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Test
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26.05.2019

Keeley Retro Super Germanium Phat Mod Test

Das Keeley Retro Super Germanium Phat Mod Fuzz-Pedal soll laut Hersteller den Sound erzeugen, den ein vor einen bereits verzerrten Amp geschaltetes Vintage-Fuzz erzeugt. Der Unterschied, ob man einen unverzerrten oder bereits zerrenden Amp mit einem Fuzz füttert, ist immens - Hörbeispiele dazu findet ihr in unserem Workshop "In 5 Schritten zum perfekten Fuzz-Sound".

Viele Gitarristen nutzen einen unverzerrten Amp als Plattform bzw. Grundlage für Overdrive- und Distortion-Pedale, und in diesem Fall ist es natürlich von Vorteil, wenn man ein Fuzz-Pedal zur Verfügung hat, das seine klanglichen Trümpfe auch mit einem cleanen Amp ausspielen kann. Wie das mit dem Keeley Retro Super Germanium Phat Mod klingt und was es besonderes von diesem Pedal zu berichten gibt, haben wir herausgefunden.

Details

Das Keeley Retro Super Germanium Phat Mod Pedal kommt in einem Aluminium-Gehäuse im Hochformat mit den Maßen 68 x 112 x 51 mm (B x T x H) und wiegt entspannte 280 Gramm.

Die Anschlüsse sind seitlich geparkt, rechts der Input, links der Output, und an der Stirnseite befindet sich die Buchse für ein optionales Netzteil (9V DC Center negativ). Alternativ dazu kann das Pedal auch mit einer 9V-Blockbatterie betrieben werden, was bei einer Stromaufnahme von 15 mA auch durchaus machbar ist. Zum Batteriewechsel wird die Bodenplatte abgeschraubt.

Eingestellt wird der Fuzz-Sound mit den drei Reglern Nitro (Zerrgrad), Tone (Klangfarbe) und Level (Lautstärke), die mit robusten silberfarbenen Potiknöpfen inklusive gut sichtbarer schwarzer Markierungsstreifen bestückt sind. Dazu gibt es einen Kippschalter, der zwischen Flat und Phat wählt, wobei es bei Phat einen zusätzlichen Bass-Boost gibt. Das Herzstück des Pedals ist der Germanium-Transistor, der laut Hersteller sorgfältig ausgesucht und nach klanglichen Eigenschaften ausgewählt wird.

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