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Test
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15.03.2016

Meinl Byzance Big Apple Dark Rides & 20“ Dark Crash & Cymbal Bacon Test

Ride-Becken, Crash-Becken und Sizzler

Frische Klänge für die dunkle Jahreszeit

Die umfangreiche Byzance Beckenlinie des Beckenherstellers Meinl wird dieses Jahr um einige Neuzugänge ergänzt. Drei davon liegen uns zum Test vor. Im letzten Jahr wurde das 22“ Big Apple Dark Ride eingeführt, jetzt gibt es Nachschlag mit zwei Modellen in der Standardgröße 20 Zoll, und - für die Freunde der großen Teller - in Form eines 24“ Ride. Ebenso haben ein 20“ Dark Crash aus der Byzance-Linie und ein neuer Cymbal Sizzler den Weg ins Testlabor gefunden.

Meinl hat sich in den letzten Jahren mit vielfältigen Klängen unter den vier großen Cymbal-Herstellern etabliert. Dabei geht man in Gutenstetten, neben den Heavy- , Mainstream- und Einsteiger-Serien, mit diversen Byzance Modellen aus türkischer Fertigung bewusst experimentell klingende Wege, die gern auch polarisieren dürfen. So heißt es in der Anzeige des Modern Drummer Magazins zum Big Apple Dark Ride: „If you play in an 80’s Rock Band, stop reading now!“ Wen die feingeistigen Klänge dieser Becken ansprechen, und was es mit dem „Bacon“ im Sizzler auf sich hat, lest ihr im Folgenden.

Details

Die Big Apple Dark Rides in 20“ und 24“

Dunkel und gleichzeitig schimmernd liegen die Becken nach dem Auspacken vor mir. Auffällig ist die starke und dichte Handhämmerung, die sich über den kompletten Korpus beider Rides verteilt. In der Mitte finden sich sehr kleine, zierlich gestaltete Glocken. Beidseitig im Natural Finish gehalten und anschließend poliert, sehen die Rides nach einer ansehnlichen Mischung aus „Schmutz“ und geheimnisvollem Glanz aus. Betrachtet man die Becken im Profil, fällt auf, dass sie nicht nur sehr leicht, sondern auch entsprechend dünn sind. Das 24“ Ride bringt gerade mal 2597 Gramm auf die Waage, das 20“ Ride nur 1780 Gramm. Durch die starke Hämmerung haben beide Modelle im Auslieferungszustand ein paar leichte Dellen an der Außenseite, was aber bei vergleichbaren Modellen türkischer Hersteller keine Besonderheit ist.

Das 20“ Byzance Dark Crash 

Nicht zu verleugnen ist die optische Familienzugehörigkeit des 20“ Crashes, das der Byzance Dark Serie angehört und damit als größere Crash-Ergänzung zur bestehenden Dark Linie gedacht ist. Diese ist schon sehr lange auf dem Markt und hat sich vor allem in lauteren Gefilden einen Namen gemacht. Auch beim Crash war der Hammerschwinger alles andere als untätig, auch wenn die Hämmerung nicht ganz so dicht wie bei den Rides ausfällt. Das zweite Merkmal ist die auffällig geformte, große Bell, die rötlich schimmernd weit aus dem flachen Profil herausragt. Mit 1703 Gramm ist es ebenfalls nicht besonders schwer.

Der Cymbal Bacon

Beim Cymbal Bacon handelt es sich um die Meinl-eigene Interpretation der bekannten „Stöpselkette“. An Stelle von fest installierten Nieten im Becken wird der Bacon mit dem Ring über das Gewinde des Beckenständers gestülpt und sorgt so für das Rassel-Signal. Er ist für Becken mit einem Durchmesser von 22 Zoll ausgelegt, kann aber nach Belieben auch gekürzt werden. 

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