Test
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26.10.2010

EntTec Open DMX USB, Playback Wing und Shortcut Wing Test

...kommt irgendwo ein Lichtlein her

Noch vor nicht allzu langer Zeit waren die Möglichkeiten, eine Bühne mit einer probaten Steuerung ins rechte Licht zu rücken, nicht unbedingt reich gesät. Zwar gab es eine handvoll Hersteller und ein paar vernünftige Lichtpulte – aber damit erschöpfte sich das Ganze. Vor allem, wenn das Budget ein Wort mitzureden hatte, beschränkten sich die Optionen auf ein Minimum. Aber die Zeiten ändern sich, und neben den Giganten der Branche gibt es inzwischen viele kleine Hersteller, die ihre Nischen gefunden haben und mit innovativen Lösungen um die Gunst der Kunden wetteifern. Davon profitiert nicht nur die Vielfalt der Geräte, sondern auch ihr Preis. Einer dieser „neuen“ Hersteller ist EntTec. Die 1999 gegründete Firma hat ihren Sitz in Knoxfield, einem Stadtteil von Melbourne in Australien.

EntTec beschäftigt sich hauptsächlich mit der Herstellung von DMX-Interfaces wie dem EntTec Open DMX USB, das zusammen mit seinen beiden Markenkollegen Playback- und Shortcut-Wing in diesem Test Farbe bekennen muss.

Bevor wir aber das erste Gerät in die Mühlen des bonedo-Testlabors schieben, hier eine kurze Vorstellung der Kandidaten: Mit dem EntTec Open DMX USB Interface kann ein normaler Computer zur Lichtsteuerung eingesetzt werden, wenn er mithilfe der passenden Software in die Lage versetzt wird, das in der Lichttechnik gebräuchliche digitale DMX-Steuersignal zu generieren – eine Abkürzung übrigens für Digital Multiplex.

Bei den beiden Wings handelt es sich um Hardware-Controller, die mit diversen Regeleinheiten der Steuerung eben dieser Software dienen. Außer für den Lichtbereich lassen sie sich auch einsetzen, um auf die vielfältigen Möglichkeiten von Programmen wie Ableton Live, Cubase oder Logic direkt zuzugreifen. Ihr Vorteil ist eindeutig die Netzwerkfähigkeit, da man sie nahezu überall dort einsetzen kann, wo ein Netzwerkknoten vorhanden ist.

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