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Test
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21.09.2011

Arturia Spark Test

Hybride Drum-Workstation

Trommelmascheine meets FX-Pad

Seit Jahren erfreut uns das Softwarehaus Arturia in regelmäßigen Abständen mit gut klingenden Synthesizer-Emulationen. Dass sie auch in Sachen Hardware einiges auf der Pfanne haben, bewiesen die Franzosen unlängst mit dem Desktop-Synthie Origin. Nun verlässt erstmalig ein Beat-Production-Center die Konstruktionsabteilungen in Meylan (FR) und Westlake Village (USA). Das gute Stück hört auf den Namen Spark, was aus dem Englischen kommt und übersetzt „Funken“ bedeutet. Ob dieser während des Tests auch auf die Redaktion übersprang, erfahrt ihr hier.

Arturia Spark kombiniert Software und einen MIDI-Controller in Drumcomputer-Manier, ist gespickt mit zahlreichen Tools zur Klangmanipulation und macht Gebrauch von drei unterschiedlichen Klangsynthesen: TAE-Analogsynthese, Physical-Modeling und Sampling. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören ein 64-Step-Sequenzer mit Lauflicht-Programmierung, acht anschlagdynamische Pads mit dedizierten Controllern, ein XY-Touchpad für Live-Effekte und einige weitere Schmankerl. Die mitgelieferte Sound-Bibliothek umfasst 30 Kits mit insgesamt 480 Instrumenten, darunter elektronische und akustische Sets sowie Vintage-Drums und Percussions. Spark deckt somit moderne Dance-Genres (House, Techno, Hip-Hop, Dubstep & Bigbeat) genauso ab wie Latin, Disco, Industrial oder Pop/Rock. Mit einem Preis von 499 Euro liegt das Bundle ungefähr gleich auf mit Maschine von Native Instruments (UVP 599) oder Motus BPM mit einem zusätzlichem Hardware-Controller (etwa 279 Euro Motu-Software + rund 200 Euro für optionale Steuer-Hardware). Doch konzeptionell unterscheiden sich die Rivalen. Der Teufel steckt wie so oft im Detail.

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