Test
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10.03.2011

Details

Konzept
Der Xone:DB4 ist ein vollständig digital aufgebauter Vierkanal-Clubmischer mit umschaltbarer Klangregelung, eigenem Beatcounter sowie Loop- und Effekt-Einheiten. Zusätzlich verfügt er über ein internes Vollduplex-fähiges Vierkanal-Stereo Audiointerface, welches via USB an den Rechner angebunden wird. Sämtliche EQs, Filter und Effekte berechnet ein aus der hauseigenen iLive-Serie stammender DSP-Prozessor in Echtzeit. Die Loop- und Effekt-Sektionen sind beim DB4 direkt in die Kanalzüge integriert. Ein zusätzliches Display visualisiert weitergehende Effekt-Parameter und BPM-Werte und fungiert darüber hinaus als Schaltzentrale für alle Routing- und Konfigurationseinstellungen. Neben den Kanal-Effekten stehen jeweils noch zwei umschaltbare Resonanzfilter mit wahlfreiem Routing zur Verfügung. Eine weitere Gruppe mit zweibandiger Klangregelung dient zum Anschluss eines Mikrofons oder einer Stereo-Signalquelle. Sie kann bei Bedarf auch auf Kanal eins geschaltet werden.

Äußerlichkeiten
Auffälligste Neuerung am DB4 (im Vergleich zu seinen Geschwistern aus der Xone-Serie) sind die nun rechteckigen Taster. Vorbei sind die Zeiten der Allen & Heath-typischen runden Knöpfe mit leuchtendem Ring, die man aufgrund der hohen Bauform zwingend oberhalb des Leuchtringes treffen musste. Die neue Generation ragt knapp einen Fingernagel breit über die Bedienoberfläche hinaus, verfügt über einen eindeutigen Druckpunkt und lässt sich auch im „darüber wischen“ noch gut auslösen.

Die vom Xone:92 bekannte, Lochraster-artige Lackierung, mit der die verschiedenen Funktionsgruppen optisch gegliedert sind, ist einer komplett nachtschwarzen Faceplate gewichen. Einzelne Segmente werden durch weiße Rahmen voneinander getrennt. Insgesamt wirkt der DB4 weitaus farbiger und gleichzeitig kontrastreicher als seine Brüder. Dazu tragen nicht zuletzt die neuerdings beleuchteten EQ-Potis bei, die entsprechend ihrem Betriebszustand in dezentem Rot oder Blau schimmern. Und nicht zu vergessen die auf dreizehn Segmente angewachsene Kanalpegel-Anzeige.

Zentrales Element sind natürlich die vier Stereo-Kanalzüge in der Mitte des Mischpults. Links daneben befindet sich ein gesonderter Mikro/Line-Kanal, rechts davon die Monitoring- und Menü-Sektion nebst Kopfhörer-Ausgängen und Schaltern für die Fader-Kurven. An den Außenflanken residieren die beiden separaten Filter-Sektionen. Der Tatsache, dass sich auf analogem Weg nur zwei Plattenspieler anschließen lassen, trägt der DB4 optisch dadurch Rechnung, dass die beiden inneren Kanäle (zwei und drei) ohne einen begrenzenden weißen Rahmen auf die Kanalfader treffen.

Anschlüsse
Ich schaue auf die Rückseite des Mixers und sehe (von links nach rechts): Zunächst ein Kensington-Lock, welches bei mir für die heitere Vorstellung sorgt, wie jemand wohl einem DJ diesen 5-Kilo-Boliden unbemerkt unter den Fingern wegmopsen sollte. Hier dürfte die Präsentation auf Messen wohl eher der Grund für die Ausfräsung des Gehäuses sein. Darunter befindet sich der Power-Schalter, bei dem die Produktentwickler auf eine einfache Taster-Variante gesetzt haben. Modelle, die einen umlaufenden Rahmen als Sicherung gegen versehentliches Ausschalten besitzen gefallen mir in dieser Preisklasse eigentlich besser, sind aber keine Pflicht. Rechts daneben geht es weiter mit dem Main-Mix-Out, der als symmetrisches XLR-Paar angelegt ist. Ferner sind ein Booth-Ausgang als Stereo-Klinke und ein Record-Out im Stereo-Cinch-Format verbaut.

Zu meiner Rechten sehe ich vier Paar analoge Cinch-Eingänge. Die Verstärkung der inneren beiden Kanäle (zwei und drei), lässt sich mittels zweier Taster zwischen Phono- und Linepegel umschalten. Für die überschaubare, aber dennoch nicht völlig ausgestorbene Spezies der Vinylisten, die mit vier Plattenspielern unterwegs sind, ist hier erst mal Ende im Gelände. Es sei denn, sie besitzen einigermaßen aktuelle Turntables mit Digitalausgängen. Diese ließen sich nämlich mit den S/PDIF-Eingängen des DB4 verbinden, die sich wiederum mit unterschiedlichen Sampling- und Bit-Raten befeuern lassen. Direkt daneben ist eine weitere S/PDIF-Buchse platziert, um das Record-Signal digital mit 24 Bit/48 kHz an die Außenwelt zu übermitteln. Ihr folgt eine RJ-45-Buchse mit der verheißungsvollen Aufschrift ‚X-Link’. Bis zum Redaktionsschluss ließ sich nicht in Erfahrung bringen, was genau man damit bei Allen & Heath vorhat. Ich schätze, dass hier - ähnlich wie bei Pioneer - der Anschluss von digitalen Zuspielern via Ethernet möglich sein wird.

Der bunte Konnektivitäts-Reigen erreicht seinen krönenden Abschluss in Form einer USB-Buchse, die erwartungsgemäß einen Rechner anbindet. Kopfhörer finden ihren Anschluss, sowohl in Form einer Mini- als auch einer Standard-Klinken-Buchse, auf der Oberseite.

Kanalzüge
Schauen wir uns einen der vier identischen Stereo-Kanalzüge im Detail an: Zunächst wählt der DJ mit einem gerasterten Poti und einem dreistufigen Kippschalter, welche der vier analogen-, digitalen- oder vom Rechner kommenden Audioquellen auf dem Kanal landen soll. Trim pegelt den Sound in einem Bereich von +/- 10 dB ein. Darunter beginnt bereits die Klangbearbeitungs-Sektion mit ihren mittengerasterten Potis.

Hier zeigt der DB4 direkt, was sich mit einer volldigitalen internen Signalverarbeitung alles anstellen lässt, denn die Klangregelung kann über einen unscheinbaren, dreistufigen Kippschalter zwischen Isolator-, EQ- und Filtermodus umgeschaltet werden (hierzu mehr unter ‚Klangregelung’). Darunter residiert die Loop-Sektion. Sie gibt sich mit lediglich einem gerasterten Push-Encoder, einer Roll-On-LED und einem zweistelligen Display zunächst zurückhaltend, hat es aber in sich, wie ich in der Sektion ‚Looper’ noch erläutern werden.

Fünf hintergrundbeleuchtete Taster, in denen die Abkürzungen DLY (Delay), VRB (Reverb), RES (Resonators), MOD (Modulators) und DMG (Damage) ausgespart sind, kündigen die Effekt-Sektion an. Ihnen zur Seite stehen ein großzügig dimensionierter FX-Send-Knopf und ein etwas kleinerer Expression-Regler. Darunter folgen zwei Kippschalter, mit denen sich das Audiosignal entweder an eine der beiden Filter-Einheiten oder auf eine Crossfader-Seite senden lässt, was konzeptionell einen Reverse-Schalter (umgangssprachlich „Hamster-Switch“) überflüssig macht.

In Mittenstellung wandert das Signal am Filter und Crossfader vorbei, direkt auf den Linefader (auch bekannt als Putzfrau-Modus: „Leg einfach eine CD ein und zieh die Regler hoch, dann kommt was“). Rechts daneben hat der Cue-Taster seinen Platz gefunden. Vorletztes Glied in der Kette ist der 60-Millimeter Dual-Rail-Fader. Wie bei Allen & Heath nicht anders zu erwarten gleitet er butterzart über die Leiterbahn. Er wird von einer 13-segmentigen Pegelanzeige flankiert, die verlässlich Auskunft über die gerade anliegende Signalstärke gibt. Dank digitaler Steuerung kann sie zwischen Bar (Standard VU-Meter), Dot (nur die Pegelspitzen werden von einer einzelnen LED angezeigt) und Peak (Signalspitzen werden gehalten) umgeschaltet werden.

Die Kanäle schließen mit einem FX-On/Off-Taster ab, der zwei Modi kennt: Kurz angetippt wird der Effekt durchgehend ein- und ausgeschaltet, länger gedrückt bleibt der Effekt nur so lange eingeschaltet, bis man den Taster wieder loslässt. Die Unterscheidung zwischen Latch (temporär) und Switch (schalten) wiederholt sich übrigens auch beim Looper und in den beiden Filtersektionen.

Plus Eins
Neben den vier Haupt-Kanalzügen wartet auf der linken Mischpult-Seite ein zusätzlicher Kanal auf den Anschluss eines Mikrofons oder einer Line-Quelle. Im hohen Norden sitzt eine Mono-XLR-Buchse, die leider ohne zuschaltbare Phantomspeisung auskommen muss. Die darunter liegenden Cinch-Buchsen nehmen Line-Signale entgegen. Da sich das Cueing per Routing-Menü auch auf den Record- oder Booth-Out legen lässt, kann sich der Nutzer hiermit bei Bedarf auch eine externe Aux-Schleife bauen. Den Eingängen folgt ein Zweiband-EQ (High / Low) samt Gain, Cue- und Channel-On Taster sowie einem Poti zur Lautstärkeregelung. Ein praktischer Schalter auf südlicher Position weist das Audiosignal, wie bereits erwähnt, dem ersten Haupt-Kanal zu.

Klangregelung
Schon die erste Sektion der Kanalzüge begrüßt den DJ mit einem Highlight in Form einer umschaltbaren Klangregelung. Sie kennt die Betriebsmodi EQ, Isolator und Filter. Was in Analogtechnik nur mit größtem Materialaufwand zu realisieren wäre, da drei komplett unterschiedliche Schaltungsdesigns erforderlich wären, ist mit Digitaltechnik nur eine Hebelbewegung des dreistufigen Kippschalters entfernt. m Isolator-Betrieb agieren die Bänder High, Mid und Low mit einer Anhebung von +6 dB und einer Absenkung bis ins Unendliche. Ist der EQ-Modus aktiv, verhält sich der Cut mit maximal 26 dB etwas zahmer.

Ein Blick auf den Analyzer offenbart, dass sich die Höhen, Mitten und Bässe in weiten Bereichen überlappen. Wäre der DB4 in Analogtechnik aufgebaut, würde dies zu einer erheblichen Pegel-Addition in den Grenzfrequenzen führen. Ist er aber nicht! Vielmehr haben es die cleveren DSP-Programmierer geschafft, dem Equalizer die klanglichen Qualitäten eines analogen Passiv-EQs mit auf den Weg zu geben, bei dem sich Anhebungen im selben Frequenzbereich nicht addieren. Entsprechend breit und musikalisch agiert die Klangregelung über alle Bänder hinweg. Reißt der DJ alle Bänder gleichzeitig auf, verbiegt dies den Frequenzgang nicht, sondern resultiert lediglich in einer Pegelanhebung.

Die Position ‚Filter’ verwandelt die Sektion in ein Resonanz-Bandpass-Filter mit 18 dB Flankensteilheit, wobei das High- und Low-Poti die Eckfrequenzen nach oben und unten bestimmen. MID justiert die Resonanz. Auch farblich gibt der Mixer Auskunft über den gerade eingestellten Betriebsmodus: In Isolator-Stellung leuchten alle drei Drehregler blau, im EQ-Betrieb rot. Im Filter-Modus leuchtet nur das Mitten-Poti rot, die beiden anderen hingegen blau.

Looper
Die Besonderheit der Loop-Sektion besteht darin, dass die Audioaufzeichnung auch bei aktivierter Schleifenwiedergabe automatisch für volle vier Takte weiterläuft. Ein Beispiel: Der Looper ist auf einen halben Takt eingestellt, er wird gestartet und gibt den Loop wieder. Nun kann man die Länge im laufenden Betrieb beliebig ändern, da ja im Hintergrund volle vier Takte gespeichert wurden – ein Kunststück, das bislang nur am Rechner machbar war. Auch hier findet eine Unterscheidung zwischen Antippen und gedrückt halten statt. Wichtig: Betätigt man den Loop-Encoder nur kurz, wechselt der DB4 in einen permanenten Loop – nochmaliges Drücken beendet diesen. Hält man den Taster jedoch gedrückt, läuft die Schleife nur solange, bis man den Regler wieder loslässt. Dabei ist die Loop-Länge auch bei gedrücktem Encoder noch veränderbar, womit sich entsprechend spektakuläre Breaks abfeuern lassen. Das Schleifen-Raster reicht von vier Takten bis zu einem Vierundsechzigstel Takt (4, 2, 1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/16, 1/32, 1/64) und ist im zweistelligen Display abzulesen. Zusätzlich gibt eine mit Roll-On beschriftete LED Auskunft, ob gerade eine Schleife läuft.

Effekte
Dank DSP-Power lässt sich jeder einzelne Kanal mit einem von neunundvierzig Effektprogrammen bestücken. Sie sind in die Gruppen DLY (Delay), VRB (Reverb), RES (Resonators), MOD (Modulators) und DMG (Damage) unterteilt. Nachdem man sich über den zugehörigen Taster für eine Abteilung entschieden hat, können die verschiedenen Effekt-Variationen mit dem Select-Taster und dem Select/Adjust-Encoder angesteuert werden. Alle Programme, bei denen eine Temposteuerung sinnvoll ist, arbeiten sofort nach ihrer Aktivierung mit der vom Beatcounter treffsicher ermittelten Geschwindigkeit.

Für den unwahrscheinlichen Fall eines plötzlichen Druckabfalls, ich meine natürlich, dass sich der BPM-Counter mit seiner Schätzung irren sollte, empfiehlt es sich die Geschwindigkeit manuell einzutappen. Über den großzügig dimensionierten Dry/Wet-Regler wird der Effekt-Anteil zugemischt, der kleinere Expression-Poti greift - abhängig vom gewählten Programm – auf den klanglich relevantesten Parameter (beispielsweise Frequenzbereich, Feedback oder Resonanz) zu. Betätigt man den Effekt-Taster zusammen mit dem FX Adjust-Encoder, versetzt das die Effektsektion in den sogenannten Kill-Send-Modus. Er schaltet das Eingangssignal bei voll aufgedrehtem Effekt-Regler stumm, sodass nur noch der Effekt-Anteil hörbar ist. Das Display gibt bereitwillig Auskunft über den jeweiligen Betriebszustand und scheut sich nicht auch andere Attribute wie BPM-Zahl oder Klang-Parameter aufzubereiten (bei einigen Programmen wie beispielsweise den Delays, sieht man hier sogar eine kleine grafische Darstellung der Frequenzkurve).

Die gebotenen Algorithmen decken so ziemlich alles an Sound-Verhübschungs-, aber auch Dekonstruktions-Möglichkeiten ab, was die letzten sechzig Jahre Studiotechnik hervorgebracht haben: Die Spanne reicht von wirklich exzellenten Hallräumen, über verschiedenste Delays und Klassiker wie Flanger, Phaser oder Chorus, bis hin zu eher neuzeitlichen Errungenschaften wie Filtern, Resonatoren, Ringmodulatoren und Bitcrushern.

Filter
Neben der Eingangs-Klangregelung und der Effektsektion gibt es noch eine dritte Instanz, in der sich das Audiomaterial durch ein Filter jagen lässt: Das Dual-Sweeping Filter, links und rechts neben den Kanal-Fadern.

Hier warten zwei unabhängige umschaltbare Digitalfilter (High-, Low- und Bandpass) auf ihren Einsatz, die in ihrer Charakteristik den bekannten Analogfiltern der Xone-Serie angenähert wurden. Auch die Bedienung dürfte sich für jeden, der schon mal einen Xone-Mixer vor sich hatte, auf Anhieb erschließen: Zu oberst regelt man die Resonanz zwischen mild und wild, die drei Taster darunter steuern die Filtercharakteristik. Mit dem Frequenz-Poti gleitet man dann durch das Audiospektrum. Die Programmierer bei Allen & Heath haben die Möglichkeit, das Filter digital zu modellieren genutzt, um die von vielen DJs als manchmal als harsch empfundene Robustheit des analogen Vorbildes leicht zu entschärfen. Kann man einen Xone:92 mit voll aufgezogener Resonanz, der richtigen Einsatzfrequenz und dem entsprechendem Audiomaterial bis zur Selbstoszillation bringen, gibt sich der DB4 hier klanglich weitaus milder.

Drum und Dran
Eine USB-Buchse in der oberen rechten Ecke dient nicht dazu – wie man auf den ersten Blick vielleicht glauben könnte – dem Mixer MP3-Dateien unterzujubeln, sondern lädt und speichert Konfigurationsdaten. In der Display-Sektion werden globale Parameter konfiguriert, die hauptsächlich das Routing und die Signalverarbeitung betreffen. Zum Beispiel die Phasendrehung am Record- und Booth-Out, die Helligkeit von Display und Bedienelementen (!), das Zurücksetzen des Mixers in eine komplette Neutralstellung aber auch eine Anhebung des Kopfhörer-Ausgangs um satte zwölf Dezibel. Das dürfte allerdings nur bei schwerst hörgeschädigten DJs erforderlich sind, denn der Kopfhörerausgang liefert bereits in der Grundkalibrierung eine Stromstärke, die auch für hochohmige Kopfhörer mehr als ausreichend ist.

Die Kopfhörerbuchsen liegen als Standard- und Mini-Klinke vor und werden über die Lautstärkeregelung und das Poti für das Verhältnis zwischen Cue- und Mix-Signal mit Audiomaterial versorgt. Nicht unterschlagen darf man das Vorhandensein von zwei Kippschaltern, mit denen sich sowohl das Regelverhalten der Kanalfader als auch des Crossfaders an die persönlichen Vorlieben anpassen lässt. Die Upfader lassen sich in drei Stufen vom linearen bis zum exponentialen Kurvenverlauf umschalten. Den Crossfader justiert man – ebenfalls in drei Stufen – zwischen weich und hart.

MIDI-Controller
Als reinrassiger Digital-Mischer hat der Testkandidat vom USB-Anschluss bis hin zur digitalen Abtastung sämtlicher Bedienelemente natürlich schon alles an Bord, um auch als vollwertiger MIDI-Controller zu agieren. Ein Blick auf die lobenswerte MIDI-Implementierung zeigt, dass die Regelstellungen sämtlicher Bedienelemente (bis auf die wenigen analogen Regler der Monitoring-Sektion) an den Rechner übermittelt werden. Und sogar ein bisschen mehr: Über die Taste MIDI-Shift wechselt der Protagonist auf ein zweites Layer. Rotary-Encoder und sämtliche Taster der Effekt-Sektion stehen ihm dann noch einmal mit einer weiteren Befehlspalette zur Verfügung. Bei Redaktionsschluss entdeckte ich im Netz sogar schon ein komplettes Traktor Vier-Deck-Layout. Wichtig ist hierbei daran zu denken, dass im Controller-Betrieb (derzeit) noch eine externe Soundkarte benötigt wird. Denn wenn man den Mischer gleichzeitig als Audiointerface verwendet und mit ihm den Equalizer einer Audiosoftware steuert, ist der interne EQ des DB4 natürlich weiterhin aktiv. Man jagt in diesem Fall das Audiomaterial direkt zweimal durch die Klangregelung. Die Möglichkeit, die einzelnen Klang-Sektionen via Menüsteuerung umgehen zu können, wäre daher ein weiterer Punkt auf meiner Firmware-Update-Wunschliste.

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