Hersteller_NativeInstruments
Test
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13.11.2013

Praxis

Um unser Testobjekt angemessen unter die Lupe nehmen zu können, ist es angebracht, die Software auf den aktuellen Stand (Version 2.6.4) zu bringen. Während das Vorgängermodell noch mit Daten-DVDs ausgeliefert wurde, baut der Hersteller mittlerweile darauf, dass der Käufer über eine ausreichend schnelle Internetverbindung verfügt, um sowohl die Begleitunterlagen des S4, als auch die eigentliche Software von der Firmen-Website herunterzuladen. Ich besorge mir dort zunächst den Setup Guide und das Handbuch. Dann logge ich mich mit meinen Zugangsdaten in mein bereits bestehendes Benutzerkonto ein. Nachdem ich dort die Seriennummer der Software eingegeben habe, erscheint ein Button, mit dessen Hilfe ich das Programm Traktor Pro 2 (die Installationsdatei ist knapp 640 Megabyte groß) auf meinen Rechner bannen kann. Der Setup Guide ist im Übrigen in deutscher Sprache verfasst und erklärt auf 50 Seiten ausführlich und verständlich alle wichtigen Schritte zur Inbetriebnahme von Hard- und Software. Außerdem kann ich diesem Dokument auch die nötigen Einstellungen für die Traktor DJ-App unter iOS entnehmen.

Mein Test-Computer ist ein iMac 2,4 GHz Intel Core2Duo mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und dem Betriebssystem OS X 10.8.5. Ich wähle den Installationstyp „Basic“ und nach wenigen Minuten und Klicks hat die „weiche Ware“ auch schon ihren Weg auf meinen Rechner gefunden. Danach starte ich das Service Center, um die Traktor Seriennummer einzugeben und den Installationsvorgang abzuschließen. Das Service Center verbindet sich zu diesem Zweck automatisch mit dem Server des Berliner Herstellers und nach einem Neustart des Computers geht es weiter. Ich verbinde zunächst den Controller, welcher mir mit einer bunten, La-Ola-artigen Lichtwelle der Tasten und Pegelanzeigen antwortet. In Traktor hilft mir der Setup-Wizard dabei, die Software für das Zusammenspiel mit der Hardware zu konfigurieren.

Im oberen Teil der grafischen Benutzeroberfläche sind die beiden Effektmodule, die Master- und Recording-Sektion sowie der Loop Recorder untergebracht. 43 verschiedene Sound-Manipulationswerkzeuge stehen jedem der vier FX-Module zur Verfügung. Die Effekte des „Treckers“ sind insgesamt und qualitativ als sehr hochwertig einzustufen. Wenn ich mit zwei FX-Modulen arbeite, kann ich diese frei auf alle verfügbaren Decks abfeuern. Setzte ich allerdings das Maximum von vier Effektsektionen ein, so ist jede der Einheiten einem der virtuellen Decks fest zugeordnet. In beiden Anwendungsfällen kann ich die FX als Sends oder Inserts nutzen. Und auch die Nutzung der Module im Gruppen- (Daisy-Chain) oder im Einzelmodus ist unabhängig davon, ob ich nun mit zwei oder vier Effekteinheiten arbeite.

Unterhalb der beiden Wellenformansichten der Player A und B finde ich die Remix Decks C und D. Die Player sind mit Menüs für Move-, Cue- und Grid-Funktionen ausgestattet. Aber eigentlich lässt sich jedes der vier Decks als Remix Deck nutzen, so gewünscht. Ebenso könnte ich auch alle virtuellen Decks als reguläre Player nutzten. So oder so betrachtet: Dieser „Traktor“ ist ein vielseitiges Gefährt! Der gesamte untere Bereich ist der Musikverwaltung gewidmet. Im größten Fenster werden die Songinformationen (Titel, Interpret, BPM ...) angezeigt. Links daneben befindet sich der interne Verzeichnisbaum, ein Preview-Player sowie eine Suchmaske. Oberhalb der Titelinformationen wurde eine zentrale Playlisten-Ansicht mit 12 Favoriten untergebracht. 

Remix Deck Features

Mit dem Erscheinen von Traktor Pro 2 stellte Native Instruments die Sample Decks vor. Ausgerüstet mit vier Slots ermöglichten diese, One-Shot-Samples und Loops zu kontrollieren und sie mit anderen Tracks zu synchronisieren. Die zum Testzeitpunkt aktuelle Version 2.6.4 enthält eine erweiterte Version der Sample Decks, die nun den Namen Remix Decks tragen. Die vier Decks können als Remix Decks bis zu 64 Samples gleichzeitig verwalten. Samples können einzeln oder als komplette Remix Sets geladen, abgespeichert oder editiert werden. Genau wie die regulären Track Decks, lassen sich auch die Remix Decks durch Jogwheels oder Timecode-Medien steuern und somit auch scratchen. Auch die üblichen Loop- und Pitch-Features gleichen den Track Decks. Zur Steuerung der erweiterten Remix Decks mit 64 Samples bietet sich zum Beispiel der Kontrol F1 an.

Auf der Hersteller Website habe ich die Möglichkeit, zahlreiche, fertig vorproduzierte Remix Sets gratis herunterzuladen. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel beim Internet Musikanbieter Beatport zahlreiche Traktor Remix Sets gegen Bezahlung. Die kreativen Möglichkeiten sind sehr groß und die Arbeit mit diesem Feature macht richtig Spaß. Für die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Software stehen vier sehr praktische Layout-Vorlagen bereit. Essentials zeigt mir die Basisfunktionen an, wobei die etwas größere Playlisten-Ansicht in diesem Modus gut für Standard-Mixsession geeignet ist. Erweitere Funktionen bleiben bei der Essentials-Ansicht allerdings verborgen. Diese stehen dann beim Extended-Layout wesentlich mehr im Fokus. Die Mixer-Ansicht lässt das Software-interne Mischpult auf dem Bildschirm erscheinen. Und das Browser-Layout lässt die virtuellen Decks „horizontal schrumpfen“ und verschafft so der Musikverwaltung enormen Platz. Temporär genutzt hilft diese Ansicht sehr bei der Suche von Songs, Playlisten oder Ordnern. Und auch für DJs, die mit Hotcues, Beatmatching und Co. nichts am Hut haben, ist diese Ansicht eventuell genau die richtige Arbeitsplattform.

Hardware

Den Entwicklern ist es trotz der relativ zahlreichen Bedienelemente gelungen, der MKII-Auflage ein klar strukturiertes und aufgeräumtes Layout zu verpassen. Und die Tatsache, dass sich die Berliner bezüglich der Anordnung der Controller-Elemente sehr an der Traktor-GUI orientiert haben, macht großen Spaß und unterstützt den Workflow enorm. Top! Außerdem bietet unser Testobjekt dank der vielen verschiedenfarbig beleuchteten Buttons, der zahlreichen Kontroll-LEDs sowie der sonstigen Displays ein sehr gutes visuelles Feedback. Die klaren Beschriftungen der einzelnen Bedienelemente sorgen für zusätzlichen Durchblick. Die Drehknöpfe sitzen sehr fest, sind angenehm griffig und verfügen dort, wo es Sinn ergibt, über eine Mittenrastung. Während die Kanal-Fader allgemein betrachtet eine gute Figur machen, präsentiert sich der Crossfader in seiner seitlichen Führung leider etwas wacklig. Doch auf die eigentliche Funktion des Reglers hat dies glücklicherweise keinen negativen Einfluss. Der Browser-Encoder wurde ergonomisch optimal im Bedienfeld platziert und leistet hervorragende Dienste. Und die Tatsache, dass auch die beiden Loop-Encoder und die Jogwheels zur Navigation durch Playlists, Songs und Ordner genutzt werden dürfen, macht die ganze Angelegenheit noch komfortabler. Viel besser kann man solch eine Steuerung technisch nicht umsetzten. Die Arbeit mit dem Traktor Kontrol S4 MKII macht einfach Freude!

Die beiden Jogwheels überzeugen durch ihre stabile Aufhängung und ihren sehr griffigen Rand. Dank ihres abnutzungsfreien magnetischen Bremssystems kommen sie mit einem wirklich angenehmen Drehwiderstand daher. Die Deckplatten aus Aluminium sind nicht zu rutschig geraten und reagieren sehr direkt (Abstoppen des Audiofiles bei Berührung von oben). Auch die hohe Auflösung der beiden Räder mit 1000 Schritten pro Umdrehung kann sich sehen und hören lassen. Egal ob man nun durch den Song navigieren möchte, per Pitchbend für das korrekte Beatmatching sorgt oder eine kleine Scratching-Performance zum Besten gibt, die Jogwheels leisten dem Anwender dabei stets hervorragende Dienste. Natürlich würden sich Scratcher Teller mit größerem Durchmesser wünschen, doch sie sind ohnehin nicht die primäre Zielgruppe dieses Produkts.

Nun wandert mein Blick weiter in den unteren Teil der Player-Sektion. Dort finde ich zwar keine wirklich neuen Features vor, aber dennoch spielt die Neuauflage des S4 Controllers mit den ausgeklügelten Cue-, Sampler- und Loop-Sektionen nach wie vor in der absoluten Oberliga mit. Sämtliche Tasten in diesem Bereich sind verschiedenfarbig beleuchtet, was die Arbeit mit dem Controller noch intuitiver macht, vor allem auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen, mit denen DJs oftmals zurecht kommen müssen. Sind die Buttons inaktiv, dann leuchten sie gedimmt, während sie aktiviert in voller Kraft erstrahlen. So lässt sich arbeiten. Daumen hoch!

Möchte ich einen Hotcue setzen, muss ich an der betreffenden Stelle einfach den entsprechenden Button betätigen. Auf Wunsch funktioniert das auch beatsynchron. Und löschen lassen sich die Cues mithilfe der Shift-Taste. Simpel und intuitiv! Loops lassen sich mit dem Controller ähnlich leicht handhaben. Auch das eigentliche Synchronisieren von Beats geht mit der Kombination aus S4-Controller und der Software Traktor Pro kinderleicht von der Hand. Besonders dann, wenn man die Sync-Funktion dazu einsetzt. Wenn die Analyse und das Beatgrid der Songs korrekt sind, laufen die Tracks nach einem Fein-Matching sehr zuverlässig synchron, ohne dass man nachbessern müsste.

Jeder der vier virtuellen Traktor-Player kann als Remix Deck genutzt werden. Steuern lassen sich diese mit den Remix-Slot-Buttons hervorragend. Ohne Probleme kann ich Loops aus der Library in die vier Remix-Slots laden oder diese direkt aus anderen Tracks übernehmen. Auch wenn der Player dem Software-Deck A zugewiesen ist, habe ich mit den Buttons die Möglichkeit, die vier Remix-Slots des virtuellen Decks C zu muten oder entsprechend zu aktivieren. Schalte ich den Controller auf Deck C um, so dienen die Buttons als Trigger und die Hotcues entsprechend als Mute/Unmute-Tasten. Kreative Möglichkeiten, die ihresgleichen suchen und „Mixologie" vom Feinsten sozusagen!

Loop-Sektion & Flux Mode

Praktischerweise wird die Länge der Schleifen auf den zweistelligen, numerischen Displays, unterhalb der Jogwheels angezeigt. Stelle ich einen vollen Beat-Wert ein, so kann ich „on the fly“ mit dem linken Encoder durch den Song springen, ohne dass es zu Taktsprüngen kommt. Und drücke ich beispielsweise den rechten Encoder nach unten, bin ich in der Lage, temporäre Schleifen zu erzeugen. Loops lassen sich außerdem auf leeren Hotcues speichern (leuchtet grün). Per Tastendruck kann ich in diese Schleifen zurückkehren oder sie verlassen. Sehr hilfreich sind auch der Snap-Button und die gleichnamige Funktion. Die Hotcues werden dabei immer auf den nächstgelegenen Beat gesetzt. Sind meine Hotcues nun sauber gesetzt und ich spiele diese an, kommt es dabei eventuell zu kleinen Unsauberkeiten in der Taktstruktur. Um diese zu vermeiden und damit die live gedrückten Cues zu quantisieren, aktiviere ich den Quantize-Button. Leuchtet das entsprechende Symbol am Controller, bleibt der Track immer „on Beat“, auch wenn ich die Hotcues einmal ein wenig zu spät oder zu früh betätige. Die Loop-Features des S4 gehören für mich ebenfalls zur absoluten Spitzenklasse! Ein sehr nützliches Mix-Tool in diesem Zusammenhang ist der sogenannte „Flux Mode“, welcher mit eigens dafür vorgesehenen Tasten am S4 eingeschaltet wird. Im Flux Mode kann ich Hotcues und Loops aufrufen, während der Track immer Hintergrund ungehört weiterläuft. So bleibt die Musik auch bei den wildesten Tastenkombinationen immer im Takt. Idiotensicher! Da schlägt das DJ-Herz gleich um einige BPM schneller.

Player-Displays

Unterhalb der Jogwheels befinden sich die Displays mit ihrer Größe von 100 x 15 Millimetern (Breite x Höhe), in denen zahlreiche Informationen abzulesen sind. Highlight ist die „On-Air-Anzeige“, welche nur dann aufleuchtet, wenn das jeweilige Deck auf dem Master zu hören ist. Dabei wird nicht nur der betreffende Channel, sondern auch die Stellung des Crossfaders berücksichtigt. Top! Aber auch das Anzeigen des Sync-Modes, des Keylocks etc. gefällt.

Mixer und Loop-Recorder

Auch die in der Mitte des Controllers platzierte Mixer-Sektion des S4 versteht es zu überzeugen. Besonders gut gefallen mir die Gain-Drehknöpfe, welche über eine sehr feine Auflösung verfügen (0,1-0,3 dB Schritte). Und auch die praktische Zuweisung der Channels zu den jeweiligen Crossfader-Seiten (per Shift + Channel-Fx-Button) möchte ich positiv hervorheben. Etwas schwach finde ich allerdings die Tatsache, dass die Pegelanzeige des Main-Outs über lediglich fünf Segmente verfügt. Profigeräte sollten meiner Meinung nach mit höher aufgelösten Anzeigen ausgerüstet sein. Der Loop Recorder mit seiner Overdub-Aufnahmefunktion ist ein gut funktionierendes Tool, das die kreativen Möglichkeiten des Gerätes sehr erweitert. Der Sound der so erstellten Audioschleifen ist sehr gut.  

Effektsektionen

Die beiden Effektmodule lassen sich sehr komfortabel bedienen. Alle 43 FX-Presets aus Traktor Pro 2.6.4 klingen absolut hochwertig und arbeiten äußerst ressourcenschonend.

Traktor DJ App

Neuerdings bietet der S4 erstmals die Möglichkeit, ein iOS-Gerät mit Traktor DJ als Zuspieler zu nutzen. Der S4 ist mit folgenden iOS-Geräten kompatibel:

  • iPhone 5c
  • iPhone 5s
  • iPhone 4
  • iPhone 4S
  • iPhone 5
  • iPod touch (5. Generation)
  • iPod touch (4. Generation)
  • iPad 2
  • iPad (3. Generation)
  • iPad (4. Generation)
  • iPad mini

Getestet habe ich die Funktionen mit meinem iPhone 4 (32 GB) unter iOS 7.1.2 und der zum Testzeitpunkt (Update 8/2014) aktuellen Traktor DJ Version 1.4.0. Über das 30-Pin/USB-Adapterkabel verbinde ich mein Telefon mit dem Controller. Ich starte die App und nach einigen Augenblicken erkennt die Software dann auch unser Testobjekt. Soweit, so gut. Wie vom Hersteller versprochen bin ich in der Lage, mit Hilfe des S4 durch die Playlisten meines Smart Phones zu navigieren. Ich lade den ersten Song in eines der beiden Decks und drücke Play. Ohne Verzögerung startet das Playback und ich lade ein zweites Lied in Deck 2. Auch diese Probe meistert die Hardware/Software-Kombination ohne Probleme. Scratching-Einlagen, wenn auch mit einer leichten, aber tolerierbaren Latenz, sind möglich und die Steuerung von Hotcues, Sync-Mode, Filter, EQs, Flux Mode und anderer Features funktioniert prinzipiell sehr gut. Danach habe ich die gleichen Funktionen mit einem iPad der dritten Generation unter iOS 6.1.3. getestet. Bei diesem Testlauf gab es keinerlei Grund zur Beanstandung. Ausführliche Informationen zur Traktor DJ App findet ihr in unserem Bonedo-Test.

Klang Phono Preamp, EQs und Filter

Die beiden Phono-Vorverstärker bieten ein ausgeglichenes Klangbild mit einem transparenten Bassbereich, das in der Summe vielleicht ein wenig mehr Druck vertragen könnte. Oder in Schulnoten: „Gut“.

In Traktors Preferences habe ich die Auswahl zwischen sechs verschiedenen EQ-Typen (Classic, P600, Xone, Z-ISO …). Alle Modelle klingen sehr hochwertig. Die Frequenzbänder sind praktischerweise mit einer Kill-Funktion ausgestattet. Auch bei den Channel-Filtern habe ich die Möglichkeit, verschiedene Typen auszuwählen. Verfügbar sind Xone, Ladder sowie Z. Genau wie der Klang der EQs, ist auch die Qualität der Filter als sehr hoch einzuordnen.

Mikrofoneingang

Um den Mikrofoneingang des S4 überhaupt hörbar zu machen, muss ich diesen zunächst in den Traktor Preferences dem Aux-Input der Software zuweisen. Gesagt, getan. Ich schließe also ein dynamisches Mikrofon der Marke Shure (SM 58) an und drehe sowohl die Aufholverstärkung wie auch den Mic-Volume-Drehknopf auf. Das nun erklingende Signal ist zwar sehr klar und im Frequenzgang ausgeglichen, aber leider auch etwas zu leise. Ich musste beim Test den Master des S4 ziemlich weit aufdrehen, um einen wirklich ausreichenden Pegel zu erzielen. Wer den Mikrofoneingang des S4 beispielsweise nutzen möchte, um eine Rap-Performance über entsprechende Beats darzubieten, könnte eventuell Schwierigkeiten bekommen. Denn mit einem zu geringen Pegel wird sich eine Stimme kaum durchsetzen können. Auch hier sehe ich die Notwendigkeit einer Nachbesserung seitens des Herstellers. Denn davon abgesehen gibt es am Mikrofonsound trotz fehlender EQs eigentlich nichts auszusetzen.

Master

Es ist sehr zu begrüßen, dass Native Instruments die MKII-Version des S4 nun mit einem symmetrischen Audioausgang ausgerüstet hat. Statt der verwendeten 6,3-Millimeter-Klinkenbuchsen mit ihren Kunststoffringen wären meiner Meinung nach allerdings hochwertigere XLR-Buchsen wesentlich praxisgerechter gewesen. Nun ja. Der eigentlichen Funktion des Outputs tut dies zum Glück keinen Abbruch. Gut finde ich, dass ich nun auf Wunsch (Umschalter) über einen separat regelbaren Booth-/Monitor-Out verfügen darf. Der Haken liegt nur leider darin, dass der Hersteller dafür den hochwertigeren symmetrischen Ausgang vorgesehen hat. Eine Umschaltung der beiden Outputs ist nicht möglich. Das ist in meinen Augen eher suboptimal. Denn im Profibereich arbeitet man nun mal vorzugsweise mit symmetrischen Master-Signalen. Schade! Der Sound am Master ist sehr druckvoll und gefällt besonders durch den klaren Höhenbereich. Außerdem liefert der Ausgang einen hohen Pegel und ist sehr übersteuerungsfest. Also: Turn up the Volume! 

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