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Test
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04.06.2011

Numark NS6 Test

Vier-Deck-USB 2.0 Controller mit Mischpult

Itch me baby one more time

Es ist so weit. Nachdem das NS6-Vorserienmodell bereits auf der Musikmesse manchem Schaulustigen das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ, steht der jüngste Controllerspross aus dem Hause Numark nun in der Testredaktion. Der NS6 ist ein vierkanaliger Plug & Play-Controller für Serato Itch, der eine mauslose Interaktion mit der Software ermöglicht, um bis zu vier Software-Decks, Loops und Effektsektionen zu dirigieren. Zu seinen weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören scratchtaugliche Jogwheels, Phono-Preamps und zwei Mikrofoneingänge. Weil er sowohl als MIDI-Konsole (HiRes/14 Bit) arbeitet als auch den Standalone-Betrieb als Clubmixer ermöglicht, macht er nicht nur als mobiler Reisebegleiter in Stage und Kanzel eine gute Figur, sondern vielleicht auch an zentraler Position im DJ-Studio und im vielzitierten Bedroom.

Allerdings ist zuvor eine Investition von runden 1200 Euro angesagt. Es wird deutlich: Numark wendet sich mit dem NS6 klar an Anwender mit professionellem Anspruch - und vielleicht auch an manchen ambitionierten Ein- und Aufsteiger mit dem nötigen Kleingeld. Zu den Hauptkonkurrenten im Serato-Lager gehören unter anderem der Allen&Heath Xone-DX (907 Euro UVP - Test hier) und der Pioneer DDJ-S1 (1299 Euro - Test hier). Hat man sich noch nicht auf eine Software festgelegt, könnten auch der American Audio VMS4 (519 Euro UVP- Test hier) und der Denon MC-6000 (799 Euro UVP- Test hier) in Betracht kommen. Eines kann ich jedoch getrost vorwegnehmen: Als Vierkanal-Mischpult/MIDI-Symbiose für Itch ist die amerikanische Battle-Maschine aktuell einzigartig. Dem Rest gehen wir nun auf den Grund.

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