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Akai MPC1000 Test

Details
Mit ihren kompakten Abmessungen von 33 x 22 cm und einem Gewicht von überschaubaren 3,5 Kilo lässt sich die MPC1000 leicht im Rucksack verstauen und ist dabei auch noch verhältnismäßig gut tragbar. Sie macht einen robusten Eindruck und kann den ein oder anderen Stoß sicher locker überstehen. Die gebotene Hardware-Qualität geht also schon mal absolut in Ordnung.

Optischer Mittelpunkt jeder MPC-Produktion ist das 240 x 64 Punkte große, grafikfähige LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung. Die bei den größeren MPCs üblichen quadratischen Pads wurden hier durch rechteckige, etwas kleinere und härtere Varianten ersetzt – denn 16 Pads brauchen nun mal ihren Platz! Zur Navigation der Menüs stehen dem Producer ein Data-Wheel sowie zahlreiche Tasten zur Verfügung. Auf die Pads sind hat man zahlreiche Funktionen der unterschiedlichen Modi verteilt. In Kombination mit dem Mode-Button werden weitere Funktionsebenen der mehrfach belegten Pads zugänglich. Neben den beiden Drehreglern für die Gesamtlautstärke und den Eingangs-Aufnahme-Pegel sind vor allem die beiden links angeordneten Q-Link-Fader charakteristisch: Sie steuern zahlreiche Funktionen, wie beispielsweise Filter-Cutoff, Pitch, Layering, Attack und Decay.

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An der Vorderseite des Gerätes befinden sich zwei Anschlüsse für Fußpedale sowie der Kopfhörer-Anschluss und ein Einschub für Speicherkarten. Die MPC1000 verfügt serienmäßig über einen internen Compact Flash-Cardreader (CF-Karten bis 2GB). Zudem wird sie bei Anschluss über USB von Macs und PCs problemlos als „Mass Storage Device“ erkannt. Das erlaubt eine schnelle Übertragung von Sampledaten direkt auf die Speicherkarte.

Auf der Rückseite finden sich vier Einzelausgänge (6,3mm Klinke), ein Stereo-Out, ein Stereo-Record-In, ein digitaler Ein- und Ausgang sowie jeweils zwei MIDI-Ins und -Outs. Die MPC1000 hat damit von Haus aus sechs analoge Ausgänge (diese lassen sich jedoch nicht erweitern, wie bei den größeren Modellen üblich). Zusätzlich ist eine SPDIF In/Out-Schnittstelle integriert. Betrieben wird die MPC ausschließlich über das interne Netzteil – über Batterie lässt sie sich leider nicht versorgen.
Die ab Werk angebotenen 16 MB RAM-Speicher lassen sich nachträglich auf bis zu 128 MB erweitern. Akai empfiehlt zu diesem Zweck das EXM128 Speichermodul über einen ihrer Professional-Händler zu beziehen. Ab dem aktuellen OS2 Betriebssystem kann mit Hilfe eines Adapters auch eine interne Festplatte eingebaut werden, um den Speicherplatz heutigen Maßstäben anzupassen. Man benötigt dazu ein optionales Festplatten-Einbaukit; eine Liste kompatibler Modelle findet sich auf der Hersteller-Website.

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Um die Berichterstattung über die Äußerlichkeiten abzuschließen: War die MPC1000 vor einigen Jahren noch in einer blau/roten Version verfügbar, die einen Hauch von Kinderspielzeug verbreitete, ist sie mittlerweile in einer zeitloseren, schwarzen Variante erhältlich, die aber technisch identisch ist.

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