Test
3
15.12.2016

Fazit
(4.5 / 5)

Der Bastl Kastle ist ein Synthesizer/Klangerzeuger wie kein anderer. Das liegt nicht nur an seinen winzigen Ausmaßen, sondern vor allem daran, dass er ausgesprochen modular ist. Aber auch das ist noch nicht alles, denn der Kastle ist ein Synthesizer, der überrascht und bei dem Klänge schnell mal in Rhythmen und wieder zurück umschlagen. Das ist spannend und durch seinen zweiten Ausgang ist er ein hervorragendes Zusatztool für experimentellere Klangbasteleien, zum Beispiel im Tandem mit einem Modularsystem. Aber auch als Einzelgerät ist er bedeutend vielseitiger als alles, was sonst in dieser Preislage auf dem Markt ist. Für Grobmotoriker und die Verfechter der analogen subtraktiven Synthese ist der Bastl Kastle sicher nicht das Richtige. Aber wer äußerst preisgünstig seinen Modularsynthesizer aufpeppen oder sich auf ein spannendes Abenteuer einlassen will, ist mit dem Bastl Kastle (zumal bei dem Preis!) sehr gut bedient.

  • PRO
  • eigenständiges Design mit vielen Möglichkeiten
  • ideal zur Erweiterung des Euroracks
  • auch als standalone gut zu bedienen und faszinierend
  • jedes Gerät ist ein Unikat
  • der Preis!
  • CONTRA
  • oft unangenehmes digitales Rauschen im Hintergrund
  • FEATURES
  • digitaler, semi-modularer Synthesizer auf Basis von zwei umprogrammierbaren Attiny 85 Chips
  • „Complex Oscillator“ mit drei wählbaren Synthesearten
  • LFO
  • Pattern Generator
  • 14 Mehrfachsteckfelder, 7 Drehregler, 1 Schalter
  • programmierbarer Ein- und Ausgang zum Erweitern und Einbinden in andere Systeme
  • Kopfhörerausgang
  • läuft
  • jedes Gerät ein Unikat
  • Stromversorgung: 3 AA Batterien
  • Abmessungen (B x T x H): 6,5 x 5 x 4,5 cm
  • PREIS
  • 79 Euro
  • Als Kit zum Selberlöten: ca. 70 Euro (inkl. Versand und MwSt.)
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