Kompaktes aus Großbritannien! Mit dem Qu-3 und der Dante-Version Qu-3D erweitern Allen & Heath ihre 2025 neu aufgesetzte Qu-Digitalmixer-Serie. Das Motto ‘Auspacken und mischen’ ist genauso geblieben wie der XCVI Core.

Warum zwei neue Qu-Modelle?
Die beiden Qu-3er sitzen in kompakten, knapp sieben Kilo schweren Gehäusen (32,2 x 17 x 44,5 cm) und sind damit die kleinsten Geräte der 2025 überholten Qu-Serie. Laut Allen & Heath eignen sich die Desktop-Mischer für “Unternehmens-AV, Rundfunk, fest installierte Audiotechnik, Live-Mischung und Heimaufnahmen”.
Was können Qu-3 und Qu-3D?
Trotz des kleinen Formfaktors nutzen die 3er wie ihre Geschwister den 96 kHz XCVI Core. Wir hatten den Qu-5D Mischer im Test und waren angetan: “Die Preamps rauschen kaum, die Wandler liefern eine hohe Auflösung – klingt auf Anhieb rund”. Qu-3 und Qu-3D bieten jeweils 36 Mix-Kanäle, zwölf Mix-Busse, vier Matrix-Busse und sechs FX-Engines mit Stereo-Returns. Die neun motorisierten Fader haben 10 cm Weg, du belegst die acht SoftKeys frei nach Gusto, hast einen kapazitiven sieben-Zoll Touchscreen zur Verfügung sowie die Option, den Mixer per App zu steuern und vieles mehr. Der Qu-3D ist die Dante-fähige Version, für die du mehr Kohle locker machst.

Mit dem QU-5 nehmen sich Allen & Heath vor, eines ihrer bisher beliebtesten Mittelklasse-Pulte – das QU-16 – auf das nächste Level zu heben. In diesem Test mache ich mich an das QU-5D, das etwas teurer ist, dafür aber auch mit Dante kommt.

Was bedeutet Dante?
Schau mal in unseren Audio-over-Ip Artikel, dort wird alles verständlich erklärt.

Mit Dante und Ravenna sind nur zwei wichtige AoIP-Standards genannt. Wie das funktioniert, lest ihr hier.

Was können die kompakten Digitalmischer noch?
Praktisch sind die integrierten Tools Feedback Assist, Gain Assist und der automatische Mikrofonmischer. Was sie machen, errätst du aufgrund ihrer Namen: Sie reduzieren Rückkopplungen in akustisch schwierigen Umgebungen und sorgen für das optimale Gain-Level der Signale, beim Mikro-Mischer mit Fokus auf Sprachanwendungen. Optional beziehst du kostenpflichtige Add-Ons aus der Allen & Heath Flaggschiff-Serie dLive.
Was kosten die neuen Digitalmixer?
Den Qu-3 gibt’s bei Thomann für 1.798 Euro und für die Dante-Version packst du 300 Euro on top. Geliefert wird gegen Ende November 2026. Zur Herstellerseite geht’s hier lang.
Technische Details Qu-3(D):
- 96 kHz XCVI Core
- 16 Combobuchsen (Mic/Line Input)
- 1 Stereo Line Input
- 8 XLR Outs
- 1 AES Stereo Digital Out
- 128 x 128 SLink Port
- 36 Mix-Kanäle (32 Mono/linkbar + zwei Stereo)
- 12 Mix-Busse, davon sechs Mono/linkbare Aux/Groups und sechs Stereo Aux/Groups
- vier Matrix-Busse
- sechs FX-Engines mit dedizierten Stereo-Returns, optionalen DEEP Processing- und RackExtra FX-Erweiterungen
- integrierter Feedback- und Gain Assistant
- Qu-3D: integriertes 16 x 16 Dante-Interface (48 kHz / 96 kHz), gegen Aufpreis erweiterbar auf 32 x 32 Kanäle
- Stereo-Kopfhörer Out
- 7-Zoll kapazitiver Touchscreen
- neun motorisierte Fader (100 mm)
- sechs Channel-Strip Layer
- fernsteuerbar per kostenloser App
- acht frei belegbare SoftKeys
- integriertes 32 x 32 Audio-Interface (USB-C)
- USB-A und SD Slot für Aufnahmen und Playback
- optional im 19-Zoll Rack montierbar
- Maße (B x H x T): 32,2 x 17 x 44,5 cm
- Gewicht: 6,91 Kg

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