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Test
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27.07.2021

Casio CT-S1 Test

Digitalpiano/Keyboard

Piano-Keyboard to go

Mit dem günstigen Casio CT-S1 präsentiert Casio ein interessantes Keyboard der Casiotone-Serie, das zunächst nicht so einfach einzuordnen ist. Es ist sehr kompakt und leicht, verfügt über eingebaute Lautsprecher und bietet 61 hochwertige Klänge mit dem Schwerpunkt auf Piano-Sounds. Die AiX Sound Engine für die Tonerzeugung ist aus der CT-X-Serie bekannt. Das CT-S1 ist in Weiß, Rot und Schwarz erhältlich und mit einer leicht gewichteten Tastatur mit 61 Tasten in Piano-Optik ausgestattet. Konzeptionell ist es ein Digitalpiano im Mini-Format und gleichzeitig ein Lern-Instrument für Einsteiger. Mithilfe eines optionalen Bluetooth-Adapters lassen sich MIDI-Daten mit einem Computer austauschen und auch Musik z.B. vom Smartphone über die Lautsprecher des Keyboards laufen lassen. Mit der kostenlosen Chordana Play App von Casio wird das Klavierspielen leichter erlernbar.

Casio hat sich seit den 1980er Jahren mit Instrumenten der Casiotone-Reihe das Ziel gesetzt, “jedem die Möglichkeit zu geben, mit Freude zu spielen – Anfängern und Fortgeschrittenen”. Auch das neue Casio CT-S1 soll diese positive Fähigkeit transportieren. Allein die Tatsache, dass das Gerät in unterschiedlichen Farb-Varianten erhältlich ist, zeigt, das Casio Farbe in die Keyboard-Welt bringen möchte. Mit einem Straßenpreis von weniger als 300 € ist das neue Casiotone Modell ein Einsteiger-Instrument und gleichzeitig ein praktisches Piano-to-go für Keyboarder, die ein transportables Instrument benötigen, zum Proben oder um zu Jammen. Das CT-S1 verfügt über61 Tasten, eine Polyphonie von 64 Stimmen, 61 verschiedene Sounds, die auch gelayert (kombiniert) werden können und viele weitere Features. Die AiX Sound Engine war bisher in den Casiotones dieser Preisklasse nicht zu finden. Wie klingen die Sounds des CT-S1? In diesem Test werde ich das herausfinden und das Instrument im Detail untersuchen. 

Details

Erster Eindruck

Das CT-S1 ist schnell ausgepackt und mit seinen 4,5 kg und dem griffigen und stabilen Kunststoffgehäuse mühelos aufgebaut. Auf der Rückseite ist ein Griff in das Gehäuse eingearbeitet, der den Transport erleichtern soll. Außerdem findet man zwei Befestigungen für einen Gitarrengurt, sodass man das CT-S1 auch umhängen kann. Auch ein Batteriefach lässt klar erkennen, dass man das Keyboard unterwegs einsetzen kann. Die beiden ovalen Lautsprecher liegen unter einer eleganten Stoffabdeckung in Gehäusefarbe. Der rote Filzstreifen, der an der Nahtstelle zwischen Gehäuse und Tastatur angebracht ist, gibt dem CT-S1 einen Piano-Look und schützt gleichzeitig vor eindringendem Staub. Ein hybrider aufsetzbarer Notenhalter aus Metall und Kunststoff gefertigt ist im Lieferumfang inklusive.

Bedienfeld

Die Bedienelemente des CT-S1 sind schnell erklärt: Auf der linken Seite befindet sich der Einschaltknopf und der Drehregler für die Lautstärke. Mit der wichtigen FUNCTION-Taste können tiefergehende Funktionen ausgeführt werden. Dazu drückt man diese Taste und gleichzeitig eine der 61 Klaviatur-Tasten. Auf diese Art der Bedienung gehe ich später genauer ein. Die SURROUND-Taste aktiviert einen Soundeffekt, der „ein mehrdimensional nach vorn, hinten, rechts und links erweitertes Klangbild” erzeugt. Dieser Effekt ist nur bei Lautsprecher-Betrieb hörbar. Die Taste REC/PLAY/STOP dient der Aufnahme und Wiedergabe der eigenen Performance. Mit METRONOME wird selbiges ein- und ausgeschaltet. Rechts davon liegen die sieben Hauptklangtasten, mit denen man folgende Kategorien auswählen kann: Piano, E.Piano1, E.Piano2, Organ, Keyboard, Synth und Others. Mit der TONE VARIATION Taste lässt sich dann jeweils zwischen vier Variationen (Standard, Advanced, Modern und Vintage) wechseln. Diese Variationen werden dann durch die vier entsprechenden LEDs angezeigt. Die fünfte Variation “Tone Memory” ist eigentlich ein Register und kann mit einer Lieblings-Variation der Kategorie belegt werden. 28 Sounds können also quasi direkt angewählt werden plus 7 Register, das CT-S1 besitzt aber insgesamt 61 Sounds, die man durch einen Trick erreicht, den ich auch später beschreibe.

Anschlüsse

Auf der Rückseite des Casio CT-S1 befinden sich alle Anschlüsse: Links neben der Buchse für das externe Netzteil liegen zwei USB-Ports: Der USB-to-Host-Anschluss ist als „Micro B“- Buchse ausgeführt und ist für die MIDI-Verbindung mit einem Computer vorgesehen. Der USB-to-Device-Anschluss dient beim CT-S1 lediglich dazu, den optionalen Bluetooth-Adapter WU-BT10 anzustecken. Auf der rechten Seite finden sich eine Sustain-Pedal-Buchse sowie ein Kopfhörer-Anschluss (Stereo Miniklinke) und ein Aux-Eingang (Stereo-Miniklinke). Der Kopfhörerausgang dient gleichzeitig auch als Main-Output, um das CT-S1 an einen Verstärker oder ein Mischpult anzuschließen. Der AUX IN kann mit einer externen Soundquelle verbunden werden um Musik über die Lautsprecher des Keyboards laufen zu lassen und dazu mitzuspielen.

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