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Test
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25.01.2021

Markbass Marcus Miller CMD 101 Micro 60 Test

Mini-Comboverstärker für E-Bass

Klein, aber oho!

In den letzten Jahren ist die Marcus Miller Signature-Serie des italienischen Herstellers Markbass zu einer Art "Komplettversorgung in Sachen Bassverstärkung" angewachsen und umfasst mittlerweile Bassamps, Basscombos und Bassboxen in sämtlichen Leistungsklassen. Beim jüngsten Spross der Signature-Serie handelt es sich um einen sehr kompakten Basscombo, der 60 Watt Leistung bietet und einen Zehnzöller an Bord hat. Markbass verspricht in der Werbung eine beeindruckende Klangqualität und behauptet, dass der kleine Würfel sogar ausreichend Puste für kleine Gigs unter der Haube hat. Ob das stimmt, wollen wir in diesem Test herausfinden!

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Details

Die meisten Tieftöner assoziieren Markbass sicherlich mit extrem komfortabel zu transportierendem Bass-Equipment. Ohne Frage zählt auch dieser neue Marcus-Miller-Basscombo zu den leichtesten und kompaktesten Combos seiner Klasse. Er misst gerade einmal schlappe 37 x 33,4 x 36,6 cm und bringt nur 11,5kg auf die Waage - wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Proben oder gar Gigs reist, wird den hervorragenden Transportfaktor des kleinen Combos also garantiert im Handumdrehen zu schätzen wissen!

Trotz der kompakten Bauweise macht der Micro 60 einen sehr robusten Eindruck und wirkt keinesfalls wie ein Spielzeug. Das Holzgehäuse wurde mit strapazierfähigem Nadelfilz überzogen, an den Ecken sitzen Schutzkappen aus Kunststoff, und zum Transport dient ein normaler Koffergriff auf der Oberseite.

Die Lautsprecherausstattung des Markbass Micro 60 - ein Custom-Zehnzöller und ein Piezo-Hochtöner aus dem Hause Markbass - parkt gut geschützt hinter einem Lochgitter aus stabilem Metall, auf dem der Markbass-Schriftzug und das schicke Signature-Emblem Marcus Millers angebracht sind.

Der Verstärkerteil sitzt hinten im Gehäuse, sodass die wichtigen Regler und Anschlüsse mühelos von oben zugänglich sind. Wir finden hier einen Aux-In in Form einer Miniklinke und den Klinkeneingang für den Bass. Darauf folgen Regler für Gain und Master Volume sowie drei weitere Regler für den Dreiband-Equalizer (Bässe, Mitten, Höhen) des Combos. Markbass beschränkt sich beim Micro 60 in Sachen Klanganpassung also auf die Grundversorgung mit einem effektiven EQ.

Etwas üppiger fällt da die Ausstattung mit Blick auf die Anschlussmöglichkeiten aus: Auf der Rückseite des Panels sitzt nämlich ein symmetrischer XLR-Ausgang mit Groundlift-Funktion für die Weiterleitung des Signals zum Pult oder zum Recording-Equipment.

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Zum Anschluss des Kopfhörers gibt es eine Miniklinke, und wer den kleinen Basscombo mit einer Zusatzbox erweitern möchte, findet zu diesem Zweck einen normalen 6,3-mm-Klinkenanschluss. Der interne Lautsprecher kann bei Bedarf sogar mit einem kleinen Schalter deaktiviert werden. Den Abschluss auf der Rückseite machen schließlich der Power-Schalter und der Anschluss für das mitgelieferte Netzkabel.

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