Test
2
21.07.2014

Fazit
(4 / 5)

Retro-affinen iPad-Nutzern, die noch keine Mellotron-Emulation oder Library in ihrem Besitz haben, kann ich die 50th Anniversary Edition Mellotronics M3000-App für schlappe 11,- Euro wärmstens empfehlen. Soundmäßig muss man mit diesem iPad-Mellotron keine Abstriche machen, lediglich die Quantität historischer Mellotron-Sounds wird von einigen, wenn auch nicht unerheblich teureren Rechner-basierten Plug-ins übertroffen, wobei der Erwerb weiterer Voices per In App Store laut Hersteller in Vorbereitung ist. Die Funktionsvielfalt des M3000 beschränkt sich nicht ausschließlich auf das Abspielen authentischer Mellotron-Sounds, sondern bietet zusätzlich einige praktische Features, wie beispielsweise Layering, Chord Memory Pads und einen abgespeckten MIDI-Multimode. Durch seine Kompatibilität mit Audiobus und Core MIDI steht der Einbindung in Musikproduktionen nichts im Wege. God save the Queen!

  • PRO:
  • authentischer Sound
  • Überblenden und Layern von Voices
  • Tape Inching
  • integrierter Hall
  • 2-facher MIDI-Multimode (im Loop Modus)
  • CONTRA:
  • Bedienungsanleitung nur über iBook
  • keine Lautstärken-Hüllkurve
  • FEATURES:
  • Mellotron Emulation für iPad
  • ca. 200 MB Originalsamples (8 Sekunden/chromatisch, 44,1 kHz) von MK I, MK II und M400
  • Polyphonie: 16 Stimmen (A/B/C) plus 12 Stimmen (D)
  • 32 Voicebanks
  • 12 Chord Pads
  • „Tape inching“-Attack Optionen
  • Tone Control, Blend, Volume und Pitch steuerbar per MIDI CC#
  • integrierter Hall
  • zusätzliche Loop-Funktion
  • virtuelles Keyboard
  • Audiobus Support (iPad2 / iOS6)
  • Background Audio
  • Core MIDI
  • 2-facher MIDI-Multimode
  • Preis:
  • EUR 10,99 im App Store
3 / 3

Verwandte Artikel

User Kommentare