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Pittsburgh mit neuem kleinen Buchla-artigen 2-OSC-Synthesizer – Voltage Research Laboratory

Pittsburgh Synth
Pittsburgh Synth

Wer genau aufgepasst hat, weiß: Der neue Place-to-be in Sachen Synthesizer ist offenbar Berlin und die Superbooth, nicht mehr die NAMM. Also richten einige und besonders Modular-Hersteller ihren Fokus auf die Schneidermesse im Mai. So auch Pittsburgh Modular. Update: Wir müssen gar nicht mehr so lange warten. Denn Voltage Research Laboratory startet als Projekt auf Kickstarter!

Voltage Research Laboratory

Ganz so „abgedreht“ wie Make Noise ist Pittsburgh Modular nicht. Es gibt aber ein paar Buchsen zu sehen und die haben klare Sprache. So findet man Rise- und End-of-Rise-Anschlüsse, die auf eine Hüllkurve mit Loop-LFO-Funktion hinweisen und mittels ihres End-Of-Rise-Signals in der Lage sind, komplexere Varianten zu bauen. Überschrieben ist das mit Function Generator A, somit gibt es davon mindestens 2 und dazu noch logische Felder mit „OR“ (ODER)-Funktion. Das ist für Modulation sinnvoll.

Des Weiteren ist Sample & Hold im Spiel und ein zweiter Oszillator ist als Secondary OSC beschriftet, der „nur“ vier Eingänge aufweist. Der erste wird vermutlich ähnlich sein und bietet Phasensteuerung und einfachere Schwingungsformen, die per Shaping und FM verändert werden.

Der Begriff „Timbre“ taucht ebenfalls auf im Oszillator und spätestens hier muss man denken: „Ja, das ist Buchla-Stil.“ Da es h-Sync gibt, wird auch Soft-Sync an Bord sein. Damit könnte das Gerät sehr viel leisten und dennoch einigermaßen klein ausfallen, ein Desktop oder ein Modul. Aussehen tut es wie ein großes Synthesizer-Modul, was nicht unbedingt ins Eurorack muss, aber dort hinein passt.

Update: Die Features

Voltage Research Laboratory ist zu 100% mit dem Eurorack-Format kompatibel und besteht grundsätzlich aus drei einzelnen Modulen, die in einem eigens gefertigten Gehäuse sitzen.

Ein Teil ist das Voltage Lab Synthesizer Voice Module. Das ist das Lifeforms Voltage Lab mit einem Complex-Oszillator, der mehr als die üblichen geometrischen Schwingungsformen draufhat. Dazu gibt es einen Wavefolder mit Waveform Warping, linearer FM, AM, Ringmodulation, Waveform Cycling, Hard Sync und mehr.

Pittsburgh Modular hat dann verschiedene Funktions-Generatoren eingebaut. Die arbeiten als Envelopes, LFOs, Slew-Generatoren und so weiter. Für (Inter-)Action sorgen dann dynamische Controller, wie sie der Hersteller nennt. Low-Pass-Gate, VCA oder Multimode-Filter mit 12 dB Flankensteilheit.

Ein analoges Delay erzeugt mehr Breite und Raum und kann Effekte mit dem Charakter eines Reverbs, Flangers, Chorus, Dopplers und mehr liefern. Das passiert mit einer unmittelbaren Manipulation der Delay-Zeit und des Feedbacks.

Lebendigkeit wird hier groß geschrieben, deshalb können Noise, zufällige CVs, ein pseudo-zufälliger Sequenz-Generator oder auch zufällige Gates Chaos stiften.

Der Lifeforms Touch Controller bietet zwei mal fünf Touch-Pads. Das Output Utility Module hat einen Mixer/Splitter eingebaut und spendiert einen Stereo-Line- und Kopfhörerausgang.

Preis

Je nach Ausstattung fangen die Preise bei ungefäh 606 Euro an und gehen bis 1115 Euro hoch.

Mehr Information

findet ihr jetzt auf Kickstarter, wo auch unterstützt werden darf.

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