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28.05.2021

Felix Lehrmann und seine neue Band „Marriage Material“

Der Berliner Drummer ist mit neuer Formation am Start

Sieht man Felix Lehrmann Drums spielen, ist es, als würde man einem imposanten Feuerwerk zuschauen. Sein Spiel strotzt nur so vor Energie, Virtuosität und Selbstbewusstsein. Scheinbar mühelos bewegt er sich mit hoher dynamischer Bandbreite durch musikalisch komplexe Patterns, ohne dass Spielwitz und Spontaneität dabei auf der Strecke bleiben. Durch seine jahrelange Erfahrung auf Tour in Studio- und in Fernsehproduktionen kann der 1984 in Halberstadt geborene Wahlberliner heute auf eine lange Liste an namhaften Credits zurückschauen. Trotz seiner vielen unterschiedlichen Engagements hat sich Felix die Zeit für eigene Musik genommen und nach seinem 2011 erschienen Soloalbum „Rimjob“ mit drei Berliner Musikerkollegen die Band „Marriage Material“ gegründet.

Stilistisch bewegen sich die versierten Musiker in einer ganz eigenen Welt mit Einflüssen aus Fusion, Weltmusik, modernem Jazz, Neoklassik oder sogar progressivem Rock. Sie selber bezeichnen die Klanglandschaften, in die sie sich mit ihrem Ende Mai 2021 erscheinenden Debüt-Album begeben, als „filmischen Jazz“. Wir sprachen mit Felix über seine neue Band, wie die Musik entstanden ist und wie sein derzeitiges Drumsetup aussieht.

Hallo Felix, schön dass du dir Zeit genommen hast! Lass uns über deine neue Band mit dem hervorragenden Namen „Marriage Material“ reden. Wie kam es dazu?

Eigentlich wollte ich eine neue Soloplatte machen, weil mein erstes Album mittlerweile schon zehn Jahre alt ist. Ich habe mich dann mit dem Bassisten meines Herzens Thomas Stieger zusammengetan und beim Erarbeiten der ersten Stücke ist mir recht schnell klar geworden, dass ich nicht noch ein Schlagzeuger-Soloalbum machen möchte. Ich hatte Lust auf eine Band, die langfristiger gemeinsam unterwegs ist, mit der man an der Musik arbeiten kann, und das nicht nur für ein Album, sondern über ein paar Jahre gemeinsam einen Sound entwickelt. Ich stehe total auf Trio-Konstellationen, weswegen wir den Vibraphonisten und Marimbaspieler Raphael Meinhart ins Boot geholt haben. Ein teuflisch guter Mann. Wir haben uns dann Mitte 2019 für ein paar Tage ein Studio gebucht und gemeinsam aufgenommen, haben dann aber schnell gemerkt, dass ein Großteil der harmonischen Last auf dem Vibraphonisten liegt, der ja eigentlich auch ein Schlaginstrument spielt. Das hat uns einfach zu sehr limitiert und so haben wir den Gitarristen Arto Mäkelä dazugeholt. Er hat einen fantastischen Sound, ist unfassbar musikalisch und auch noch ein guter Freund. Wir sind dann nochmal für vier Tage ins Studio gegangen und haben alles neu in Form gegossen. Herausgekommen ist unser Debüt-Album mit 18 Songs an Bord.

Wo habt ihr das Album aufgenommen?

Wir waren bei Tobias Ober im Bonello Studio in Berlin-Wedding. Er hat einen schönen großen Raum, der fantastisch klingt und in dem wir zu viert gemeinsam einspielen konnten. Wir hatten auch das Vibraphon beziehungsweise Marimba ziemlich nah am Drumset stehen, weil man es sowieso auf den Overheads hören würde. Das hat super funktioniert, auch wenn es dadurch wenig Möglichkeiten zum Editieren gab. Aber vielleicht auch ganz gut so. (lacht) 

Habt ihr vorher viel geprobt, um das Material zu erarbeiten?

Nein, wir haben sogar gar nicht geprobt, es ist alles im Studio entstanden. Die Jungs kamen in vielen Fällen mit recht fertigen Stücken an. Generell haben wir alle viel Input gegeben und manche Stücke waren vorher schon komplett niedergeschrieben. Das sind alles echte Leseratten in meiner Band!

Gab es einen hohen Improvisationsanteil bei den Takes im Studio?

Das war natürlich von Stück zu Stück unterschiedlich. Bei manchen Songs war schon viel Blattlesen angesagt, bei anderen war nur das Thema ausnotiert und viel Raum für Spontaneität während der Sessions. Live wird es auf jeden Fall mehr aufgebrochen und Raum für Improvisation geschaffen.

Sind die Songs schlussendlich aus verschiedenen Takes entstanden oder waren es immer ganze Performances der Band?

Wir haben alles auf Klick aufgenommen, um später bei der Auswahl flexibel zu sein, haben aber dann meistens ganze Takes genommen. Ich stehe da sehr drauf und vor allem dahinter. Mittlerweile habe ich auch das Gefühl, dass immer weniger Produzenten Vertrauen in ganze Takes haben. Der heutige Zeitgeist des „Übereditierens“ spielt da eine große Rolle. Alles muss immer super auf den Grid geschnitten sein und das versaut auch ein bisschen die Hörgewohnheit der Leute. Wenn man schon eine eigene Band gründet, wollten wir uns zumindest davon freimachen können. Wir müssen uns nicht verstecken!

Habt ihr viel mit Overdubs gearbeitet?

Vereinzelt, nicht besonders viel. Wir haben später zum Beispiel noch Rhani Krija für Percussion-Overdubs dazu geholt, als er gerade mit Dominic Miller in der Stadt war. Mit Rhani spiele ich unter anderem zusammen bei Sarah Connor, wenn er nicht gerade mit Sting oder Peter Gabriel unterwegs ist. Rhani ist schon erste Wahl. Wenn er einen Shaker spielt, kann man sich als Drummer da so gut anlehnen, das ist schon unglaublich. Verrückt, wenn er teilweise wochenlang mit Vinnie Colaiuta bei Sting spielt und dann am nächsten Abend mit uns auf der Bühne steht. Dann haben wir auch noch nachträglich den großartigen Kurt Rosenwinkel ein Solo spielen lassen. Julian und Roman Wasserfuhr haben uns ihre Files geschickt und auch einen Song veredelt. Wir haben wirklich fantastische Guest Appearances auf dem Album!

Musst du dich beim Zusammenspiel mit einem Percussionisten wie zum Beispiel Rhani spielerisch anpassen?

Man könnte sich darüber Gedanken machen, aber dadurch, dass ich seit über 15 Jahren mit Rhani spiele, gibt es da eigentlich nichts zu diskutieren. Wir kennen uns sehr gut, haben in vielen Bands zusammen gespielt und eigentlich hat es schon vom ersten Gig an gepasst. Wenn man ins Detail gehen und ernsthaft über Microtiming sprechen muss, sollte man vielleicht lieber direkt einsehen, dass man grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen hat. Und das ist ja auch nicht unbedingt schlimm. 

Fühlst du dich bei „Marriage Material“ musikalisch am wohlsten?

Ja, das ist Musik, die ich privat einfach gerne höre und in Zukunft viel mehr spielen möchte. Ich habe aber auch ein großes Herz für Rockmusik.

Hast du persönlich das Gefühl, dass du dich im Pop-Kontext mit eher simplen Songs sehr zurückhalten musst oder ist dein Mindset einfach da ein ganz anderes?

Nein, ich habe nicht das Empfinden, dass ich mich da an der kurzen Leine gehalten fühle. Für mich ist in so einem Kontext, wie zum Beispiel bei einem Pop-Gig mit Sarah, die Mission klar. Natürlich wissen viele, dass ich bekannt dafür bin, mal etwas mehr zu spielen. Aber ich stehe auch total darauf, einfach Groove zu spielen und den Laden zusammenzuhalten.

Hast du dein Setup für das neue Album gezielt ausgewählt?

Ja, ich habe dafür ein Pure Maple Set von DW in Standard-Fusiongrößen mit Toms in 10, 12, 14 und 16 Zoll und einer 22er Bassdrum genutzt. Das Set habe ich dann mit verschiedenen Snares kombiniert. Meistens war meine 14“ x 5“ DW True Sonic Chrome over Brass Snare im Einsatz. Zusätzlich gab es noch eine besonders tief gestimmte 14“ x 6,5“ Aluminum Snare mit einem klaren Emperor Fell. Auf die Toms hatte ich Remo Emperor Coated Felle aufgezogen. Bei Sarah Connor sieht mein Setup anders aus. Da habe ich 12, 14 und 16 Zoll Toms mit Emperor Renaissance drauf. In Zusammenarbeit mit unserem Soundmann habe ich die Toms ungewöhnlich hoch gestimmt, was sich aber im Mix der gesamten Band dann gut durchsetzt. In Kombination mit größeren Paiste 602 Paperthin und Paiste Masters Becken hat sich das als gutes Setup etabliert.

Hast du später im Mix bei eurer Platte noch Einfluss auf den Drumsound genommen?

Ja, das war mir sehr wichtig. Wir haben verschiedene Mischer auch aus der Pop- und Hip-Hop-Welt ausprobiert, aber am Ende hat es Thomas Stieger selbst gemischt und den Sound genau so gestaltet, wie wir es wollten. Er ist ein Mann vieler Talente.

Die DW Kessel haben ja einen hervorragenden Ruf und gelten als sehr resonante Kessel, die darauf optimiert sind, so gut wie möglich zu schwingen. Manchmal ist aber je nach Genre im Studio oder auch Live weniger Sustain gefragt. Dämpfst du deine Drums dann?

Ich mag den offenen Klang sehr und muss auch gestehen, dass ich Dämpfung echt hasse. Wenn ich auf den Toms Moongel oder Gaffa kleben sehe, bekomme ich echt schlechte Laune. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich meine ganze Kindheit in Jugendclubs an Schlagzeugen verbracht habe, auf deren Toms immer Taschentücher aufgeklebt waren. Horror! Wenn es unbedingt sein muss, dämpfe ich nur mal das große Floortom mit einem kleinen Stück Gaffa unter dem Resonanzfell, um das Sustain etwas zu kürzen.

Als ich dich das erste Mal bei einem Workshop habe trommeln sehen, hast du, angesprochen auf die Lautstärke beim Spielen, den für mich legendären Satz gesagt: „Ich stehe für ein ehrliches Grundsignal.“ Macht sich das beim Verschleiß der Felle bemerkbar?

Wenn wir von Arenashows sprechen, merke ich das auf der Snare schon. Ich habe damals mit unserem Tonmann bei Sarah wahrscheinlich 9-10 Snares getestet und am Ende die 14“ x 5“ Chrome over Brass in Kombination mit Remo Ambassador Fellen genommen. Ich stehe einfach auf den Sound und das Spielgefühl von Remo Ambassador Fellen auf der Snare, die sind aber nach drei Shows durch. Die Emperor Renaissance auf den Toms halten aber schon sechs Shows durch.

Viele Drummer spielen im Studio leiser als auf der Bühne. Ist das bei dir auch so?

Es kommt natürlich immer drauf an, was für eine Session es ist bzw. mit wem man auf der Bühne steht. Aber wenn es nach mir geht, kommt dasselbe Level raus. Always Gig Level ist mein Motto. Transienten der Liebe! (lacht) Aber es gibt natürlich Songs, bei denen es sinnvoll ist, die Snare ohne Rimshots zu spielen...hab ich mir so sagen lassen. (lacht)

Du meintest gerade, dass ihr viele Snares ausprobiert habt. Merkst du den Unterschied bei gleichem Tuning der Snares selber deutlich oder sind es eher die Nuancen, die dem Tonmann wichtig sind?

Ich höre das schon deutlich. Mein ganzes Leben habe ich damit verbracht, auf Snares zu hauen. Vor allem, wenn ich mehr Gas gebe, merke ich bei manchen Kesseln, dass die Snare an Body verliert. Gerade in einer Arena muss die Snare schon was aushalten.

Wie verbringst du die Zeit während der Pandemie?

Es gibt hin und wieder Streaming Gigs, ich nehme viel auf, vor allem aber genieße ich es, dass ich endlich mal wieder richtig Zeit zum Üben habe.

Wie sieht ein klassischer Übungstag bei dir aus?

Ich habe seit meiner Jugend ein dreißigminütiges Rudiment-Workout, das einer klaren Form folgt. Damit bleibe ich einfach fit. Das geht los mit einer Minute Single Strokes zum Metronom, einer halben Minute Pause und dann mit einem BPM schneller nochmal eine Minute. Das mache ich von 180 bis 200 BPM. Den ganzen Block wiederhole ich dann auch gerne nochmal mit dickeren Sticks auf einem Kissen oder spiele es einfach noch schneller. Da habe ich mir ganz schön was eingebrockt, weil ich nach einem Tag ohne dieses Workout sofort merke, dass die Hände langsamer werden. Schlagzeug ist einfach wahnsinnig zeitintensiv, wenn man es wirklich richtig wissen will. Wenn ich dann später am Drumset sitze, spiele ich erstmal eine Stunde zu Musik. Danach spiele ich einfach weiter Solo und gucke, wo es mich hintreibt. Am Drumset übe ich nach keinem bestimmten Schema. 

Entdeckst du immer wieder neue Sachen oder hast du manchmal das Gefühl, dass du dich auch wiederholst?

Ich hole mir immer neue Inspiration von verschiedenster Musik, die ich höre oder von anderen Drummern, die ich spielen sehe. Manchmal merke ich dann auch erst einen Monat später, dass sich etwas Neues in meinem Spiel wiederfindet. Wiederholungen sind nicht ausgeschlossen und auch gut, um seine eigene Stimme am Drumset zu etablieren. Darum geht es am Ende des Tages ja auch!

Wenn man dich solieren hört und sieht, hat man das Gefühl, dass du mühelos zwischen dynamischen Bandbreiten, komplexen Patterns und unterschiedlichsten, anspruchsvollen Stilistiken hin- und herwechseln kannst. Hast du das aktiv geübt oder ergibt sich das aus jahrelanger Erfahrung in unterschiedlichsten musikalischen Situationen?

Um ehrlich zu sein, gehe ich gerade beim Solospiel sehr frei vor. Ich versuche, einen Bogen zu spannen oder ein Thema zu etablieren und gehe da durchaus auch ins Risiko. Oft klappt es, manchmal aber auch nicht. Es ist wie im wahren Leben. Wenn ich auf Workshops oder Clinics spiele, gehe ich da wirklich frei ran. Beim Gang auf die Bühne habe ich dann vielleicht ein Tempo im Kopf, mit dem ich anfangen will, aber wo es mich dann hintreibt, weiß ich nie.

Wie viel Emotion steckt in einem Schlagzeugsolo? Spielst du anders, wenn du nachdenklich oder vielleicht nicht so gut drauf bist?

Ich finde, es muss unbedingt mit Emotionen zu tun haben. Im besten Fall lässt man das Erlebte des Vorabends oder den aktuellen Gemütszustand einfließen. Ich probiere auch wirklich immer etwas anders zu machen und zu gucken, wo ich mich gerade befinde, um damit einen möglichst akkuraten Schnappschuss des Moments abzubilden. Wenn die Arme mal schwer sind oder einfach mal die Inspiration nicht auf dem Höhepunkt ist, gibt es natürlich immer ein paar Vehikel, auf die ich mich verlassen kann. Im Großen und Ganzen ist ein Solo bei mir immer offen, emotionsgeladen und pur. 

Einer deiner größten Helden ist Dennis Chambers. Seinen Einfluss erkennt man immer wieder in deinem Spiel. Wie intensiv hast du dich mit seinen Licks beschäftigt?

Dennis ist natürlich einer meiner Helden, aber ich habe ihn nicht Lick für Lick ausgecheckt, wie man das heute zum Beispiel leichter in Slowmotion-Videos mit Notation auf YouTube machen könnte. Ich komme aus einer Zeit, in der Drums-VHS-Kassetten wie Goldstaub gehandelt wurden. Insofern hat mich Dennis' Sound eher über die Musik beeinflusst und ich habe damals versucht, mir alles rauszuhören und zu merken. Teilweise habe ich erst Jahre später gesehen, wie er die Sachen wirklich spielt, deshalb kam oft auch etwas anderes, eigenes bei mir heraus. Ich finde es wichtig, dass man nicht versucht, Sachen eins zu eins zu kopieren. Eine Kopie ist immer schlechter als das Original! Das hat mir mein Freund Wolfgang Haffner eingeimpft.

Nimmst du dich in deinem Raum auch selbst auf?

Ja, ich habe seit Anfang 2020 ein eigenes Studio und beschäftige mich sehr viel mit Recording. Ich war schon immer am Recording-Prozess interessiert und habe natürlich auch die Entwicklung gesehen, dass immer weniger Aufnahmen in großen Studioräumen stattfinden und sich alles mehr und mehr auf Projektstudios verlagert. Natürlich ist das eine spannende neue Entwicklung, aber es ist eigentlich auch etwas schade. Ein guter Studioraum mit einem Engineer, der den Raum kennt, ist ein Traum. Das Remote Recording kann auch eine einsame Sache sein. Man sitzt da, zimmert Takes ein und muss alleine entscheiden, was man rausschickt. In einer „normalen“ Studiosituation gibt es viel direkteres Feedback vom Künstler oder Produzenten und man spielt sich so die Bälle zu.

Werfen wir mal den Blick in die Zukunft. Hast du konkrete musikalische Visionen für die nächsten Jahre?

Ich habe in den letzten zwei Jahren das Gefühl, dass sich bei mir stilistisch schon etwas Neues entwickelt. Mein Equipmentwechsel zu DW Drums, Paiste Becken und Remo Fellen spielt dabei auch eine große Rolle. Ich arbeite gerade an einem Signature Stick, der eine relativ kleine Kuppe haben wird, weil ich in letzter Zeit vermehrt filigraner und leiser spiele. Mein Touch hat sich etwas verändert. Ich suche zwar nicht aktiv nach neuen Wegen, aber ich ahne, dass sich da in den nächsten Jahren durchaus noch mehr verändern wird. Eine Cool Jazz Platte mit Nylonbesen wird es aber wahrscheinlich nicht von mir geben. (lacht)

Vielen Dank für's Gespräch!

Equipment-Liste

  • Drums:
  • DW Drums Collectors Purple Heart
  • 22“ x 18“ Bassdrum
  • 10“ x 7“ Tom
  • 12“ x 8“ Tom
  • 13“ x 9“ Tom
  • 14“ x 14“ Floortom
  • 16“ x 15“ Floortom
  • 18“ x 16“ Floortom
  • DW Drums Collectors Pure Maple
  • 22“ x 18“ Bassdrum
  • 10“ x 8“ Tom
  • 12“ x 9“ Tom
  • 14“ x 14“ Tom
  • 16“ x 16“ Tom
  • Snares:
  • DW Collectors True Sonic Chrome over Brass 14“ x 5“
  • DW Collectors Concrete 14“ x 5,5“
  • DW Collectors Carbon Fiber 14“ x 5,5“
  • DW Collectors Thin Aluminium 14“ x 6,5“
  • Becken: Paiste (wechselnde Setups)
  • 14“ 602 Modern Essentials Hi-Hat
  • Crashes: 18“ 602 Paperthin Crash, 20“ 602 Paperthin Crash, 18“ Masters Crash, 20“ Masters Crash, Rides: 22“ 602 Modern Essentials, 18“ Giant Beat Thin, 20“ Giant Beat Thin
  • 22“ China 602 Modern Essentials
  • Beyerdynamic Mics & Headphones
  • Overheads: MC 930
  • Hihat: M 160
  • Bassdrum (außen):M 88 TG
  • Bassdrum (innen): TG D 71
  • Snare Top & Bottom: M 201 TG
  • Toms: TG D 58
  • Floor Toms: TG D 57
  • Room Mics: MC 840 N
  • Felle: Remo
  • Ambassador Coated (Snare), Emperor Renaissance (Toms), Powerstroke III oder Powerstroke IV (Bassdrum)

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