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Test
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20.02.2016

Finhol Air Kick Bass Drum Sound System Test

Elektronisches Bassdrum-Modul mit Trigger

Kicksounds aus der Luft

Größe, Holzsorte, Gratung, Dämpfung, Felle, Stimmung: wenn es sich um die größte Trommel im Set dreht, geht Drummern der Gesprächsstoff selten aus. Doch obwohl es so viele Möglichkeiten der Klangbeeinflussung gibt, verzweifeln nicht wenige an der Aufgabe, im Studio oder Live schnell einen passenden Sound anzubieten. Egal ob dies an schlechtem Equipment, problematischen Räumen oder Unerfahrenheit liegt – das Ergebnis entspricht manchmal einfach nicht den Erwartungen. Eine seit Jahren bekannte Alternative zu mikrofonierten, akustischen Trommeln stellen E-Drums dar. Das optische Erscheinungsbild und das Spielgefühl sagen allerdings nicht allen Drummern zu, und auch das Triggern einzelner Trommeln ist vielen, deren Basiskit akustisch bleiben soll, zu viel Aufwand. Drei kleine Metallkästchen sollen nun schnelle Lösungen für einen guten, abgenommenen Bassdrum-Sound bringen. 

Das Unternehmen Finhol aus dem Schwarzwald stellt bereits seit 1993 Instrumente und Effektgeräte her, und Gitarristen und Bassisten ist die umfangreiche Produktpalette schon länger ein Begriff. Neben Röhreneffektgeräten, speziellen Instrumentenmikrofonen und Verstärkern sind es besonders nicht alltägliche Sound-Lieferanten wie beispielsweise lasergesteuerte Stomp-Boxen, die Interesse wecken. Mit dem Air Kick Bass Drum Sound System geht man nun einen ähnlich speziellen Weg. Die kleinen Metallboxen werden einfach in den Kessel der Bass Drum gelegt, das Triggern übernimmt ein Luftdrucksensor. Ob das tatsächlich funktioniert, lest ihr im Test.

Details

Die Air Kick Module sind sehr robust gebaut

Drei kleine Pappschachteln enthält das Testpaket, in jeder finde ich jeweils ein Air Kick Modul, ein externes Netzteil vom Typ „Wandwarze“ sowie eine kurze Bedienungsanleitung auf deutsch und englisch. Der einzige Unterschied zwischen den Geräten sind die enthaltenen Bassdrumsound-Samples. Es gibt die Modelle Rock/Metal, Blues/Jazz und Pop/Funk, somit kann an jedem Air Kick zwischen zwei Sounds gewählt werden. Dies geschieht per Kippschalter, direkt nebenan finde ich einen Regler mit der Aufschrift „Sens“, was für Sensitivity, also die Empfindlichkeit des Luftdrucksensors steht. Dessen Aufgabe ist es, die durch den Beater-Aufschlag erzeugte Druckveränderung innerhalb der Bassdrum zu messen, er ersetzt damit einen gängigen Kontakt-Trigger. Eine männliche XLR-Buchse zur Verbindung der Air Kicks mit Mischpulten, Preamps oder Interfaces vervollständigt die Ausstattung. Im Inneren der Gehäuse stoße ich auf einen als Piezoelement  ausgelegten Drucksensor sowie eine Platine mit dem für die Klangerzeugung verantwortlichen Mikroprozessor. Insgesamt wirken die drei Air Kicks schlicht, aber robust verarbeitet. 

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