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LD Systems Maui 5 Test

Anfang des Jahres überraschte LD Systems mit der Ankündigung einer kompakten Säulen-PA für 549 Euro. Nun landete ein Exemplar in der Redaktion. Schlank und schick ist sie, leicht ebenso. Einen persönlichen Butler in Form eines Onboard-Mixers hat sie ebenfalls im Gepäck. Nun muss sie nur noch gut klingen. Wir bitten Ms. Maui zum Tanz.

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Details

Mit knapp 11 Kilo ist die Maui 5 ein Leichtgewicht. Der Subwoofer misst 305 x 405 x 105 Millimeter, die drei Säulenlautsprecher 82 x 535 x 105 Millimeter. Zwei davon sind leer, im dritten Topteil befinden sich vier Lautsprecher. Die Steckverbindungen der Säule wurde einem Redesign unterworfen, damit diese sich besser zusammenfügen und wieder auseinander nehmen lässt. Die Designer haben der Maui 5 ein ebenso schickes wie wertiges ABS-Kunststoffkleid entworfen, in dem ein Class-D-Verstärker an einem 8-Zoll-Subwoofer und vier 3-Zoll-Hi/Mid-Speakern seine Pflicht erfüllt. 

Fotostrecke: 7 Bilder Die Maui 5 ist wirklich schick!
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Im Sub wurde außerdem ein kompaktes, vierkanaliges Mischpult integriert. Das verwaltet ein Line-Signal (stereo to mono), ein dynamisches Mikrofon, eine Hi-Z nebst weiterer Line-Quelle (kombiniert) sowie einen Bluetooth-Zuspieler
Neben dem Master-Regler entdecke ich je einen High-Boost- und Volume-Regler für den Subwoofer. Auf der Rückseite der Box befinden sich der Betriebsschalter und der Anschluss für das Kaltgerätekabel, das über eine frei zugängliche Schmelzsicherung verfügt. Übrigens: Zur Diode für Bluetooth-Aktivität gesellen sich noch eine Betriebsleuchte und Anzeige für anliegende Signale sowie die Limiter- und Schutzschaltungs-LED.

Fotostrecke: 5 Bilder Die Elektronik der Maui 5.
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Bernd Hofmeister sagt:

#1 - 22.02.2016 um 12:36 Uhr

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Hallo, habe diese Anlage bei einem Akustikgig (3xGit/3xVoc) mit einer einzelnen Yamaha DBR 10 verglichen: Diese stand ebenso wie die Maui hinter uns, nichts koppelte, sie wiegt auch nur 11kg und stellte die Maui 5 gnadenlos in den Schatten was Sound und Durchsetzungsfähigkeit betraf! Überdies ist sie mit 399.- deutlich günstiger, auch wenn man noch ein Stativ dazurechnen muss!

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    Ronny Funk sagt:

    #1.1 - 04.06.2016 um 16:56 Uhr

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    "und stellte die Maui 5 gnadenlos in den Schatten was Sound und Durchsetzungsfähigkeit betraf!"
    Kommt darauf an. Es ist ja zunächst mal kein Säulensystem, was bedeutet, dass man, damit weiter hinten noch etwas zu hören ist, man vorne doch deutlich lauter machen muss, als man eigentlich möchte.
    Bei Systemen, wie der MAUI 5 stellt man nur die Lautstärke ein, die man vorne braucht und hinten ist sie fast genauso.
    Und dann noch Stichwort "Durchsetzungsfähigkeit": Habt Ihr ein Publikum, dessen Gequatsche Ihr krampfhaft übertönen müsst?
    Und zum dritten, Ihr habt ja eine Anwendung, bei der tiefe Frequenzen unnötig sind. Es gab schon lange vor Erscheinen der Bose L1 compact und der dann folgenden ähnlichen Produkte HK Audio Nano 300 und LD Systems MAUI 5 kompakte, leichte Lautsprecher, nur dass man diesen keine tiefen Frequenzen entlocken konnte bzw. der Versuch sich anhörte, wie wenn man das bei einem kleinen Radiorecorder versuchen würde.
    Diese hätten zu Eurer Musik gepasst, aber nicht zum Singer/ Songwriter, der sich mit Backings begleitet oder zum Keyboarder, bei dem auch Bass-Sounds vorkommen.
    Über eine MAUI 5 kann man nämlich sogar eine Bassgitarre spielen und es wirkt so, als hätte der Basser einen Basscombo im Einsatz.
    Ob sich der gleiche Effekt bei einer aktiven "Full-Range"-Box einstellt, da habe ich Zweifel.

    Antwort auf #1 von Bernd Hofmeister

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Ronny Funk sagt:

#2 - 04.06.2016 um 17:06 Uhr

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Also ich denke, so wie die MAUI 5 beschrieben wurde und so, wie sie sich anhört (konnte sie schon mal hören), ist sie nicht ganz so pflegeleicht, wie die Bose L1 compact. Aber sie kostet ja auch nur knapp 2/3 (wenn ich den Straßenpreis für ein Bundle mit Taschen nehme, da die Bose L1 compact auch Taschen inclusive hat).
Bei der Bose ist der direkte Anschluss eines Mikros nicht die beste Lösung, aber funktioniert gut, bei der MAUI 5 ist dies ein Notbehelf.
Bei der Bose ist der Wunsch nach einem Twinset nicht sehr groß, bei der MAUI 5 legt es der engere Abstrahlwinkel nahe.
Einem Duo aus Keyboarder und Gitarrist hätte ich vor dem Erscheinen der MAUI 5 nur ein Setup aus 3 Bose L1 compact empfehlen können, wenn diese die Gitarre separat haben wollen und der Keyboarder Stereo-Sound wünscht.
Nun aber würde ein Setup aus Bose L1 compact für den Gitarristen und 2 MAUI 5 für den Keyboarder zum einen mal eben 800 EUR sparen und zum anderen den Vorteil einer besseren Basswiedergabe haben. Der Keyboarder hat ja alles an Tontechnik in seinem Instrument, wie Mikrofonkanal und Summenequalizer.
Ich selbst würde im Duo so ein Setup verwenden, wenn ich nicht bereits eine HK Audio LUCAS nano 300 hätte. So benutze ich diese für das Keyboard und werde als Center und zur Erhöhung der Reichweite eine MAUI 5 hinzuziehen. Die LUCAS hat nur noch die Aufgabe, die Schallabstrahlung im Nahbereich zu verbessern und einen Stereo-Effekt zu erzeugen.
Update: Der Mikrofoneingang ist zwar wählerischer, als bei der Bose L1, aber wenn das Mikro passt, klingt es gar nicht übel.
Ansonsten habe ich gemerkt, dass die Line-Eingänge meiner MAUI ein bisschen seltsam sind. Normalerweise drehe ich am Keyboard den Lautstärkeregler auf 12 Uhr, an der Bose auch auf 12 Uhr und es ist richtig laut.
Hier muss ich den Summenregler und den Line-In-Regler fast auf Maximum setzen und dann noch das Keyboard auf 3 Uhr, seltsam.
Etwas ähnliches hatte ich, als ich die MAUI 5 vom Line-Out einer Bose speiste, mit Klinkenkabel musste ich an der MAUI 5 alles aufdrehen, damit es gleich laut ist, als ich es per DI-Box OHNE eingeschaltete Dämpfung in den XLR-Eingang tat, war nichts zu hören, als ich es dann in den Mikroeingang gab, war es ok.
Wenn ich Google fragen will, ob das normal ist, kommt nichts brauchbares.

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