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15 Dinge, vor denen jeder DJ Angst hat

Die Vorfreude auf den Gig steigt ins unermessliche. Die wichtigsten Tracks und Übergänge sind längst eingeprägt. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen! Doch dann passieren immer wieder Sachen, auf die man gerne verzichten würde. 

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1) Die nervigen Song-Anfragen
Als DJ möchte man nicht dauernd während des Sets angesprochen werden. Wenn dann Leute von der Tanzfläche auch noch ihre Songwünsche offenbaren, kommt man aus dem Augenrollen nicht mehr heraus: “Hast du auch etwas zum mitsingen?”.
2) Die Blase drückt
Techno-DJs mit 6 Stunden Sets wissen Bescheid. Wenn beim DJing nur so der Schweiß runter rinnt, muss natürlich gegengetrunken werden. Zum Glück sind manche Tracks 10 Minuten lang, die meisten Raver bemerken den Ausflug zum WC nicht einmal.
3) Beim Umstecken der CD-Player den Strom aus der Anlage ziehen
Sowas darf natürlich nicht passieren und ist auch noch nie passiert. 
4) Ein übermotivierter Tänzer, der seinen Drink auf das DJ-Pult schüttet
Ja das kommt leider wirklich vor. Kurz mal zum DJ rüber lehnen um die spannende Technik zu bestaunen und zack – das ganze Pult leidet unter der Bierdusche. 
5) Der Drop wird zur Enttäuschung
Toller Aufbau, tolle Stimmung, die schnelle Drumpatters kündigen den Höhepunkt an. Und ehe man sich umsehen kann, kommt der Anticlimax. 

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6) Die unreine CD/Platte
Die ganzen Laptop- und USB-DJs mögen hier zwar lachen, aber CDs und Platten sollten hin und wieder gereinigt werden. Sonst bleibt ein Track auch schonmal auf halber Länge “hängen”. 
7) Das Morgenlicht
Kaum haben sich die Augen an die grellen Lichteffekte, die vernebelte Sicht und die Zombieraver in der letzten Reihe gewöhnt, ist die Nacht auch schon wieder rum. Der erste Schritt ins Freie ist ein Schritt zurück in den Alltag.
8) Keine Ansprechperson zu finden
Neue Stadt, neuer Club, der Gig steht! Du kommst rechtzeitig vor deinem Auftritt im Club an, aber du hast niemanden an den du dich bei Fragen wenden kannst. Am Ende ist der Mixer falsch eingestellt und die Barfrau ist deine letzte Hoffnung. 
9) Neues Lied in den laufenden Player laden
Ob hinter den Decks oder direkt auf dem Floor, jeder hat diesen Moment zumindest einmal miterlebt. Die “Disc Eject Lock”-Funktion kann einem da schon den Moment retten.
10) Die Getränkemarken gelten nicht für Cocktails 
“Als ob ich jetzt auch noch draufzahlen muss”.
11) Die Securities verweigern den Eintritt
Man kommt als DJ in den Club, erhält aber kein Bändchen am Eingang. Jetzt kann man ewig mit der Security diskutieren, um in den Backstage Bereich zu kommen. Danke für nichts.

Daumen Hoch gibts nicht immer ©Roger Price
Daumen Hoch gibts nicht immer ©Roger Price

12) Backstage Anfragen
Man kündigt einen Gig auf Social Media an und schon stürzen die Whats-App Nachrichten nach Gästeliste, Backstage und Getränkemarken nur so herein. Bei den ersten malen fühlt man sich geehrt und möchte aushelfen, nach einer Weile ist der Spaß aber nur noch nervig. 
13) Knobs fliegen weg
Um die eigene Fingerfertigkeit zu Beweisen, dreht man als DJ schon mal stark an den Knöpfen. Da kann es schnell passieren, dass die Knobs Richtung Dancefloor wegfliegen. Rettungstipp: einfach Knöpfe von nicht gebrauchten Reglern abziehen und umstecken. 
14) Der MC ist auf Sendung
Als DJ hat man zwar Einfluss auf sein Set, auf die professionelle Vorbereitung des MCs kann man allerdings nur hoffen. 
15) Man wird unfreiwillig zum Barkeeper
Aufgrund der vielen Drinks die neben dem DJ-Booth rumstehen können manche Gäste leicht getäuscht werden. 

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von Mathias Walter

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