Test
8
03.12.2020

Praxis

So schnell hatte ich noch nie eine Mini-PA aufgebaut. Einfach beide Arrays aufeinander in den Subbass stecken, Strom und Audiokabel anschließen, fertig.

Die Mittel-und-Hochtöner klicken ein wie Lego-Steine und sitzen so fest, dass beim Abbau die Verbindung der beiden Array-Speaker nur mit ein wenig Wackeln und Juckeln zu lösen war. Zum Glück sind die jeweils vier Verbindungsstifte der Speaker so dick, dass es kaum vorstellbar scheint, dass durch das Auseinanderziehen Schaden entstehen könnte. Beim Vorgänger Maui 44 wirkte die Verbindung noch hakeliger.

Das Einstellen der Bedienelemente ging ebenfalls flott vonstatten. Der Bass tönt so mächtig, dass ich den Sub-Regler deutlich leiser regelte als die Mittel/Hochtöner.

Der sehr druckvolle Bass lief auf minimaler Leistung und die Hochtöner sorgten für einen sehr ausgewogenen und satten Sound in den Mitten und Höhen. Durch den Abstrahlwinkel von 120° x 25° sorgte auch die zum Test angereiste Mono-Säule für runden Sound auf dem Rasen. Ein zweiter Turm für echten Stereo-Betrieb wurde nicht vermisst.

Trotzdem ist für größere Setups eine zweite Säule natürlich absolut empfehlenswert. Stolze Besitzer zweier Maui 44 G2 können somit je nach Veranstaltungsgröße zwischen dem „kleinen“ und dem „großen“ Besteck wählen.

Wer braucht das?

Typische Anwendungsgebiete neben DJ-Sets auf Gartenpartys sind Clubs und Säle, aber auch größere Konferenzen, Reden oder Festivitäten. Für kleinere Veranstaltungen mit wörtlicher Rede wie z. B. Händleraktionen in Fußgängerzonen erscheint die Maui 44 G2 Säule bereits völlig überdimensioniert.

Eine Säule passt ohne Probleme mitsamt übrigem Equipment in einen Kleinwagen mit umgeklappter Rücksitzbank. Für den Transport eines Stereosystems ist allerdings ein Kombi oder Kleinbus notwendig. Damit hat DJ/Band dann aber auch eine wirklich überlegene Klein-PA mit sattem Sound, festem Pfund im Bass und minimalem Aufbauaufwand.

2 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare