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Arturia Spark Test

FAZIT

Arturias Konzept einer hybriden Trommelmaschine vereint die Flexibilität einer Software mit dem Feeling, welches nur eine Hardware vermitteln kann, auf gekonnte Art und Weise. Der Sound ist lebendig und druckvoll, die Verarbeitung weitestgehend hochwertig und die Bedienung in kürzester Zeit verinnerlicht und sehr intuitiv – was Einsteigern und fortgeschrittenen Anwendern gleichermaßen zugutekommt. Im Nu sind die ersten Beats per Lauflicht-Programmierung mit dem 64-Step-Sequenzer erstellt oder über acht anschlagdynamische Pads mit individuellen Parameter-Controllern live eingespielt und mit den dedizierten Reglern fein getunt. Besonders hervorzuheben sind auch das FX-Pad, die Filter und die Loop-Sektion. Statt mit Funktionsoverkill zu erschlagen, konzentriert sich die Software auf eine nahtlose Umsetzung der Hardware, garniert mit einem ausklappbaren Pattern- und Song-Arranger sowie einem rustikalen, aber dennoch funktionalen 16-Spur-Mixer mit Effekten. Dazu eine feine, wenngleich etwas kleine Auswahl an Drum-Kits, die sich im Studiofenster richtig abwechslungsreich verschrauben lassen, was nicht zuletzt an der Vielfalt dreier unterschiedlicher Klangsynthesen liegen mag. Im Zusammenspiel mit Ableton und Co. erscheint zudem der bidirektionale Austausch von Audio- und MIDI-Files per Drag & Drop besonders praxisgerecht. Das Konzept aus Software und Steuerhardware geht also bis hierher auf. Verbesserungspotential sehe ich beim hardwarebasierten Live-Programming, dem Umfang der Sound-Bibliothek, beim Routing im Standalone-Betrieb und in einigen Details der Software. Ferner könnte die Verarbeitung weniger Toleranzen aufweisen. Daher bleiben die nächsten eineinhalb Sterne bis auf weiteres im Aktenkoffer. Mal sehen, was die Hersteller aus dem noch jungen Gerät in Zukunft herauskitzeln.
Arturia zeigt mit Spark ein Gespür für den Zeitgeist. Der Spaßfaktor ist hoch, der Sound gut, die intuitive Bedienung und die Vielzahl der Klangformungsmöglichkeiten laden zum Experimentieren ein. Spark hat mich in vielen Punkten überzeugt und bekommt daher trotz Optimierungspotentials eine Kaufempfehlung.

Produktfoto_Arturia_Spark

Features

    Hardware

    • 16-tastiger 64-Step-Sequenzer
    • 8 anschlagdynamische Pads
    • Berührungsempfindliches XY-Touchpad
    • Frei zuweisbare Endlosregler
    • Aluminiumgehäuse
    • Als universeller MIDI-Controller einsetzbar
    • LCD-Display
    • Netzteil optional (9 V + innen, 800 mA DC)

    Software (Vers. 1.1.2)

    • Pattern-Sequenzer
    • Song-Modus
    • FX-Pad mit Repeat, Tape, Reverse, Strobe, Pan, Mix, 3-Mode-Filter und Roller
    • Loop-Modus
    • Parameter-Automatisierungen in Echtzeit
    • 16-Spur-Mixer mit 9 Effekten
    • Klangerzeugung via
    • 1. TAE Analogsynthese
    • 2. Multi-Layer-Sampling
    • 3. Physical-Modeling-Engine
    • Inkl. Soundlibrary mit 480 Instrumenten / 30 Kits
    • Formate: Standalone/VST/AU/RTAS

    Systemvoraussetzungen

    • WIN XP/Vista/7/MAC OSX ab 10.5
    • Core2 Duo CPU mit 2 GHz
    • 2 GB RAM
    • 2 GB Festplattenspeicher
    Unser Fazit:
    Sternbewertung 4,0 / 5
    Pro
    • Plug and Play-System
    • Hochwertige Sounds
    • Integrierter Step-Sequencer
    • Dedizierte Instrumentenregler pro Kanal.
    • Channel- und Live-Effekte mit Direktzugriff
    • Looper
    • Hoher Spaßfaktor
    • Multiple Klangsynthesen
    • Parameterautomation
    • Drag-Drop Import/Export von Audio- und MIDI-Files
    • Anwenderfreundliches Layout
    • MIDI-Controller-Funktion mit Umfangreichem Softwarepanel
    Contra
    • Umfang der Soundbibliothek etwas mager
    • Kein hardwareseitiges Copy & Paste
    • Fehlender Live Recording-Modus für Songs
    • Standalone noch nicht synchronisierbar
    • Kleine Ungenauigkeiten in der Fertigung
    • Keine Einzelausgabe im Standalone Betrieb
    • Nur ein Kit gleichzeitig nutzbar
    • Panels können nicht skaliert & angedockt werden
    • Sendet MIDI-Out-Daten nur im MIDI-Controller-Modus
    Artikelbild
    Arturia Spark Test
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    von Peter Westermeier

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