dateien (!), spricht HID- und MIDI über USB, quantisiert Loops und arbeitet mit gespeicherten Analysedateien vom Wechseldatenträger. Zudem ist er knapp 600 Euro billiger als das Topmodell, was einen immer noch nicht unerheblichen Verkaufspreis von 1299 Euro bedeutet. Die Semi- und Profiliga ist die Zielgruppe. Da erwarten wir, neben spielerischen Qualitäten und technischen Finessen, eine gute Konstitution, Präzision und Durchhaltevermögen.

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